In „Du lebst nur zweimal" erlebt man gleich ein doppeltes Wiedersehen, erstens mit Blofeld und zweitens mit dessen Assistentin Irma Bunt. Doch die Geschichte an sich erinnert mehr an einen Reisebericht, als an einen Spionageroman. Rund um das Schloß, in dem Blofeld und Bunt giftige Pflanzen züchten, um die Japaner bei ihren Selbstmordversuchen zu helfen, beschreibt Fleming die japanische Lebensart, umreißt das Land und stellt seinen Agenten mitten in diesen Reisebericht, fast so, als würde dieser diesen Bericht erleben. Und am Ende erlebt dieser dann auch noch eine Überraschung. Und genau das erlebt der Leser auch: Denn „Du lebst nur zweimal" hat wieder mal ein offenes Ende. Fortgesetzt wird die Geschichte in „James Bond und der goldene Colt". Gerade das macht es wichtig, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dann wäre „Du lebst nur zweimal" erst als vorletzter Roman dran und man könnte sich auf ein Highlight in der James-Bond-Reihe freuen. Empfehlenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)