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am 2. Mai 2016
"In 16 Minuten und 43 Sek... nein, 42 Sekunden befindet sich Großbritannien wieder in der Steinzeit."

Nach Ende des Kalten Krieges bedroht die russische Terror-Organisation JANUS, benannt nach dem römischen Gott mit den zwei Gesichtern, die Welt.

M: "Was wissen wir noch über das Janus-Syndikat?" - Bond: "Waffenhändler im großen Stil. Hauptquartier in St. Petersburg. Hauptlieferanten für die Iraker während des Golfkrieges. Über den großen Boss gibt es nur eine ungenaue Beschreibung, keine Fotografien. Die Frau, Onatopp, ist wahrscheinlich unsere einzige Verbindung zu der Gruppe."

Mithilfe eines Tiger-Kampfhubschraubers gelingt es der Gruppe, das geheime russische Waffensystem Goldeneye aus dem sibirischen Sewernaja zu stehlen und droht nun mit totaler elektromagnetischer Paralyse...

Tanner (Stabschef des MI6): "Großer Gott. Zwei von den MiGs sind abgestürzt." - M: "Sieht aus als landete die dritte in der Radarschüssel. Was sagen Sie dazu?" - Bond: "Kein Licht. Nicht ein einziges elektrisches Licht in einem 30-Meilen-Radius. EMP?" - Tanner: "Wäre eine Erklärung für den Ausfall der MiGs und des Satelliten." - 007: "Und für den Blackout?" - Tanner: "Elektromagnetische Paralyse. Eine Erstschlag-Satelliten-Waffe entwickelt von den..." - M: "Amerikanern und den Sowjets während des Kalten Krieges. Ich habe den Bericht gelesen. Entdeckt nach Hiroshima. Man zündet eine Atombombe in der oberen Atmosphäre. Dadurch entsteht ein Impuls, ein sogenannter Strahlungsstoß, der sämtliche elektronischen Einrichtungen lahmlegt." - Tanner: "Mit dem Ziel die Kommunikation des Feindes zu zerstören bevor er, sie oder sonst wer zurückschlagen kann." - M: "Also - Goldeneye EXISTIERT!"

Die Bedrohung ist real. Kann Bond sie stoppen und dabei eine alte Rechnung begleichen?

Goldeneye (Originaltitel: GoldenEye) ist mittlerweile der SIEBZEHNTE Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand. Fleming (1908-1964) war im 2. Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst. Der Titel des Films ist eine Hommage an sein Domizil auf Jamaika, das diesen Namen trug, und wo er mit dem Schreiben seiner Romane begann.

Mit dem 42-jährigen Iren Pierce Brosnan (Remington Steele, Der Rasenmähermann, Dante's Peak, After the Sunset, Mamma Mia, The November Man, No Escape, seine 1991 verstorbene Frau spielte 1981 in In tödlicher Mission mit) ERSTMALS als 007 ("Wieso kannst du nicht wie ein braver Junge sterben?!" - "Du zuerst.") [Im Film gibt es übrigens den Hinweis, dass Bond eine Waise ist und seine Eltern bei einer Bergwanderung ums Leben kamen. Der Gedanke wird ja in Spectre wieder aufgegriffen.],
der Polin Izabella Scorupco (Vertical Limit, Die Herrschaft des Feuers) als Stufe 2-Programmiererin Natalya Simonova,
der Niederländerin Famke Janssen (Jean Grey in X-Men, Taken-Trilogie, Hide and Seek, 100 Feet, Hänsel und Gretel: Hexenjäger, Hemlock Grove) als Georgierin und Femme Fatale Xenia Onatopp (Bond: "Wie es aussieht teilen wir dieselben Leidenschaften, zumindest schon mal drei." - "Ich zähle zwei. Schnelle Autos. Baccara. Ich hoffe in Nummer Drei liegt Ihr wahres Talent." -"Man wächst mit der Herausforderung.")
und dem Berliner Gottfried John (Der Unhold, Asterix und Obelix gegen Caesar, Synchronstimme von Meister Shifu in Kung Fu Panda) als General Ourumov.

In weiteren Rollen Alan Cumming (Floop in Spy Kids Teile 1 bis 3, Nightcrawler in X-Men 2) als Boris Grishenko,
Robbie Coltrane (Für alle Fälle Fitz, Hagrid in Harry Potter Teile 1 bis 7.2) als Valentin Zukovsky ("Walther PPK. 7,65 mm. Ich kenne nur drei Männer, die eine solche Kanone tragen. Ich glaube zwei von denen habe ich getötet."),
dem Franzosen Tchéky Karyo (Nikita, Nostradamus, Bad Boys, Dobermann, Kiss of the Dragon) als Verteidigungsminister Mishkin ("Also, wie sollen wir Sie exekutieren, Commander Bond?" - "Was, keinen Smalltalk?"),
Joe Don Baker (spielte noch in Der Hauch des Todes den bösen Waffenhändler Whitaker) nun als CIA-Agent Jack Wade (Bond: "In London ist der April ein Frühlingsmonat." - "Ach ja, und was sind Sie, der Wetterfrosch? Das darf doch nicht wahr sein. Schon wieder so ein steifärschiger Brite mit Geheimcodes und Passwörtern. Ohne diesen ganzen Quatsch lasst Ihr wohl nicht mal die Hose runter.")
und Sean Bean (Die Stunde der Patrioten, Die Scharfschützen, Boromir in Der Herr der Ringe, Ned Stark in Game of Thrones) als 006 ("Mal wieder bereit die Welt zu retten?").

Außerdem (für mich grandios) Judi Dench (Chocolat, Best Exotic Marigold Hotel, Philomena, Mr. Hoppys Geheimnis, insgesamt 6 Oscar-Nominierungen und 1999 Oscar für Shakespeare in Love) erstmals (insgesamt siebenmal) als M (Tanner: "Ihr Verdacht war richtig, 007. Ein Jammer, dass unsere böse Zahlenhexe Sie nicht von der Kette gelassen hat." - M: "Sprechen Sie weiter." - "Nein, nein, ich hab nur, ich wollte..." - "Gut. Denn wenn ich Ironie will, Mr. Tanner, spreche ich mit meinen Kindern. Haben Sie vielen Dank."),
Michael Kitchen (Jenseits von Afrika, Foyle's War) als Tanner, Samantha Bond (Downton Abbey) als Moneypenny (spielt die Sekretärin in allen vier Bond-Filmen mit Brosnan: "Was würde ich nur ohne Sie machen?" - "So weit ich mich erinnern kann, James, haben wir es noch nie gemacht." - "Wahre Hoffnung erlischt niemals." - "Wissen Sie, dieses Verhalten könnte man als sexuelle Belästigung bezeichnen." - "Wirklich? Welche Strafe steht darauf?" - "Irgendwann will ich mal sehen was hinter diesen Sprüchen steckt.") und "wie immer" Desmond Llewelyn (insgesamt siebzehn Auftritte) als Q.

M: "Sie mögen mich nicht, Bond. Sie mögen meine Methoden nicht. Sie halten mich für einfallslos. Sie glauben, ich würde mehr meinen Zahlen vertrauen als Ihren Instinkten." - "Der Gedanke hatte sich aufgedrängt." - "Schön. Ich halte Sie für einen sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier, ein Relikt des Kalten Krieges, dessen aufgesetzter Charme, obwohl er auf mich nicht wirkt, offensichtlich dieser jungen Psychologin zusagte, die Sie beurteilen sollte." - "Haben wir es jetzt hinter uns?" - "Nicht ganz, 007. Falls Sie glauben sollten, ich hätte nicht genug Mumm, einen Mann in den Tod zu schicken, hat Ihr Instinkt Sie getäuscht. Ich hätte keine Skrupel, SIE in den Tod zu schicken. Aber ich werde es nicht tun. Jedenfalls nicht, um Sie für Ihre Arroganz zu bestrafen. Bringen Sie mir Informationen über Goldeneye. Finden Sie heraus, wer da sein Spiel treibt und setzen Sie ihm ein Ende. [007 steht auf und will gehen.] Bond... kommen Sie LEBEND zurück!"

Regie führte im Jahr 1995 (mit einem Budget von 60 Mio. $) der Neuseeländer Martin Campbell (Flucht aus Absolom, Die Maske des Zorro, Die Legende des Zorro, Vertical Limit, Auftrag Rache, Green Lantern), der noch einen WEITEREN Bond drehen durfte: Casino Royale 2006 (wieder den ersten mit einem neuen Bond-Darsteller, hier Daniel Craig).

130 Minuten charmanter Spionage-Action-Thriller - mit einem spektakulärem Bungee-Sprung von einer riesigen Staumauer, einem Motorradsprung IN ein Flugzeug und einer Verfolgungsjagd mit Panzer. Tolle Schauspieler, eine ganz tolle M (Bond: "Sind das Originalaufnahmen?" - Tanner: "Ähh..." - M: "Im Gegensatz zu den Amerikanern ziehen wir es vor, unsere Nachrichten nicht von CNN zu bekommen."), absolut unterhaltsam und für mich Note 2

"Zerstören Sie jedes Fahrzeug in das Sie steigen?" - "Das ist die übliche Vorgehensweise."

Der Titelsong "Goldeneye" wird von US-Amerikanerin Tina Turner gesungen (Mad Max - Jenseits der Donnerkuppel, insgesamt über 6 Millionen verkaufte Tonträger allein in Deutschland, darunter Platz 1 mit "We don't need another Hero").

Bond-Autos sind (wieder einmal) der Aston Martin DB5 (einfach Kult) und (für gefühlte acht Sekunden) ein BMW Z3.

Q: "So, jetzt passen Sie auf, 007. Erstmal Ihr neuer Wagen. BMW. Schnell. Fünfganggetriebe und Rundumradar. Selbstzerstörungssystem und natürlich all die üblichen kleinen Raffinessen. Also. Darauf bin ich ganz besonders stolz: Hinter den Frontscheinwerfern Stinger-Raketen." - "Ausgezeichnet. Genau das Richtige nach einem harten Tag im Büro." - "Ich muss Sie doch nicht daran erinnern, dass Sie die Lizenz haben zu töten und nicht um gegen die Verkehrsregeln zu verstoßen." - "Würde ich doch nie tun." - "Gut. Dann kommen wir zu den etwas praktischeren Dingen. Ein typischer Ledergürtel. Für einen Mann Ihrer Größe. Schnalle, Löcher. Sind Sie bereit?" - "Ja." - "Gut! Ein typischer englischer Ledergürtel..." - "Dieses Ding da kenne ich bereits." - "Nicht mit einem 25 m langen Abseildraht in der Schnalle. Einmal fest drücken und heraus schießt ein Kletterhaken an einem höchst dehnbaren Draht, so konstruiert, dass er Ihr Gewicht hält." - "Verstehe. Was passiert, wenn ich nicht allein unterwegs bin?" - "Es wurde für eine Person entwickelt, 007. - Ein Kugelschreiber. Das ist eine Klasse-4-Granate. Dreifaches Drücken setzt den 4-Sekunden-Zünder in Gang. Wieder dreimal und er ist entschärft." [Bond drückt dreimal.] "Wie lange sagten Sie dauert es bis zur Zündung?" - "Ach, werden Sie endlich erwachsen, 007."

EXTRAS:
Audiokommentar von Regisseur Martin Campbell und Produzent Michael G. Wilson,
Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Vier entfallene Szenen 6:13, Regie bei Bond: Die Martin-Chronik 10:19, Wie man einen besseren Bond dreht: Vorproduktions-Featurette 9:04, Die Rückkehr von Bond: Pressekonferenz zum Produktionsstart 5:30, Bond in Fahrt: Rémy Julienne 2:58, Anatomie eines Stunts: Panzer vs. Perrier-Laster 6:10, Die Modellbauten von Derek Meddings 2:40, Auf der Suche nach Drehorten mit Peter Lamont 12:32, Goldeneye: Die Geheimakten 28:31, Goldeneye: Die Besetzung 12:21, Storyboard-Entwurf der Eröffnungssequenz 1:37),
Missions-Dossier (Die Welt von 007: Original TV-Sendung 1995 mit Gastgeberin Elizabeth Hurley 43:41, Das Goldeneye-Videotagebuch 14:16, Werbefilm 5:22, Musikvideo: Goldeneye von Tina Turner 3:33, Exotische Drehorte 3:07),
Propagandaministerium (Kinoarchiv 4:27, Bond im Fernsehen 6:44),
Bilder-Datenbank (bestechende Fotogalerie)

"Wie kann man bloß so KALT sein?" - "Nur deshalb bleibe ich am Leben." - "Nein. Darum bleibst du ALLEIN." - Natalia und Bond

James Bond will return... in Der Morgen stirbt nie.

[Anmerkung: Auf den Bildern unten sehen Sie die Blu-ray und die Dvd.]
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1111 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2003
Diese Meinung wird vielleicht nicht von vielen Bondfans geteilt werden, aber für mich ist dieser Bond der beste. Nicht nur, das Mr. Brosnan die Rolle ausgezeichnet spielt, die Story ist außerdem hervorragend.
Die Idee, eine Art "gefallenen Engel", den Ex-MI6-Agenten Alec Trevelyan und eine Art "großer Bruder" von James, als jetztigen (überaus ebenbürtigen) Feind einzusetzen, finde ich grandios, vor allem, da Sean Bean diesen entstellten und verbitterten Gangster außerordentlich gut spielt.
Vor allem gefällt mir allerdings, dass Bond seine Gefährtin tatsächlich zu akzeptieren scheint und sie nicht als eine Art "Anhängsel zum Spaßhaben" ansieht, wie das sonst zu häufig der Fall war. Und auch, dass die Frauen in seiner Umgebung richtig tough geworden sind: Ms. Moneypenny lässt alle Flirtversuche knallhart abprallen und die neue "M" bezeichnet Bond sogar als das, was er lange Zeit war: "Einen sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier; ein Relikt des Kalten Krieges" Mit so viel Offenheit ist Bond noch nie konfrontiert worden, schon gar nicht von einer Frau.
Dazu kommt noch die knallharte Action: Eine spannende Infiltration in eine sowjetische Chemiefabrik (10 Jahre vor der eigentlichen Handlung), die Verfolgungsjagd mit dem Panzer und der unglaublich spannende Endkampf auf der riesigen Antenne: Das alles macht diesen Bond zum besten seiner Art.
Zur DVD: Das Bonusmaterial ist sehr gut, die Dokumentationen sehr informativ (hätten Sie gewusst, dass der erste Bondroman im Playboy erschien? Und Bond vielleicht nur deshalb so erfolgreich wurde, weil John F. Kennedy ihn auf seiner Lieblingsromanliste aufführte?) und auch das Musikvideo mit Tina Turner hat seinen Reiz.
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am 19. März 2014
Jedes mal ein wirklich tolles Erlebnis, die Filme vom berühmten 007 anzusehen. Andere Videoportale haben es bisher nicht geschafft die Filme zu veröffentlichen. Vielen Dank an Amazon.
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am 22. September 2003
Es schien ja schon fast so als sei die Erfolgsserie der James Bond-Kinofilme mit Lizenz zum Töten beendet. Doch dann kam Mitte der 90er GoldenEye. Diesmal wurde James Bond von Ex-Remington Steele Pierce Brosnan verkörpert, der mittlerweile aus der Agentenwelt ebenso schwer wegzudenken ist wie Connery oder Moore. Brosnan kombiniert die Eigenschaften seiner Vorgänger hervorragend und erschafft so einen 'Allround-Bond': Connerys Härte, Moores englischen Witz, Lazenbys Nachdenklichkeit und Daltons Ernsthaftigkeit. So flexibel war 007 noch nie. Auch die Eigenschaften des Films demonstrieren ganz klar die Rückkehr des britischen Spions. Die Sets sind phantastisch, pompös und exotisch, die Frauen sind eine Augenweide und auch die Action stimmt. So brettert Bond unter anderem mit einem Panzer durch St. Petersburg und springt in ein abstürzendes Flugzeug. Mit GoldenEye hat sich die erfolgreichste Filmserie des Kinos zurückgemeldet und das mit Fug und Recht.
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am 23. Mai 2006
Sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film, Timothy Daltons (kommerziellen) Flops “Lizenz zum Töten“, machte man sich daran, die Figur James Bond mit einem neuen Darsteller, Pierce Brosnan, wiederzubeleben.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion regiert das Chaos in Russland, der machthungrige General Ourumov (Gottfried John) stiehlt eine geheime sowjetische Superwaffe namens GoldenEye, um die Macht an sich zu reißen. James Bond bricht sofort auf, um die Welt zu retten; mit Ouromov hat er sowieso noch eine alte Rechnung offen, denn dieser hat vor Jahren seinen Freund 006 (Sean Bean) getötet.

Unübersehbar ist das Bemühen der Produzenten, den Film zeitgemäß, wenn nicht sogar “politisch korrekt“ zu gestallten. Der von Sean Connery geprägte Sexismus der früheren James-Bond-Filme amüsiert den (männlichen) Zuschauer zwar heute noch köstlich, ist aber eher ein Zeitzeugnis der 60er Jahre und passt wohl nicht wirklich in die Gegenwart.

Also muss sich der moderne Bond zunächst einmal mit seiner neuen, weiblichen Chefin herumärgern, die ihn auch gleich als „sexistischen Dinosaurier“ beschimpft. Eine Aussage, die nicht ganz unberechtigt ist; zu Beginn des Films wirkt Bond schon ziemlich schmierig, wenn er die Amtspsychologin vernascht nur um später eine bessere Beurteilung von ihr zu bekommen. Die Besetzung des M mit der großartigen Dame Judi Dench ist trotz des feministischen Hintergedankens ein Glücksfall für die gesamte Reihe. Als Chefin des Geheimdienstes ist sie jederzeit glaubwürdig, zudem zu dieser Zeit auch in der Realität eine Frau Chefin des MI5 war.

Während in Timothy Daltons Filmen Miss Moneypenny eher farblos blieb, hat man in Goldeneye versucht, auch dieser Figur etwas mehr Charakter zu verleihen. Bei der neuen, von Samantha Bond (!) gespielten Moneypenny ist man dabei aber über das Ziel hinausgeschossen; sie eindeutig zu zickig geraten, schließlich ist man(n) seit dreißig Jahren gewohnt, dass sie ihren James vom Schreibtisch aus anschmachtet; stattdessen muss sich der arme Pierce ziemlich kalt abservieren lassen.

Auch die Bond-Girls wurden entstaubt, Izabella Scorupco überzeugt sowohl als russische Computerprogrammiererin wie auch als Frau an Bonds Seite; Highlight des gesamten Filmes ist trotz gnadenlosem Überzeichnens jedoch Famke Janssen (X-Men) als bösestes Bond-Girl aller Zeiten.

Zum modernen Ton gehört auch die gelungene Musik von Eric Serra, obwohl seine Arbeit den Produzenten teilweise zu gewagt war und einige Schlüsselszenen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, was dem Soundtrack insgesamt einen etwas uneinheitlichen Eindruck verleiht.

GoldenEye beeindruckt durch seine denkwürdigen Action-Sequenzen (ein Bungee-Sprung von einer Talsperre, Verfolgungsjagden im klassischen Aston Martin, Panzerfahrten bei denen halb St.-Petersburg zerlegt wird), und das braucht dieser Film auch, denn sonst würde zu schnell auffallen, dass die Story eigentlich gar keinen Sinn ergibt…

Trotz aller Kritikpunkte ist GoldenEye ein wirklich gelungener Bond-Film, und er macht wirklich Spaß. Brosnan wirkt hart genug für die Rolle, vielleicht ein wenig zu glatt, aber letztlich überzeugt er als smarter Geheimagent. Er hakt gekonnt alle Klischees ab (Casino, Aston Martin, Martini, mein Name ist… usw.), er hatte ja auch als Remington Steele jahrelang Zeit zum üben. Der Film ist bis in kleinste Nebenrollen gut besetzt (z.B. Alan Cumming als Hacker Boris, Minnie Driver als grottenschlechte Nachtclubsängerin); es gibt tolle Action ohne aufdringliche Computereffekte, coole Sprüche (genial: Robbie Coltraine als zynischer Gangsterboss), exotische Schauplätze, schöne Frauen, und insgesamt stellt sich wieder ein “Bond-Gefühl“ ein, welches viele wohl zuletzt bei “Lizenz zum Töten“ vermisst hatten und auch in Brosnans späteren Filmen irgendwie wieder verloren ging.

Pierce Brosnans erster Auftrag braucht den vergleich mit den Klassikern der Bond-Reihe nicht zu scheuen, GoldenEye ist aber leider auch der beste Film der Brosnan-Ära geblieben.

Die DVD ist mit 2.35:1 Widescreen und Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch technisch tadellos. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur und Produzent, diverse Trailer, das Musikvideo zu Tina Turners gutem, aber nicht überragendem Titelsong, ein 15minütiges Making-Of, sowie eine nette James-Bond-Doku moderiert vom “Austin-Powers-Girl“ Liz Hurley.
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am 2. April 2007
Der Film Goldeneye ist sehr gut gelungen, auch wenn er meiner Meinung nach zu viel Action enthält. (In den 90ern sind solche Filme aber üblich) Pierce Brosnan spielt sehr gut (Der beste Bond Darsteller nach Sean Connery), wenn auch noch nicht so gut wie in den späteren James Bond Filmen. Die DVD selber besitzt einen sehr gutes Bild und einen sehr guten Ton. Alles kommt sehr scharf rüber. Die Extras der DVD sind aber leider nur mittelmäßig. Es gibt u.a.:
- nicht verwendetet Szenen mit Kommentar des Regisseurs
- kurze Featurettes über die Dreharbeiten
- Eine Dokumentation über alle James Bond Filme, Bösewichte und Bondgirls
- Audiokommentar mit Regisseur Martin Campell und Michael G. Wilson.
- Das Musikvideo von Tina Turner
Von den Extras lohnt nur der Audiokommentar und die Dokumentation (auch wenn diese etwas oberflächlich ist).

Insgesamt gesehen lohnt es sich aber die DVD zu kaufen, da der Film, das Bild und der Ton sehr gut sind.
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TOP 500 REZENSENTam 29. September 2015
Der erste Bond-Film mit Pierce Brosnan beginnt natürlich nicht mit dem Vorspann, in dem nackte Mädchen zu Tina Turners Gesang fröhlich Lenin und Stalin-Denkmähler mit Hammer und Sichel zertrümmern, sondern mit dem sogenannten Teaser, einer einleitenden Action-Sequenz zum Appetitanregen. Doch obwohl Bond eine sowjetische Giftgas-Fabrik in die Luft sprengt und sich anschließend auf völlig idiotische Art und Weise in Sicherheit bringt, wirkt alles nur furchtbar öde. Sofort wird klar, warum diese betuliche Art von Altherren-Actionfilm den ungleich besser gestalteten (und gestylten) Filmen der "Die Hard"- und "Lethal Weapon"-Serien hoffnungslos unterlegen waren und zwischen 1989 und 1995 kein weiterer Bond-Film mehr gewagt wurde.

Doch nach der schlappen Eröffnungsnummer erholt sich "GoldenEye" wieder und entpuppt sich letztendlich sogar als überdurchschnittlich ambitionierter Beitrag zur Serie. Pierce Brosnan ist, ganz im Gegensatz zu Timothy Dalton ("Der Hauch des Todes"), der schon gehörig schauspielern musste um 007 zu sein, sofort ein glaubhafter James Bond. Trotz des neuen Darstellers wird jedoch nicht versucht die Figur des Doppelnull-Agenten zu modernisieren. Bond bleibt sich treu und sieht keinerlei Sinn darin den andauernden (nicht nur politischen) Veränderungen, die nur sehr selten auch wirklich Verbesserungen darstellen, hinterherzuhecheln. Er bleibt gradlinig und besteht auf die strikte Einhaltung seiner Geheimdienst-Rituale. Lediglich der Mangel an Stil bei Freund und Feind kann schon mal dazu führen, dass ihm keine passende flapsige Bemerkung mehr einfällt.

Die beiden Bond-Girls sind hingegen durchaus auf der Höhe der Zeit. Neben der kumpelhaften russischen Computerexpertin, die Bond in Sachen Aktionismus kaum nachsteht, gibt es auch noch eine meist in Lack und Leder gekleidete Dame (gespielt von Famke Janssen, die zuvor in Folge 121 "The Perfect Mate" von "Star Trek - Next Generation" mitwirkte und ursprünglich als Jadzia Dax für "Deep Space Nine" vorgesehen war, sich aber nicht auf fünf Jahre binden wollte), die ziemlich nahtlos zwischen Sex und Crime und zurück wechseln kann. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch noch, dass Bonds Chef M diesmal von einer Frau gespielt wird. Auch bei der Wahl des Komponisten der Filmmusik hatten die Macher ein glückliches Händchen. Eric Serra veredelte "GoldenEye" mit neuen und interessanten Klängen. Leider war er mit der Abmischung des Soundtracks sehr unzufrieden und beschloss künftig nur noch exklusiv für seinen Freund Luc Besson zu arbeiten.

Da auch die Action im Laufe des Filmes so langsam in Fahrt kommt und fleißig alle möglichen Arten von Fortbewegungsmitteln demoliert werden, gelingt das Wiedersehen mit einem alten Bekannten, dem es noch einigermaßen gut geht und der gar nicht einmal so vergeblich versucht sich an seine alten liebgewonnenen Tugenden zu klammern.

Extras der DVD-Edition: Audio-Kommentar von Regisseur Martin Campell und Produzent Michael G. Wilson, wie alle Extras wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln; Goldeneye“ Video-Journal, ein 14-minütiger Einblick in die Entstehung des Filmes; Dokumentation: “Die Welt von 007“ moderiert von Liz Hurley (41:43 min); Featurette (5:08 min); Musikvideo “Goldeneye“ von Tina Turner (3:23 min, Vollbild, Dolby 2.0); Vier nicht verwendete Szenen anmodeeriert von Martin Campell (insgesamt 5:55 min); Anatomie einer Autoverfolgungsjagd (2:56 min); Bericht über den Panzerstunt (6:07); Bericht über die Vorproduktion (9:00 min); Geheimakten: Produktion (28:30 min); Geheimakten: Besetzung (12:20 min); Auf Motivsuche mit Peter Lamont (12:32 min); Modelltricks von Derek Meddings (2:36 min); Pressekonferenz (5:28 min); Storyboard zur Eröffnungsszene (1:32 min); Vom Regisseur Kommentierte Berichte vom Dreh (1:57 min); "Missionskontrolle": Thematisch gegliederte Zusammenstellung einiger besonders markanter Szenen, hervorzuheben ist die Möglichkeit die Titelsequenz ohne den Text bzw. die Credits zu betrachten; 2 englischer Kinotrailer (2:41 min und 1:40 min, 16 : 9, nicht anamorph, Dolby 2.0); 12 US-TV-Spots (insgesamt 5:47 min, Vollbild, Stereo 2.0); Umfangreiche Bildgalerie; 8-seitiges farbiges Booklet
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am 15. Oktober 2014
Es ist der erste Bond mit Pierce Brosnan. Ich war darauf aufmerksam geworden durch den Tod von Gottfried John, den deutsche Schauspieler, der in diesem James Bond die böse Hauptrolle spielt. Er spielt den General Arkady Grigorovich Ourumov originell, einfühlsam und für einen James Bond schon fast zu berührend. Besonders gut besetzt und ausgeführt finde ich in diesem Film nahezu alle weiblichen Rollen. Erstmals ist die englische Schauspielerin Judi Dench "M" an Bord. Izabella Scorupco als Programmiererin Natalya Fyodorovna Simonova ist für mich eines der besten 5 Bondgirls (und ich habe alle Bondfilme gesehen, die meisten mehrfach). Famke Janssen als Xenia Sergeyevna Onatopp ist ebenfalls eine der besten bösen weiblichen Hauptfiguren aller Bondfilme. Die Mehrheit der weiblichen Figuren einschließlich Samantha Bond als "Moneypenny" treten in diesem Film gegenüber Bond sehr aggressiv auf. Ich empfinde Martin Campbell als stärksten Bond Regisseur, was besonders auch im späteren "Casino Royale" zum Ausdruck kommt.
Von der Action her bietet der Film mehrere interessante Highlights: 1. Die Verfolgung eines leeren mehr oder weniger im Standgas flüchtenden Flugzeugs mit einer Cagiva (Motorrad) und anschließend Bond im freien Fall hinter dem abstürzenden Flugzeug her ... )Flugplatz im Hochgebirge) 2. Verfolgung eines PKW mit einem russischen Schützenpanzer und anschließender Show Down mit einem russischen Zug. 3. Die ganze Attacke auf das Satellitenkontrollzentrum "Sewernaja". und 4. Der Kampf auf und über der Satellitenschüssel in Kuba, was mich auch ein wenig an den Kampf auf einem Baugerüst in Casino Royale erinnert. Das Thema des Bondfilms ist ja die Bedrohung durch einen NEMP (nuklearen elektromagnetischen Puls) der durch eine Atombombenexplosion in den oberen Schichten der Atmosphäre ausgelöst wird und der alle elektronischen Geräte und viele elektrischen Geräte und Einrichtungen in weitem Umkreis zerstört. Ich habe gelesen, dass mittlerweile konventionelle Waffen mit EMP stark auf dem Vormarsch sind. Das Thema wird auch vom deutschen Innenministerium als eine der latenten Gefahren für moderne Gesellschaften benannt.
Die erwähnte "Zugabe" ist eine vom Regisseur und ich weiß jetzt den Gesprächspartner nicht, jedenfalls, zwei wichtigen Strippenziehern vollständig kommentierte Fassung des Films, die eine ziemlich genaue auch durchaus stellenweise humorvolle Erläuterung der Produktion enthält. Klasse.
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am 4. April 2013
Im Vergleich zu den anderen Bond Filmen ist die Qualität dieser Blu-ray ziemlich schlecht. Das Bild zeigt eine mangelnde Detailauflösung, wirkt stellenweise verwaschen und es kommt kein HD-Feeling auf. Ich weiß nicht, wieso hier manche von einem Top-Bild sprechen, davon ist diese Blu-ray weit entfernt. Als Vergleich empfehle ich "Feuerball" oder "Der Spion, der mich liebte", da ist das Bild hervorragend. Schade eigentlich, daß man die Qualität der Filme nicht konstant hoch gehalten hat. Gerade für den besten Brosnan-Bond hätte ich mir mehr versprochen.
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am 18. Juli 2007
"Und all die Wodka-Martini, die Du getrunken hast! Lassen sie die Schreie der Männer verstummen, die Du getötet hast!?"

Dieser Satz wäre in keinem Bond-Film zuvor möglich gewesen. - Eigentlich wollte ich GoldenEye nicht sehen. Schon wieder ein neuer Bond. Und dann auch noch die Erinnerung an Mrs. Doubtfire. Doch eine innere Stimme bewegte mich, das alte Jahr nicht zu beschließen, ohne es gewagt zu haben. Ein gutes Wagnis, das gleich vorweg.

Der Film ist so stark, so neu, sosehr anderer Bond und doch sosehr seltsam-echter Bond, dass ich bald vom plüschigen CinemaxX-Sessel gepurzelt wäre. Alle Vorurteile zerstoben im unwiderstehlichen Feuerwerk des Auftaktes. Der dann folgende Credits-Vorspann gehört zum besten, das ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. GoldenEye hat neue Maßstäbe für Bond-Verfilmungen gesetzt, ist richtungsweisend. Der prinzipielle Plot mag sich nicht geändert haben, aber die Dramaturgie hat sich gewandelt. Der Weg zum Showdown ist phänomenal, die pfiffige Abfolge von Klimax und Antiklimax setzt immer wieder in Erstaunen, bis hin zum fulminanten Schluß, zur auflösenden Katharsis. Der Film treibt es toll. Elemente von True Lies paaren sich mit Computergangstertum, getragen und vorangetrieben von der Kraft einer Legende, die die meisten von uns seit 30 Jahren begleitet.

Es ist schwer, immer neue Höhepunkte in Actionfilmen zu toppen. GoldenEye ist dies gelungen. Und das dank einer gehörigen Portion Ironie; zu sich selbst und zum Action-Genre schlechthin. Ohne dabei die Grenze zur Karikatur zu überschreiten.

James Bond zeigt Gefühle. Seine Dialoge mit 006 und die Augen-Blicke zwischen den beiden geben Kenntnis vom Herzen einer zerstörten Männerfreundschaft, zu der ein früherer Bond gar nicht erst fähig gewesen wäre.

James Bond ist verwundbar. Nach der Notlandung in Kuba erwacht er aus der Ohnmacht neben der regungslosen Programmiererin Natalya Simonova. Er sieht sie leblos und wie gebrochen dreht er sich zur Seite, läßt sich wieder fallen. So menschlich war Bond nie zuvor zu sehen. - Sowieso läßt sich Bond zu Gesprächen und Reflexionen hinreißen, die einem früheren Bond nicht zugestanden hätten. Doch Brosnans Bond darf es, kann es. Auch das ist das Neue.

Auf der riesigen Radarschüssel stürzt er mit einer Leiter hinab, hält sich mit letzter Energie an ihren scharfen Stufen und es reißt ihm beinahe die Arme heraus. Das schmerzverzerrte Gesicht ist nicht der alte Bond. In diesen Sekunden geht ein Raunen durchs Publikum. Ein neuer Typus ist geboren und doch der Held. - Und immer wieder die leicht zur Süffisanz sich kräuselnden Mundwinkel - und sei es nur für Sekunden oder 15 Bilder.

Martin Campbells GoldenEye ist dialogstark und spritzig, wenn man nur hinhört, - episch, sentimental und eilig zugleich. Dieser Film lebt nicht nur vom (übrigens eindrucksvollen) Sound allein. GoldenEye würde sogar auf einem Bett-Tuch wirken. Die Lichtregie ist oscarverdächtig und die Kameraführung brillant. Der Schnitt (bis auf einige lästige Ausnahmen) beispielhaft. - Zuweilen fehlt die Stringens, doch das sind liebenswerte Mängel.

Brosnan ist die legitime Antwort des kommenden Jahrtausends auf den Bond, den Connery einst verkörperte. Und er wird ihm in nichts nachstehen. Im Gegenteil, schon jetzt hat Brosnan den alten Geheimdienstagenten vom letzten Muff der 60er und 70er befreit und um Facetten bereichert, die selbst Connery noch fehlten. Selbst Puristen können sich damit einverstanden erklären.

Andreas Dimpfel, 1995/96 - Empfehlung: 4 von 5 Sternen
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