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In der flotten Vortitelsequenz jagt er den nicht totzukriegenden Blofeld, der dieses Mal von einem sehr elegant und bedrohlichen Charles Gray (Rocky Horror Picture Show) gespielt wird. Die Handlungshülse enthält etwas Diamantenschmuggel, einen Super-Laser an Bord eines Satelliten und den neuesten Plan Blofelds, die Weltherrschft zu übernehmen. Reich gefüllt ist sie aber mit den augenzwinkernden Gags, die später das Markenzeichen von Roger Moore (ab Leben und Sterben lassen) werden würden.
Goldfinger-Regisseur Guy Hamilton lässt den Film spielerisch von einer unterhaltsamen Szene zur nächsten springen: Eine beeindruckende Autoverfolgungsjagd auf einem Parkplatz, einen Kampf mit zwei Killerdamen im Bikini namens Bambi und Klopfer, sowie einige tödliche Spielchen gegen ein bizarres Paar schwuchteliger Meuchelmörder, die ihre Opfer mit ausgesuchter Erfindungsgabe entsorgen. Jill St. John (Versunkene Welt) spielt die unverschämte, wenn auch nicht ganz helle Amerikanerin Tiffany Case und der Country-Sänger und Wurstkönig Jimmy Dean gibt den zurückgezogen lebenden Milliardär, der nicht von ungefähr an den legendären Howard Hughes erinnert. Shirley Bassey (Goldfinger) schmettert den ins Ohr gehenden Titelsong, der zu den besten gehört, die die Serie hervorgebracht hat.
Connery zog sich nach Diamantenfieber wieder aus dem Bond-Business zurück, kehrte aber noch ein weiteres Mal wieder, nämlich in der 15 Jahre später entstandenen Konkurrenzproduktion Sag niemals nie. --Sean Axmaker
In einer halbstündigen Dokumentation werden die Rückkehr von Sean Connery als James Bond und die Dreharbeiten zu Diamantenfieber dokumentiert. Die Überlegungen der Produzenten, die Bond-Filme zu amerikanisieren wird ebenso beleuchtet wie die schwierigen Dreharbeiten in Las Vegas. Es berichten der Regisseur, der Drehbuchautor, Stuntmen und Darsteller, darunter die beiden bösen Jungs "Mister Wint" und "Mister Kidd".
40 höchst interessante Minuten lang werden Leben und Werk von "Cubby" Broccoli vorgestellt, der sich in Hollywood und England als Regieassistent und Produzent einen Namen machte, bis er schließlich die berühmteste Filmserie der Welt schuf. Freunde und Bekannte berichten über den Mann, der in 35 Jahren 17 Bond-Filme entstehen ließ.
Neben diesem Material gibt es vier geschnittene Szenen, den Kinotrailer zu Man lebt nur zweimal, einen Teaser-Trailer, fünf Fernsehspots und drei Radiowerbeclips. Informationen und Anekdoten im Beiheft runden die Specials ab. Der Off-Kommentar von Regisseur und Mitgliedern der Crew wurde aus Interviews zusammengeschnitten. Die Sprachfassungen in Englisch, Deutsch und Spanisch sind dem Alter des Films entsprechend natürlich nur in Mono. --Alexander Röder
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der bislang schwächste Bond,
Von
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Regisseur Guy Hamilton gebührt die zweifelhafte Ehre, neben dem besten Bond, "Goldfinger", nun für den bisher schwächsten verantwortlich zu zeichnen. Sicherlich liegt die Hauptschuld am Script, das quasi alles verwirft, was "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ausgezeichnet hatte. Geboten wird ein Potpurri guter Ideen, die aber durch nichts zusammengehalten werden. Die Handlung scheint beliebig, und als Zuschauer wird man so lange an der Nase herumgeführt, bis es einem auch egal ist, ob Blofeld nun wirklich tot ist. Es zeigt sich, daß Connery allein noch keinen guten Bond garantiert. Außer ihm selbst gibt es hier keine einzige Figur, die im Gedächtnis bleibt (schade um Lana Wood als "Plenty", die eine bessere Rolle verdient hätte). Am nettesten ist noch das schwule Killer-Pärchen. Das gleiche gilt leider für die Sets - Ken Adam durfte viel Geld und Mühe verwenden auf Dekorationen, die nach wenigen Minuten schon wieder ausgedient hatten. Scheinbar hatten sich die Möglichkeiten der Serie langsam verbraucht; zwar noch keine kommerzielle, aber sicher eine künstlerische Krise, aus der danach nur sporadisch wirklich gute Filme entstanden (Film-Wertung 6/10).Die DVD ist nach dem Ausrutscher ("Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ohne Originalton) wieder auf gewohnt hohem Ausstattungsniveau - gutes Widescreen-Bild, guter Mono-Ton, 30 Minuten "Making Of" und eine sehr schöne 45-minütige Dokumentation über den Produzenten Cubby Broccoli. Daher gerade noch vier Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sean Connerys letzte Vorstellung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Mit Diamantenfieber mussten wir Abschied nehmen vom "Ur-Bond" Connery. Schade. Oder auch wieder nicht, denn eine gewisse Lustlosigkeit ist Sir Sean schon anzumerken (sieht man davon ab, dass er vier Jahre nach seinem vorletzten 007-Abenteuer "Man lebt nur zweimal" auch nicht mehr ganz jugendlich wirkt), und dies trotz der damals horrenden Gage von 5,5 Mio $$. "Diamantenfieber" ist der letzte "echte" Bond vom alten Schlag, danach brach eine neue Zeitrechnung mit Roger Moore an. Von Ian Flemings Romanvorlage hat der Film nur wenig übernommen, was jedoch nicht wirklich bedauerlich ist. Auch sind ein paar Ungereimtheiten beim Schnitt verzeihlich.Die Qualität der DVD lässt keine Wünsche offen (außer dass man sich 1971 schon Stereoton gewünscht hätte), die Zusatzausstattung ist wie immer opulent, insbesondere das Special über Albert "Cubby" Broccoli und sein bewegtes Leben sollte man sich nicht entgehen lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Letzter Connery-Bond,
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Viele halten Diamentenfieber (DF) für einen der schlechtesten Bond-Filme. Dieser Meinung bin ich nicht! Die Story ist in sich logisch und recht unterhaltsam. Blofeld erpresst die Welt mit einem Satelliten, der mit einem Laser bestückt ist und ganze Städte auslöschen kann. Für diesen Laser schmuggelt Blofeld eine riesige Menge an Diamanten, daher der Titel. Zu loben wäre zuerst einmal der tolle Titelsong von Shirley Bassey, der meiner Meinung nach einer der besten der gesamten Reihe ist. Die Locations sind gut gewählt (Südafrika, Amsterdam, Las Vegas, Bohrinsel) und die Darsteller sind überzeugend. Und dass Connery angeblich Bond lustlos spielen soll kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Lediglich dass Blofeld in DF keine Glatze hat ist etwas gewöhnungsbedürftig. Auch das schwule Killerpärchen verleiht dem Film einen humorvollen, aber nicht lächerlichen Touch. Die Idee, von Blofeld einen Doppelgänger anzufertigen, finde ich recht originell. Gründlich missraten ist allerdings die Verfolgungsjagd in Las Vegas sowie das Ende, da offenbleibt was mit Blofeld passiert ist. Insgesamt ein würdiger Abschied von Sean Connery, aber mit Roger Moore fand man einen ebenbürtigen Nachfolger!
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