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am 29. Dezember 2006
"Lizenz zum Töten" zählt zu den wenigen Filmen um den Agenten mit der Doppel-Null, der an der Kinokasse hinter den Erwartungen zurück blieb. Im Gegensatz zu "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (dem einzigen Auftritt George Lazenbys) hat der Film von John Glen zwar einiges an Reputation gut gemacht, er ist aber nach wie vor umstritten. Die Kritik beginnt zum einen mit Timothy Dalton, dem man Unscheinbarkeit und Blässe vorgeworfen hat. Kein Wunder, da zuvor jahrelang Roger Moore das Zepter in der Hand hielt, der bekanntermaßen ein Aushängeschild für die eher komödienhafteren Bond-Filme war. Dalton legt seinen Agenten mit der Lizenz zum Töten (die ihm in diesem Film entzogen wird) wesentlich ernster und grimmiger an. Damit kommt er jedoch dem Roman-Vorbild von Fleming am nächsten- und Daniel Craig scheint genau diesen Weg wieder einzuschlagen. Im Übrigen ist es sowieso sehr schwer, die Bond-Darsteller miteinander zu messen, denn sie legen die Rollen alle sehr unterschiedlich an. Connery gilt nach wie vor (nicht zu unrecht)als der Maßstab, der charmant-ernsthafte Lazenby hat mittlerweile sehr viele Sympathien, Moore betont das comichafte an der Figur, Brosnan war sehr nonchalant (die Bond-Filme mit ihm halte ich jedoch für die Schwächsten der gesamten Serie) und Craig ist äußerst physisch, sehr tough aber auch verletzlich. Vielleicht fehlte vielen Fans bei Dalton die Physis, die Craig besitzt. Jedenfalls hat Dalton's Bond die größte 'Tiefe', sein Spiel ist sehr subtil.

Zum anderen wurde "Lizenz zum Töten" von vielen Fans auf Grund seiner Humorlosigkeit nicht gemocht. Möglicherweise wird er deswegen immer noch als brutalster Film der Serie eingstuft. Dieses Argument trifft aber auch nur innerhalb des Bond-Kosmos zu und ist keinesfalls vergleichbar mit Härten à la "Last Boy Scout" oder ähnlichen Actionern. Und auch im Vergleich zu anderen Bonds ist es durchaus streitbar. Ist der zynische Humor, den Moore beispielsweise seinen Opfern als letzte Ölung mit auf den Weg gab nicht eigentlich perfider als die humorlose Gewalt von "Lizenz zum Töten", könnte man sich fragen. Und es war auch nicht jeder Tod eines Gegenspielers von Bond immer comichaft (Robert Shaw in "Liebesgrüße aus Moskau").

Mein Rat: Dem Film eine zweite Chance geben, denn er ist sehr gut fotografiert (Glen bezeichnet ihn im Audiokommentar als seinen besten Film) und insbesondere die Gegenspieler machen in diesem Film sehr viel Spaß: Robert Davi als aalglatter Drogenbaron, ein sehr junger Benicio del Toro als sein eiskalter Handlanger und Anthony Zerbe als schmierig-schrulliger Milton Krest geben ein hochkarätig besetztes Team ab. Ihr jeweiliges Ableben im Film ist tatsächlich ziemlich knackig: Davi verbrennt als lebendige Fackel, del Toro wird zerschreddert und Zerbe zerplatzt in einer Druckkammer (aber, wie gesagt, es wird alles deutlich weniger gezeigt als beispielsweise in "Total Recall", schließlich ist der Film ab 16). Carey Lowell (Ehefrau von Richard Gere) darf auch etwas spielen und nicht nur 'schön sein'.

Die Action-Szenen, insbesondere die Verfolgungsjagd mit den Trucks am Ende, ist immer noch state-of-the-art.

Die DVD ist von den Extras her identisch mit der älteren Veröffentlichung. Das Bild ist aber nochmal überarbeitet worden- und sieht wirklich fantastisch aus.

Empfehlung!
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am 19. August 2007
LICENCE TO KILL war der zweite und leider letzte Bond-Film mit Timothy Dalton. Der Waliser Schauspieler fand beim Publikum nicht den Zuspruch, der ihm eine längere Karriere als Leinwandagent im Dienst Ihrer Majestät ermöglicht hätte. Dabei waren THE LIVING DAYLIGHTS (dt. Der Hauch des Todes) und insbesondere LICENCE TO KILL (dt. Lizenz zum Töten) ausgezeichnete Bond-Filme. Trotzdem musste Dalton danach das Feld für Pierce Brosnan räumen. Wie konnte es dazu kommen? Werfen wir einen Blick zurück auf die Geschichte der Bond-Filme...
Am Anfang steht natürlich Sean Connery, für viele bis heute der beste Bond-Darsteller, ungeachtet der Patina, die seine 007-Abenteuer mittlerweile angesetzt haben. Connery wurde als James Bond in DR. NO (dt. James Bond 007 jagt Dr. No) zum Star und verhalf der Serie zu ungeahntem Erfolg. Nach fünf Filmen wollte er aber nicht für ewig auf die Rolle des frauenvernaschenden Topagenten festgelegt werden und nahm (vorerst) seinen Hut.
Ihm folgte in ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE (dt. Im Geheimdienst Ihrer Majestät) der relativ unbekannte und unerfahrene George Lazenby, der sich bis dahin seine Brötchen als Model und mit Werbespots verdient hatte. Zwar meisterte er seine Aufgabe mit Bravour, fiel jedoch bei den Kritikern und Zuschauern gnadenlos durch. Obwohl die Produzenten unabhängig von den Einspielergebnissen mit dem Film und dem Hauptdarsteller zu Recht sehr zufrieden waren, lehnte Lazenby es ab, den Agenten ein zweites Mal zu verkörpern... eine Entscheidung, die er heute zutiefst bedauert, da seine Karriere damit praktisch beendet war.
Sean Connery kehrte für DIAMONDS ARE FOREVER (dt. Diamantenfieber) noch einmal zurück und rettete die Serie. Viele Jahre später trat er in NEVER SAY NEVER AGAIN (dt. Sag niemals nie) noch einmal als 007 auf. Da dieser Film jedoch nicht vom Broccoli-Clan produziert wurde, gehört er offiziell nicht zu den Bond-Filmen, ebenso wenig wie die quirlige Bond-Persiflage CASINO ROYALE mit David Niven und Woody Allen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen "echten" Bond-Film aus 2006).
Auf der Suche nach einem neuen Bond-Darsteller entschieden sich die Produzenten für Roger Moore, der durch TV-Serien wie THE PERSUADERS (dt. Die 2) und THE SAINT (dt. Simon Templar) bereits bekannt und erfolgreich war. Man wollte den Lazenby-Fehler diesmal unbedingt vermeiden. Die Bond-Filme mit Moore waren humorvoller als ihre Vorgänger und technisch verspielter, wurden aber auch zunehmend comichafter, nicht zuletzt durch die immer bizarrer anmutenden Bösewichter und ihre Helfershelfer. In MOONRAKER (dt. Moonraker - Streng geheim) musste Bond sogar eine Weltraumbasis entern, um die Menschheit (wieder mal) vor der totalen Vernichtung zu bewahren. Bevor die 007-Abenteuer zu selbstironisch und unglaubwürdig wurden, besann man sich mit FOR YOUR EYES ONLY (dt. In tödlicher Mission) wieder ihrer ursprünglichen Qualitäten.
Roger Moore spielte den Agenten sieben Mal und wurde damit zu einer Art Markenzeichen. Dass auch Markenzeichen vom Zahn der Zeit nicht verschont bleiben, zeigte sich in bereits OCTOPUSSY, und in A VIEW TO A KILL (dt. Im Angesicht des Todes) hatte Moore das Verfallsdatum beinahe überschritten. An der Seite von Tanya Roberts sah er nicht mehr aus wie ein heldenhafter Superspion, sondern eher wie ein Großvater, der mit seiner Enkelin spazieren geht. Moore hatte den Erfolg der Bond-Filme nachhaltig zementiert, jetzt galt es für ihn, würdevoll in den Ruhestand zu treten.
So begann wieder die Suche nach einem neuen, zeitgemäßen Hauptdarsteller. Timothy Dalton betrat die Bühne und gab einen anderen, erfrischenden Bond, härter und zugleich emotionaler denn je und damit - betrachtet man den Erfolg des jüngsten 007-Thrillers CASINO ROYALE mit dem großartigen Daniel Craig - seiner Zeit voraus. Dalton hatte dieses gefährliche Glitzern in den Augen, das man noch von Connery kannte und das man bei Lazenby und Moore manchmal vermisste. Sein Bond war wild und konnte ohne mit der Wimper zu zucken auf Crashkurs gehen, und wenn er sich prügelte, sah man es ihm anschließend auch an.
Aufgrund seines schauspielerischen Talents und seiner Erfahrung am Theater gelang es Dalton, Bond eine bemerkenswerte Tiefe zu verleihen. Dadurch kam er zwar der Figur, wie sie Ian Fleming einst erdacht hatte, so nahe wie zuvor nur Connery in den ersten Bond-Filmen, konnte die Zuschauer aber nicht für sich begeistern. Filme wie DIE HARD (dt. Stirb langsam) hatten mittlerweile für frischen Wind im Action-Genre gesorgt, und Bruce Willis im blutigen Unterhemd war okay, aber in Sachen Bond wollte das Publikum lieber den eleganten und makellosen Dressman, den es schließlich mit Pierce Brosnan auch wieder bekam.
A VIEW TO A KILL war der letzte Bond mit Roger Moore, und danach hätte es, mit Ausnahme vielleicht von "Remington Steele" Pierce Brosnan, jeder neue Bond-Akteur schwer gehabt. Timothy Dalton hatte zwar schon in einer Reihe von Filmen mitgespielt und galt als hevorragender Shakespeare-Darsteller, trotzdem war er nicht so populär wie Moore zu Beginn seiner Bond-Karriere. Der große Erfolg, den Brosnan später einheimsen konnte, als er die Rolle übernahm, hatte auch damit zu tun, dass es nach LICENCE TO KILL sechs Jahre dauerte, bis ein neuer Bond in die Lichtspielhäuser kam. Die Fans waren regelrecht ausgehungert nach ihrem Helden, und allein dadurch wurde GOLDEN EYE (dt. Golden Eye) an der Kinokasse zum erfolgreichsten Bond aller Zeiten. Dalton hatte all diese Vorteile nicht.
LICENCE TO KILL ist dennoch einer der besten Bond-Filme: spannend und rasant inszeniert und mit Timothy Dalton und Robert Davi als Bonds ebenbürtigem Gegenspieler glänzend besetzt. Dass es dabei bisweilen brutaler zugeht als in früheren 007-Abenteuern, ist sicher nicht jedermanns Geschmack, gehört jedoch zu den unbestreitbaren Qualitäten des Films und zeigt deutlich, dass die Bond-Macher alles dransetzen, ihren Helden wieder zu seinen Ursprüngen zurückzuführen - ein Prozess, der sich wie ein roter Faden durch die Bond-Reihe zieht: Wann immer die Gags und der technische Firlefanz zu sehr in den Vordergrund traten, wurde der Kurs korrigiert. Nach dem effektlastigen, aber bisweilen eher unfreiwillig komischen YOU ONLY LIVE TWICE (dt. Man lebt nur zweimal) folgte mit ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE wieder ein ernstzunehmender Bond. Nach dem enttäuschenden MOONRAKER holte man Bond in FOR YOUR EYES ONLY wieder auf die Erde zurück. Und spätestens seit Bond in DIE ANOTHER DAY (dt. Stirb an einem anderen Tag) ein unsichtbares (!) Auto fahren durfte, war klar, dass CASINO ROYALE völlig anders aussehen mußte.
Dalton wurde oft vorgeworfen, er spiele Bond zu ernst. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Bond-Abenteuer keine Komödien sind und ein guter Schauspieler sich auf das Drehbuch und die Handlung des Films einstellen muss, und genau das hat Dalton getan. Der Humor war in seinen Filmen durchaus vorhanden, jedoch schwärzer und hintergründiger als zu Zeiten von Roger Moore. Außerdem war die Story speziell in LICENCE TO KILL alles andere als geeignet für nette kleine Witzchen, denn diesmal begibt sich Bond auf einen privaten Rachefeldzug und setzt dafür sogar seinen Job beim MI6 aufs Spiel.
Der skrupellose und grausame Drogenbaron Franz Sanchez rächt sich bitter für seine Festnahme, indem er Bonds besten Freund, den CIA-Agenten Felix Leiter, in dessen Hochzeitsnacht zum Witwer macht und den Haien zum Fraß vorwirft. Daraufhin kennt Bond nur noch ein Ziel: Sanchez muss sterben! Tatkräftig unterstützt durch Leiters Mitarbeiterin Pam Bouvier und den genialen Waffentechniker Q dringt Bond mit der Präzision einer lasergesteuerten Bombe bis ins Herz von Sanchez' Organisation vor, während er gleichzeitig von seinen eigenen Leuten gejagt wird, die verhindern wollen, dass er eine weitaus größere Operation durch sein eigenmächtiges Handeln gefährdet. Als seine Tarnung auffliegt und Sanchez erkennt, mit wem er es zu tun hat, beginnt für Bond ein gnadenloser Kampf ums Überleben...
Es gibt für jeden den richtigen 007, und wer einen toughen Bond in einem perfekt gedrehten Actionthriller sehen möchte, ist mit LICENCE TO KILL bestens beraten.
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am 30. Mai 2007
Schade das Bond's 16. Einsatz vom Publikum damals so verpönt wurde. Naja, Tim Dalton ist halt kein Sean Connery, aber trotzdem ein verdammt guter Schauspieler, aber bei diesem 2. Einsatz mangelte es ihm doch hier und da an Überzeugungskraft.

Wie auch immer, Licence to kill (Originaltitel) ist bis dato einer der actionreichsten und besten James Bond Filme überhaupt. Zugegeben die Gewalt in diesem Film wollte zweifellos mit den Action-Krachern der damaligen Zeit a la Stirb langsam, Lethal Weapon oder anderen Stallone/Schwarzenegger Krawallfilmen mithalten.

Doch Bond überzogen darzustellen wirkt sich auf sein Stammpublikum eher negativ als positiv aus. Blöder (aber passender) Vergleich, die meisten Leuten gehen zu McDonalds und essen eigentlich immer das Gleiche und wenn sie etwas Neues probieren stehen sie dem immer erstmal skeptisch gegenüber. Bei Licence ist das ähnlich.

Wir bekommen einen sehr rauhen, zu allem entschlossenen James Bond geliefert, mit untypischen Elementen; sogar der berühmte Satz (fällt zwar im Film) wird hier zu einer Nebensächlichkeit abgestempelt. Schade eigentlich.

Aber nun zur Begründung der besten Bewertung. Dies ist die wirklich, längste, mögliche, ungeschnittene Fassung. Der Film wurde von der FSK ab 16 Jahren im Kino 1989 in einer leicht gestutzten Version gezeigt, dies beinhaltet Szenen in denen Bond's CIA Freund Felix Leiter durch eine Hai-Attacke ein Bein verliert, die Schnitte sind wirklich minimal, aber treffen dennoch gezielt ihre Wirkung. Man sieht recht viel Blut für einen Bondfilm, sowie eine minimal kurze Einstellung in der der Hai mit Felix abgebissenem Bein davonschwimmt; weiter, die Sequenz in der Druckkammer zeigt die Kopfzerplatzung wirklich (Blut spritzt an die Glasscheibe); in

der Szene in der Dario in den Kokain-Schredder fällt, sieht man mehr wie er von dem Schredder in die Tiefe gezogen wird, sowie einige kurze Einstellungen in denen Fleischbrocken gegen die Kamera fallen. Zugegeben diese "erweiterten" Szenen sind selbst für heutige Verhältnisse (also für einen 007 Thriller) recht hart, aber dennoch so kurz, dass sie nicht so schwerwiegend rüberkommen wie manche Kritiker behaupten.

Okay, Licence to kill ist bis dato der brutalste Bondfilm aller Zeiten, aber er hat einen sehr guten Bond-Darsteller, zwei ultra geile Bondgirls (Carey Lowell ist einfach nur megageil), eine annehmbare Alibi-Story: Bond rächt den Tod von Felix Leiter's Frau Della, sowie dessen Verstümmelung durch einen Haifisch (warum sich Kritiker darüber aufgeregt haben bleibt mir bis heute ein Rätsel, da angeblich Bond nie viel mit Leiter zutun gehabt haben soll). Ok in den Filmen taucht der Charakter nicht sooft auf, aber das spielt doch keine Rolle; Fleming hat Bond den CIA-Agenten Felix Leiter zum Freund gemacht und mit ein bisschen Fantasie kapiert man auch das beide eine tiefe Freundschaft verbindet die in den Jahrzehnten gewachsen ist, also sind Bonds Rachegefühle durchaus nachvollziehbar, weiter, die Actionszenen sind einfach nur grandios, auch mit vielen Pannen und unheimlichen Ereignissen während der Dreharbeiten in Mexico: Exposionen en masse mit Überlandtrucks, sowie Bond zu Luft und zu Land immer oben auf!

Bösewicht Franz Sanchez kann es mühelos mit seinen Vorgängern wie Max Zorin, Kamal Khan, Hugo Drax usw. aufnehmen, ausserdem ist Robert Davi ein Typ dem man locker einen Drogenbaron abnehmen würde.

Also, es geht noch mehr, aber ich denke es reicht. Extras mal wieder, nicht schlecht, aber hier geht es mir allein um den Film und nicht um das Drumherum...

Super!

jw
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am 11. Februar 2007
Der zweite und letzte Bond-Auftritt Timothy Daltons wirkt auf etliche Bond-Fans bis heute eher abstoßend, was ihn zu einem mittleren Erfolg in Europa und einem Flop in Amerika machte - mehrere Darstellerwechsel sowie eine sechsjährige Pause waren die Folge. Die Gründe dafür sind vielfältig, liegen vor allem darin, daß die typische Gewalt der 007-Filme in "Lizenz zum Töten" nicht durch den sonst üblichen Ironie-Schalldämpfer rübergebracht wurde, statt dessen wurden die Schmerzen der Figuren spürbar, die Tode bitterer, und ein fast zum Explodieren angespannter Bond war mittendrin.
Tatsächlich ist "Lizenz zum Töten" einer der wenigen Filme der Reihe, die es geschafft haben, eine völlig eigene Stimmung aufzubauen. Der persönliche Anspruch des Films wird diesmal vor die üblichen Bond-Ingredenzien gestellt, bei anderen Filmen war es umgekehrt. Rückblickend kann man sagen, daß der Film dem Bond-Phänomen sogar genützt hat: Jede Filmreihe braucht alle paar Jahre einen 'Querschläger', den speziellen Film, an dem sich die Geister scheiden. Somit ist "Lizenz zum Töten" vergleichbar mit "Im Geheimdienst ihrer Majestät" (1969), der seinerzeit auch weniger erfolgreich war - und nun zu den Klassikern gehört.
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am 2. April 2007
Dieser Film und sein Hauptdarsteller wurden zu oft zerrissen und meines Erachtens völlig grundlos....

Was man von einem Bondfilm erwartet, das bekommt man hier...in gewisser Weise ist dieser Film schon anders und untypischer, aber experimentiert wird in anderen Bonds auch...Hauptsache ist doch: schöne Drehorte, schöne Frauen, gute ausgefallene Action, ein harter und teilweise witziger Bond, interessante Bösewichter, eine gute oder realistische Story.... Dies alles hat der Film.

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass man in diesem Film keine lange Szene sieht, in der die Bösen etwas zerstören und stehlen...

Ein wirklich erfrischender Bond-Film, der zu keiner Zeit gezwungen wirkt!

Sehenswerte Extras und klasse Bild und Ton sind selbstverständlich!!!!
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TOP 500 REZENSENTam 27. September 2015
Timothy Dalton bringt in diesem Film zwar eine merklich schwächere Leistung als in seinem Bond-Debüt "Der Hauch des Todes". Trotzdem ist sein zweiter Auftritt als 007 ein gelungener Beitrag zur Reihe, denn es wird sich auf längst verloren geglaubte Werte der Serie besonnen. Von Anfang an herrscht eine Atmosphäre der Bedrohung und Rache, wie sie zuletzt in "Liebesgrüße aus Moskau" zu sehen war.

Es steht nicht so sehr technischer Schnickschnack im Vordergrund, sondern vielmehr die Menschen. Passend hierzu hat Waffenmeister Q (Desmond Llewelyn) hier auch seinen ersten größeren Auftritt innerhalb der Reihe und führt nicht nur kurz irgendwelche Geräte vor. Der Film beginnt mit der Ermordung der Braut von Bonds CIA-Freund Felix Leiter (hier wurde seltsamerweise der selbe Darsteller verwendet, wie im 16 Jahre zurückliegenden "Leben und sterben lassen", während in "Der Hauch des Todes" ein anderer Schauspieler diese Rolle spielte). Dadurch wird gleich zu Beginn des Filmes signalisiert, dass diesmal jeder sterben kann. Dies schafft eine spürbare Bedrohung, die im permanenten Augengezwinker eines Roger Moore keine Chance gehabt hätte.

Wie schon in "Der Hauch des Todes" ist die Handlung diesmal auch deutlich realistischer, denn es muss nicht ständig die ganze Welt gerettet werden, sondern es geht "nur" um die Zerschlagung eines (wenn auch gewaltigen) Rauschgiftringes. Leider führte der relative Misserfolg in den USA (an der Kinokasse musste "Lizenz zum Töten" gegen "Batman", "Indiana Jones III" und "Lethal Weapon II" antreten) dazu, dass es eine ganze (Timothy Dalton zermürbende) Weile dauern sollte, bis ein weiterer Bondfilm gedreht werden sollte.

Extras der DVD-Edition: Zwei verschiedene Audio-Kommentare von John Glen und den Schauspielern sowie von Michael G. Wilson und Mitgliedern der Crew, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; “Inside Licence to Kill“, ein umfassender 32-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; eine 5-minütige “Production Featurette“; Dokumentation “Kenworth Truck“ (9:30 min); Auf Motivsuche mit Production-Designer Peter Lamont (5:20 min); Am Set mit John Glen (9:26 min); Bodencheck mit Pilot Corkey Fornot (4:46 min); Diverse Interviews von 1989 (11:42 min); 9 nicht verwendete Szenen, anmoderiert von John Glen (insgesamt 10:11 min); "Missionskontrolle": Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; Musikvideo “ Licence to Kill“ von Gladys Knight (4:26 min, 2,35 : 1, nicht anamorph, Dolby 2.0); Musikvideo “ If You Ask Me To“ von Patti LaBelle (4:00 min, Vollbild, Dolby 2.0); Galerie mit 106 thematisch geordneten Fotos und Plakaten aus aller Welt; 2 englische Kinotrailer (1:16 min und 1:50 min, jeweils 2,35 : 1, anamorph, Dolby 2.0); 8-seitiges farbiges Booklet
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Licence to Kill war anno 1989 sicherlich eine etwas unkonventionell erscheinende "Überraschungsbombe". Plötzlich war Bond einerseits brutaler und entschlossener, andererseits jedoch humaner, menschlicher, persönlicher und emotionaler denn je...

Sein Weg führt ihn zu einem harten Rachefeldzug, "he is going after Sanchez" (Franz Sanchez ist ein fiktiver Drogenbaron).
Ein ungewöhnlicher, aber interessanter Bondfilm mit zwei himmlichen Ladies, einem aktiven Hauptdarsteller und hervorragendem Drehbuch, welches auch zur Vorlage für einen gleichnamigen Roman wurde. Die DVDs sind ebenfalls hervorzuheben, so sind auf Disk 2 einige interessante Interviews zu finden, sowie weitere Extras.
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am 23. Dezember 2006
Felix Leiter wird halb vom Hai verspeist, der Oberbösewicht verbrennt lebendig, ein anderer wird kleingehächselt und ein weiterer in einer Druckkammer zerrissen. Der Titel Lizenz zum Töten hält was er verspricht und manche Szenen sind einfach nur noch geschmacklos und künstlich brutalisiert. Offenbar wollte man damals auf den Zug der Gewaltfilme ala "Rambo" und "Terminator" aufspringen was gänzlich fehlgeschlagen ist. Der Film an sich ist actionreich inzeniert und läßt Bond als Einzelkämpfer auch mal ohne Rückendeckung seines 00-Statuses kämpfen. Aber diesmal übertrieben es die Filmemacher mit der Brutalität eindeutig die erhöhte FSK-Einstufung ist auch noch nach heutigen Standards berechtigt.
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