für mich auf jeden Fall mit der unterhaltsamste Bond-Film der gesamten Reihe mit einem einzigen Daumen nach unten: Der etwas überzogenen Story.
Spoiler:
Bonds Gegenspieler Carver kann zwar mit Hilfe der Medien die Meinungen der Leser und TV-Zuschauer und auch Politiker manipulieren; aber die Idee, mit Falschmeldungen einen Krieg anzuzetteln ist doch etwas sehr weit hergeholt; dazu noch die Erweiterung der Story, mit den neu entstehenden machtpolitischen Verhältnissen ein noch größerer Medienmogul zu werden.
An dieser Stelle hätten Produzenten und Autoren der Geschichte eine etwas andere Richtung geben müssen und auch können.
Was aber den Rest angeht , die Besetzung, die Mimik, das Timing, die Dialoge, die Drehorte, die Musik, der Humor, die Synchronisierung und die Actionszenen (bis auf den "Rasenmäherhubschrauber"): 1a
Besonders gut gelungen ist diesmal auch die Darstellung von Bonds Gegenspielern, die diesmal alle mit einer maßlosen Portion Arroganz auftreten, was mir immer wieder ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert, allen voran Elliot Carver (gespielt von Jonathan Pryce), sowie Stamper (Götz Otto) und Doktor Kaufmann (Vincent Schiavelli) spielen herrlich ' die Chemie zwischen den Darstellern stimmt einfach.
Interessant ist diesmal auch, das Bond eine ebenbürtige Kollegin an seine Seite bekommt ' was dem ganzen Film noch einmal eine besondere Note und zusätzliche Anreize verleiht.
Ein durch und durch kurzweiliger Spaß; und selbst trotz der etwas abstrusen Story einer der besten Bond-Filme, prickelnd wie ein Glas Martini.
Volle 5 Punkte
Ich hoffe MGM veröffentlicht bald die BLURAY ;-)