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James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
 
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James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug

Pierce Brosnan , Sophie Marceau , Michael Apted    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug + James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag (2 DVDs) [Special Edition]
Preis für beide: EUR 26,98

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Produktinformation

  • Darsteller: Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards
  • Regisseur(e): Michael Apted
  • Komponist: David Arnold
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Polnisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: MGM HOME ENTERTAINMENT GMBH
  • Erscheinungstermin: 8. Dezember 2004
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 123 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (79 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004TLJP
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.483 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger -- um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten!

Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf -- jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden -- wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht -- Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite.

Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. --Sam Sutherland

Amazon.de DVD-Bewertung

Die DVD-Editionen der Bond-Filme sind auf ähnliche Weise mit Gimmicks ausgerüstet wie der berühmteste Geheimagent Ihrer Majestät. Die aufwendig animierten Menüs sind zudem im Design dem jeweiligen Film angepasst und bieten einen atmosphärischen Einstieg in die Welt von 007.

Die Welt ist nicht genug bietet reiches Bonusmaterial. Den Machern war ein simpler Trailer durchaus nicht genug, deshalb gibt es auch eine viertelstündige Dokumentation des britischen Fernsehens samt Interviews mit Regisseur Michael Apted, Pierce Brosnan, Sophie Marceau und Desmond Llewelyn. Ergänzende Informationen bietet der 22-minütige "Bond Cocktail", in dem die Zutaten eines Bondfilmes aufgeschlüsselt und deren Verwendung und Umsetzung in Die Welt ist nicht genug erläutert werden: Exotische Schauplätze, schöne Frauen, schnelle Autos, wilde Action, Geheimwaffen und üble Bösewichte. "The Secrets of 007" ist eine Abfolge von 9 kurzen Clips, in denen die Stunts und Effekte des Films in ihrer Entstehung gezeigt werden. Filmszenen werden mit den jeweiligen Storyboards und Aufnahmen hinter den Kulissen analysiert. Näher eingegangen wird auf die Vortitelsequenz mit der Bootsjagd auf der Themse. "Bond Down River" zeigt über 25 Minuten eine ausführliche Anatomie des Spektakels. Die beiden Off-Kommentare zum Film werden keine Wünsche offen lassen: Einerseits plaudert Regisseur Michael Apted aus dem Nähkästchen, auf der anderen Seite berichten drei andere überaus wichtige Männer: Produktionsdesigner Peter Lamont, der zweite Regisseur Vic Armstrong (hauptsächlich für die Action- und Stunt-Sequenzen zuständig) und Komponist David Arnold. Dieser schrieb auch den Titelsong, der als Musikvideo der Gruppe "Garbage" zu sehen und zu hören ist. Abgeschlossen wird das Bonusmaterial mit einem filmischen Nachruf auf "Q"-Darsteller Desmond Llewelyn , der Ende 1999 starb: ein liebevoller Zusammenschnitt aller Auftritte des dienstältesten Bond-Mitwirkenden, wunderschön und passend unterlegt mit dem Titelsong aus Der Spion der mich liebte: "Nobody does it better".

Weitere Fakten zum Film bietet das Beiheft. Der englische, deutsche und spanische Ton sind in Dolby Digital 5.1. --Alexander Röder


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bond zwischen zwei Frauen, 30. Januar 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug (DVD)
Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.

Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.

Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.

Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.

Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.

Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond-Film, 11. September 2001
Von Ein Kunde
Der Film enthält gute Stunts in allen Formen (Auto, Boot, Ski), ist vom Schauspielerischen sehr gut und außerdem mit dem dazugehörigen Charme von 007. Die Rolle, die Elektra King spielt ist doppelt gut: a) von der Entwicklung her b) von der Leistung ausgehend. Alles in allem eben ein typischer Bond-Film; spannend, unterhaltend und mit einem "echten Mann" in der Hauptrolle. Es bleibt nur zu sagen: Geschüttelt, nicht gerührt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Welt ist nicht genug, 16. November 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug (DVD)
Dieser Satz stimmt allerdings. Anscheinend will man immer mehr, und mehr, und mehr. Ähnlich wie Elektra, die wundervolle Schönheit und bösartige Teuflin, die es dem Agenten mit der Lizenz zum Töten in seinem 19. Abenteuer nicht leicht macht. Dabei wird sie unterstützt von einem wahnsinnigen Terroristen, Rénard, der dank Bonds Kollegen 009 mit einer Kugel im Kopf rumläuft. Fest steht, dass die Kugel Rénard eines Tages töten wird, doch bis dahin nimmt seine Kraft von Tag zu Tag zu, wodurch er zu seinem der gefährlichsten Bondschurken aller Zeiten wird.
Der Film befasst sich mit seiner weitläufig actiongeladenen Handlung um eine Weltkrise, die heute noch aktuell ist. Der Kampf um Öl veranlasst die Tochter von King, dem Leiter des größten Ölimperiums der Welt, eine ganze Stadt in Schutt und Asche zu legen, um sich so den Transport der eigenen Pipelines zu sichern. Bond erkennt auf seiner gefährlichen Mission diese Gefahr erst sehr spät. Beinahe schon zu spät...
"Die Welt ist nicht genug" ist der Film, der den Auftakt der Herrschaft der gnadenlosen Action darstellt. Mehr und mehr drängt sich dieses nicht unbedingt unwichtiges Element in den Vordergrund und raubt dem Sinn des Bond-Phänomens die anderen, wichtigen Elemente. Dafür, dass die Action langsam die Oberhand gewinnt, ist dieser Film dennoch spektakulär und durch die fetzige Musik von David Arnold schießt der Adrenalienpegel bei den spannendsten Szenen in die Höhe. Und auch die Bond-Schönheiten kommen dabei nicht zu knapp.
Ein starker Film, der leider etwas vom Stil und dem Gedankengang seiner beiden Vorgänger abweicht.
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