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am 11. November 2012
Gott sei Dank hebt sich dieser Film von den beiden davor deutlich ab, die ich als eigentlicher Nicht-Craig-Fan nicht so mochte. Nunmehr scheint Bond viel sympathischer und zerbrechlicher - und alt. Aber dazu später noch.

In der Türkei gelingt es den Agenten des MI6 nicht, einen gefährlichen Profikiller zu erledigen, der obendrein für einen Auftraggeber die Liste der Agenten geklaut hat. Sein Auftraggeber beabsichtigt, diese Liste zu veröffentlichen, was den Tod vieler Männer und Frauen nach sich ziehen würde. Bond kommt zu spät um einen Kollegen zu retten, seine Chefin M verweigert ihm sogar dessen erste Hilfe, was ihn ziemlich annervt um es nett auszudrücken. Der zweite Schnitzer, den sich M erlaubt ist, dass sie Bond nicht traut, sondern Moneypenny, die aber erst gegen Ende des Films ihren Namen erhält, der hier aber schon zu oft mitgeteilt wurde, ohne dass es überrascht, den Gegner trotz fehlenden freien Schussfeldes zum Abschuss freigibt. Natürlich trifft sie Bond. Zutiefst enttäuscht und verraten (und irgendwie überlebt) verkommt 007 zum drogenabhängigen, saufenden Wrack. Als es einen Anschlag auf das HQ gibt, meldet er sich unverhofft zum Dienst zurück, ist aber absolut untauglich dafür, was er allerdings nicht bemerkt. In der Zwischenzeit macht man M die Hölle heiß, sie sei zu antiquiert und mache nur Fehler. Trotz seiner Probleme bemerkt 007 bald, dass nicht das HQ oder die Agenten selbst das Hauptziel sind, es geht lediglich um M...

Weiter möchte ich hier nichts erzählen. Sicherlich ist nur: Trotz der gesamten exotischen Orte (Türkei, Macao, Shanghai) oder der gesamten Action ist der Film gerade wegen seiner Charaktermomente gut. Und davon gibt es viele. Der Gegner ist Bond immer einen Schritt voraus. Man unterschätzt ihn stark. Im Übrigen lebt der Film von vielen Bondzitaten, handelt es sich ja auch um ein rundes Jubiläum. Gerade in den leisen Tönen ist die Story stärker als es in den größten Actionsequenzen ist. John Logan (Star Trek - Nemesis, der auch von so einer Trauergestalt als Antagonist handelte) zeichnete sich für das Drehbuch verantwortlich. Stuart Baird u. a. auch am Schnitt (ebenfalls u. a. Regie Star Trek - Nemesis, Cutter für Casino Royale). Daher ist dieser Film auch recht düster geworden, bricht mit Bondgeheimnissen, zeigt auf, wie dessen Vergangenheit war, warum er zum Agenten wurde, was für eine Vergangenheit M hatte usw usf. Alter, Verrat, Trauer, Verlust, Auferstehung. Starke Themen für einen starken Film. Auch wenn der Film Charakterlastiger ist, tut es ihm keinen Abbruch, im Gegenteil. Es ist einer der besten, wenn nicht der beste Bond-Film, den ich je gesehen habe. Julie Dench tritt hier bekanntermaßen letztmalig als M auf. Ihr Nachfolger Ralph Fiennes wird etwas unbeholfen mit der Holzhammermethode eingeführt. Aber auch darüber kann man hinweg sehen, da das Spiel Craig/Dench und insbesondere Javier Bardem als Top-Antagonist fesselt.
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am 23. Mai 2016
Bonds Loyalität zu M wird auf eine harte Probe gestellt, als die Chefin des MI6 von ihrer Vergangenheit eingeholt wird ("Denk an deine Sünden!"). Nachdem Bonds letzte Mission fehlgeschlagen ist, befinden sich Agenten auf der ganzen Welt in Lebensgefahr und auch der MI6 wird angegriffen. Von Feinden umgeben hat M nur noch einen Verbündeten, dem sie trauen kann: 007 - der die Angreifer aufspüren und unschädlich machen muss...

"Schon bald wird Ihre Vergangenheit so ausgelöscht sein wie Ihre Zukunft."

M: "Los, hinterher!" - Bond: "Ich stabilisiere Ronson."
"Wir haben keine Zeit!" - "Ich muss die Blutung stoppen."
"LASSEN SIE IHN! Wir beide wissen, was auf dem Spiel steht. Wir dürfen die LISTE nicht verlieren!"

"Kein eindeutiges Schussfeld." - M: "Schießen Sie."
Agentin: "Ich kann nicht. Ich könnte BOND treffen." - "Schießen Sie, verdammt noch mal!"

Doch sie TRIFFT Bond - und der stürzt hundert Meter in die Tiefe...

M: "Verzeihen Sie, warum bin ich hier?" - Mallory (der neue Vorsitzende des Sicherheitskomitees): "Vor drei Monaten haben Sie die Festplatte verloren, auf der die Identitäten von beinahe allen NATO-Agenten, die weltweit in Terror-Organisationen eingeschleust wurden, gespeichert sind. Eine Liste, die in den Augen unserer Verbündeten, nicht existiert. Also verzeihen Sie mir, ich denke Sie wissen warum Sie hier sind."
"Nennen wir es behördliche Aufsicht?" - "Nein, wir nennen es RUHESTANDSPLANUNG."
"Sie feuern mich?" - "Nein, Mam. Ich bin hier, um die Übergangsphase bis zu Ihrem freiwilligen Rücktritt in zwei Monaten zu überwachen. Über Ihren Nachfolger muss noch entschieden werden."

Bond ist tot - und M gefeuert. WAS ERLAUBEN MENDES? - dachte ich so bei mir, aber es war (gebe ich zu) lediglich der Auftakt eines absolut GRANDIOSEN Films...

SKYFALL (so auch der Originaltitel) ist der 23. Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand. Fleming (1908-1964) war im Zweiten Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst (und persönlicher Assistent des Direktors) und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.
Skyfall ist der Name des Anwesens, das Bonds Familie in Schottland gehört. Seine Eltern, Andrew Bond und Monique Delacroix Bond, starben bei einem tragischen Unfall als er noch klein war.

"Hier sind Sie aufgewachsen? Wie alt waren Sie als sie starben?" - "Sie kennen die Antwort darauf. Sie kennen die GANZE Geschichte." - M: "Waisen waren schon immer die besten Rekruten." - Bond: "Ein Sturm zieht auf!"

"Ein Priesterloch." - "Ja, noch aus Zeiten der Reformation. Der Tunnel führt unter dem Moor entlang. Bei Gefahr ist man hier gut aufgehoben. Als ich ihm gesagt habe, dass seine Eltern gestorben sind, hat er sich hier zwei Tage lang versteckt. Als er herauskam, war er kein Junge mehr."

Mit Daniel Craig (Tomb Raider, Road to Perdition, Layer Cake, München, Verblendung) zum dritten Mal als 007 ("Wo zum Teufel waren Sie?" - "Ich habe den TOD genossen."),
dem Spanier Javier Bardem (Oscar-Gewinner 2008 für No Country for Old Men, Oscar-Nominierungen 2001 Before Night Falls und 2011 Biutiful, seit 2010 mit Penélope Cruz verheiratet) als Silva ("In den besten Held-Schurke-Beziehungen, ob Bond und Silva oder Holmes und Moriarty, gab es immer ein Gleichgewicht und eine implizite Drohung: Tritt durch den Spiegel wie Alice, und du bist ich - und Bond weiß das." - aus den Extras)
und Judi Dench (Philomena, Mr. Hoppys Geheimnis, Oscar-Gewinnerin 1999 für Shakespeare in Love, insgesamt 6 Oscar-Nominierungen) als M.

"007, was soll das werden? Sie entführen mich!" - "Das ist eine mögliche Sichtweise."
M: "Es sterben zu viele Menschen meinetwegen..." - "Wenn er Sie will, muss er kommen und Sie holen!"

In weiteren Rollen Naomie Harris (28 Days Later, Miami Vice 2006, Fluch der Karibik Teile 2 und 3) als Agentin und sexy Sidekick (der Bond rasieren UND erschießen darf),
Ralph Fiennes (Strange Days, Roter Drache, Lord Voldemort in Harry Potter, Oscar-Nominierungen 1993 für Schindlers Liste und 1997 für Der englische Patient) als Mallory (zu Bond: "Ich habe nur eine Frage: Warum bleiben Sie nicht tot? Ist der perfekte Ausstieg. Genießen Sie irgendwo in Ruhe Ihr Leben. Nicht viele Agenten im Außeneinsatz kommen so sauber raus."),
Rory Kinnear (Penny Dreadful) zum zweiten Mal (nach Ein Quantum Trost) als Bill Tanner
und der 32-jährige Ben Wishaw (Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders, Im Herzen der See) erstmals als Q ("Nur ungefähr sechs Menschen auf der Welt können so etwas programmieren." - "Ist ja toll. Können Sie den Quatsch umgehen?" - "Ich habe den Quatsch erfunden!")

"Lassen Sie uns zunächst mit einfachen Wortassoziationen beginnen. Sagen Sie das erste Wort, das Ihnen einfällt. Also sage ich z. B. Tag, sagen Sie..." - "Verschwendet."
"Waffe." - "SCHUSS." / "Agent." - "Provokateur." / "Frau." - "Provokateurin." / "Herz." - "ZIEL." / "Vogel." - "Himmel." / "M." - "MISTSTÜCK." / "Sonnenlicht." - "Schwimmen." / "Mondlicht." - "Tanzen." / "Mord." - "BERUF." / "Land." - "England." / "Skyfall. [Bond zögert] Skyfall." - "ENDE."

M: "Ich sehe mir gerade Bonds Testergebnisse an... Sie haben wohl bestanden - um Haaresbreite. Sie sind wieder im aktiven Dienst!"

"007, Sie sind doch BEREIT?" - "Ja, Mam."
Tanner: "Ich wusste nicht, dass Bond bestanden hat?!" - M: "Hat er auch nicht..."

Außerdem mit der Französin Bérénice Marlohe als Sévérine ("Nur eine gewisse Art von Frau trägt zu einem dekolletierten Abendkleid eine Beretta um ihren Oberschenkel geschnallt."),
dem Schweden Ola Rapace (Mankells Wallander, 2001-2011 mit Noomi Rapace verheiratet) als Auftragskiller
und dem 76-jährigen Albert Finney (Mord im Orient-Express, insgesamt 5 Oscar-Nominierungen) als Wildhüter Kincade ("Willkommen in Schottland!").

"Ich weiß wenn eine Frau Angst hat und sich nur VERSTELLT." - Sévérine: "Was wissen Sie über Angst?" - Bond: "Alles." - Sie: "Die hier ist anders. ER ist anders! Er wollte die Insel und hat sie sich genommen." - "Bekommt er immer alles, was er will?" - "Alles und noch MEHR!"

Silva: "Damals war ICH ihr Liebling - und Sie sind lange nicht so gut wie ich es war. Sehen Sie sich an, Sie werden nur noch zusammengehalten von Ihren Tabletten und Alkohol..." - "Meine erbärmliche Vaterlandsliebe nicht zu vergessen." - "Sie hängen stur an Ihrem Glauben an diese alte Frau. Dabei wurden Sie nur belogen von ihr." - "Sie hat mich nie belogen." - "Sie hetzt Sie auf mich, obwohl sie weiß, dass Sie nicht bereit sind und dass Sie wahrscheinlich sterben. MAMI WAR SEHR BÖSE! Es geht um M, um Sie und mich. Wir zwei sind die letzten beiden RATTEN: Wir verschlingen uns gegenseitig!" - Bond: "Ratte frisst Ratte."

Regie führte im (Geburtstags-)Jahr 2012 (50 Jahre Bond!) mit einem Budget von 230 Mio. $ (auf Wunsch von Daniel Craig) der Brite Sam Mendes (Road to Perdition, Oscar-Gewinner 2000 für American Beauty, drehte auch den Nachfolger SPECTRE, war 2003-2010 mit Kate Winslet verheiratet).

"Sie sind kleiner als in meinen Erinnerungen." - "Und in meiner kommen Sie gar nicht vor."

"Fünf Monate haben die mich in einem Raum ohne Belüftung gehalten. Die haben mich gefoltert und ich habe Ihre Geheimnisse beschützt. Ich habe Sie beschützt! Aber die haben mich leiden lassen - und leiden und LEIDEN! Und dann wurde mir klar, dass Sie mich verraten haben. Sie haben mich verraten - und so hatte ich nur noch eine Alternative: Meine Zyankalikapsel im hinteren linken Backenzahn. Das wissen Sie noch, nicht wahr? Also habe ich den Zahn zerbrochen, auf die Kapsel gebissen, es verätzte die Eingeweide, aber ich bin NICHT gestorben. Das Leben hing an mir wie eine Krankheit. Wissen Sie, was es mit Ihnen macht, Hydrogencyanid? [nimmt seine Prothese aus dem Mund] SIEH DIR AN, WAS DU ERSCHAFFEN HAST, MUTTER!"

143 Minuten Entenpelle und großes Gefühlskino, wenn man auf Agententragödien steht. Mit wie immer verrückten Stunts (siehe Motorrad/Brücke oder Kran/Zug: "Ich wechsle nur das Abteil."), einem klassischen Western-Showdown, überraschenden Wendungen, einem toten Bond beim Tequila-Saufen (und Skorpion auf der Hand), der beim Eignungstest danebenschießt und zusammenbricht ("Nicht übel, James, für ein körperliches Wrack!") mit Hang zu An- und Aufzügen (siehe Szene in Shanghai) und einem absolut GENIALEN (natürlich theatralischen) Gegenspieler: einer Mischung aus Hannibal Lecter und dem Joker (aus The Dark Knight) - und wir erfahren M's richtigen Namen :) Für mich GRANDIOS erzählt und Note 2+

"Jeder braucht ein Hobby. Was ist das Ihre?" - "AUFERSTEHUNG!"

Der Titelsong "SKYFALL" (erste Zeile: "This is the End") wird von der 24-jährigen Britin Adele gesungen (10 Grammys, Oscar-Gewinnerin 2013 für den Besten Filmsong, drei Nummer-1-Hits in Deutschland: Rolling in the Deep, Skyfall, Hello). Dazu eine gelungene, passende Titelsequenz (Bond im Totenreich).

"Das macht mich immer ein wenig melancholisch. Ein stolzes, altes Schlachtschiff wird schmachvoll auf den Schrott geschleppt. Die UNABWENDBARKEIT DER ZEIT, nicht wahr? Was sehen Sie?" - "Ein Schiff und noch ein Schiff." - Q und 007

"007, ich bin Ihr neuer Quartiermeister." - "Das ist jetzt ein Scherz, oder?"
"Warum, weil ich keinen Laborkittel trage?" - "Weil bei Ihnen noch die Pickel sprießen."
"Meine Hautbeschaffenheit ist wohl kaum relevant." - "Ihre Kompetenz schon."
"Alter ist keine Garantie für Effizienz." - "Und Jugend ist keine Garantie für Innovation."
"Lassen Sie es mich so formulieren, ich richte im Pyjama am Laptop noch vor meiner ersten Tasse Earl Grey mehr Schaden an als Sie in einem Jahr Außeneinsatz." - "Wozu brauchen Sie mich dann?"
"Hin und wieder muss ein Abzug gedrückt werden." - "Oder eben auch nicht. Ist schwer zu beurteilen im Pyjama."

"Eine Pistole und ein Sender. Weihnachten stelle ich mir anders vor." - "Haben Sie explodierende Stifte erwartet? So etwas machen wir eigentlich nicht mehr."

Bond-Auto ist wieder der 64er Aston Martin DB5 mit eingebautem Maschinengewehr ("Nicht sonderlich bequem." - "Wollen Sie jetzt die ganze Fahrt rumnörgeln?" - "Los, schleudern Sie mich raus! Ist mir doch egal." - M und 007).

"Ich habe Ihren Nachruf auf mich gelesen." - M: "Und? " - Bond: "Grauenvoll." - "Ja, ich wusste, Sie würden das hassen. Ein Beispiel britischer Tapferkeit habe ich Sie genannt." - "DAS war ganz in Ordnung."

EXTRAS: Die Entstehung des Films 59:24, Die Filmpremiere 4:28, Audiokommentar von Regisseur Sam Mendes, Audiokommentar der Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson sowie des Szenenbildners Dennis Gassner, Original Kinotrailer 2:31, Promo-Spot zum Soundtrack 0:40

"Verehrte Kommission, ich habe heute wiederholt gehört, wie bedeutungslos meine Abteilung geworden ist. Wozu brauchen wir Agenten? Die Doppel-Null-Sektion? Ist das nicht antiquiert? Nur ich sehe die Welt mit anderen Augen als Sie. Und die Wahrheit ist, was ich sehe, ÄNGSTIGT mich. Es ängstigt mich, weil wir unsere Feinde nicht mehr kennen. Auf Landkarten gibt es sie nicht mehr. Es sind keine Nationen, es sind Individuen. Sehen Sie sich um. Wen fürchten Sie? Sehen Sie ein Gesicht, eine Uniform, eine Flagge? Nein. Unsere Welt ist nicht transparenter, sie ist undurchsichtiger. Sie liegt im Schatten. Und dort müssen wir kämpfen. Bevor Sie uns für bedeutungslos halten, fragen Sie sich, wie SICHER fühlen Sie sich? - Ich möchte nur noch eines sagen: Mein verstorbener Ehemann liebte die Lyrik, und einiges blieb mir im Gedächtnis, obwohl ich dies zu verhindern suchte. Folgendes ist mir gerade eingefallen, ich glaube es ist von Tennyson:
Sind wir auch länger nicht die Kraft, die Erd und Himmel einst bewegte,
so sind wir dennoch was wir sind: Helden mit Herzen von gleichem Schlag, geschwächt von Zeit und von dem Schicksal, doch stark im Willen - zu ringen, zu suchen, zu finden und NIE zu weichen."

"Ich liebe Sie, M." (Bond in Casino Royale)

James Bond will return... in Spectre.
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am 20. Mai 2016
Super Film! Wer auf James Bond steht, wird diesen sehr mögen; auch wenn ein paar James-Bond-Vorkenntnisse für den ein oder anderen Witz von Nöten sind, auch für Einsteiger empfehlenswert. Einer der besten Filme des Erscheinungsjahres!
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am 21. Februar 2013
Jede Generation hat ihren eigenen James Bond,und Daniel Craig spielt nun einmal den modernen James der auch mal Gefühle zeigen darf in diesem neuen spannenden Bond Film.
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am 31. Oktober 2012
Die Daniel-Craig-Hasser werfen den neuen Bondfilmen vor, sie hätten mit dem Bild von James Bond im Prinzip nichts mehr zu tun, sondern seien ein reines Actionspektakel, dessen Hauptfigur zufälligerweise James Bond heißt. Das, was mich an James Bond fasziniert, ist der Zeitgeist der Filme. Klar definierte Sean Connery die Figur. Dennoch haben mir alle weiteren Interpretationen nicht weniger gefallen - weder George Lazenbys einmaliger Auftritt in einem tatsächlich ziemlich starken Bondfilm, Roger Moores charmante Kämpfe gegen die Supermegalomaniacs der 70er, die düsteren Timothy-Dalton-Streifen und die Redefinition durch Pierce Brosnan nach Ende des Kalten Krieges. Daniel Craig hat eine völlig neue Seite an James Bond hervorgebracht - einen mit Gefühlen, einen mit Wandlung und einen, dessen Charakter sich im Laufe von drei Filmen erheblich entwickelt hat, was man von keinem anderen Bonddarsteller behaupten kann. Gibt es Action? Jawoll - aber die Zeit der größenwahnsinnigen Superschurken mit Geheimbasis im Vulkan oder die gar die Menschheit vom Weltall vernichten wollen ist vorbei, genauso wie die Supergadgets wie Uhren mit tausend Sonderfunktionen oder das größte Bondübel der letzten 50 Jahre, Pierce Brosnans unsichtbarer Wagen. Stattdessen wird Bond persönlich.

Nach dem genialen "Casino Royale" und dem etwas blutleeren (aber nichtsdestotrotz die Thematik des Filmes perfekt widerspiegelnden) "Ein Quantum Trost" stoßen wir auf einen Bond, der von den beiden Abenteuern geprägt ist - da braucht Vesper gar nicht erwähnt zu werden. Der gezeichnete Agent hat sich dem Geheimdienst verschrieben, nicht zuletzt durch seine interessante Beziehung zu M, einer Vorgesetzten, der er bedingungslos vertraut - auch wenn sie ihn zum Abschuss freigibt. Aber genau in dieser Beziehung liegt der Erfolgsschlüssel zu "Skyfall" - nie war M wichtiger (tatsächlich ist sie das wahre Bondgirl dieses Filmes), nie war Bond persönlicher.

Auf die konkrete Handlung will ich aber gar nicht eingehen, hier einige Punkte, die "Skyfall" grandios machen:

- Die Action ist gut, aber mit bedacht gewählt und kommt in genau richtigem Maße daher. Alles natürlich hervorragend choreographiert und visuell bestechend.
- Alle Schauplätze verschlagen einem beinahe den Atem - nie war Bond stylischer.
- Die Nebenrollen sind vortrefflich besetzt, allen voran Javier Bardem als blonder Bösewicht mit Vendetta - kein charakterloser Bösewicht, der die Weltherrschaft an sich reißen will, sondern furchteinflößender. Auch Ralph Fiennes glänzt als Geheimdienst-Koordinator, der versucht zu retten, was noch zu retten ist, sowie Bérénice Marlohe als Bondgirl Sévérine und Ben Wishaw als Q, wie man ihn bislang noch nicht kannte. Nur Naomie Harris als Agentin, die Bond zur Seite gestellt wird, hat mich nicht überzeugen können.
- Unschlagbar sind dennoch Daniel Craig als Bond und Judi Dench als M in ungewöhnlich wichtiger Rolle - Einzelspiel, Zusammenspiel, alles funktioniert von vorn bis hinten.
- Die Titelsequenz ist genial und ich bin wahrlich kein Adele-Fan, aber das ist wirklich mal wieder ein waschechter Bondsong.
- Die Handlung ist tiefgehend, auch wenn man nicht unbedingt zu große und unerwartete Überraschungen erwarten sollte, aber eben weil es nicht um Weltherrschaft geht (wie abgedroschen :D), warten auf den Zuschauer viele Spannungsmomente.
- Der Film hat mehr Humor als "Quantum" - und zwar richtigen Bondhumor, ohne jedoch lächerlich zu werden.

Ich bin sehr optimistisch, was künftige Bondfilme angeht, und nach dem dramatischen Finale legt "Skyfall" den Grundstein für alles, was noch kommen sollte.

Wer Connery und Co. nachheult, kann das meinetwegen tun. Ich schaue die alten Filme gern, freue mich aber über den Zeitwandel, den Bond durchgemacht hat - und mich hat "Skyfall" vollends überzeugt!

Zur BluRay an sich kann ich leider nur das loswerden, was Banausen wie ich, denen es lediglich um den Film geht, eben sagen können: Bild ist super, Ton ist super, Extras sind mir relativ schnuppe.
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am 13. Mai 2016
Bin letztens wieder kleben geblieben an dem Film. Ich hab ihn im Kino gesehen und als der letztens im Free TV lief wollte ich eigentlich nur kurz den Anfang schauen und wummm ... schon mittendrinn. Dieser Film ist der beste Craig Bond, und ich glaube, da sind sich alle einig. Ganz hohes Unterhaltungs-Niveau!
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am 2. Januar 2016
Story (5)
Dem MI6 wurde eine Festplatte gestohlen, auf welcher sich wichtige Geheimdaten zur Identität von unzähligen Agenten befinden.
Bonds Versuch, diese Festplatte in Istanbul wieder zu erlangen, scheitert – er wird von seiner Kollegin angeschossen und von seinen eigenen Leuten für tot gehalten.
Bald werden zwei Sachen klar: James Bond ist nicht tot, und hinter dem Festplattendiebstahl steckt wesentlich mehr, als vom MI6 erst angenommen. Der ehemalige Agent Raoul Silva wurde vom MI6 fallengelassen und will sich nun dafür an „M“ rächen.
Bond wird auf die Spur des genialen Bösewichts gesetzt. Die Verfolgungsjagd führt von London nach Shanghai, weiter nach Macau und endet schliesslich in Bonds Elternhaus in Schottland…

Bis zum vorliegenden Film konnte ich mich mit Daniel Craig als James Bond nicht anfreunden. Es war nicht mehr der klassische Bond, wie ich ihn mochte. Es fehlte an Charme, Schalk und den typischen Storyverläufen.
Dies gehört nun dank Skyfall der Vergangenheit an. Sam Mendes Verfilmung lehnt sich stark an die klassischen Bond-Streifen aus den sechziger Jahren an. Diese Feststellung wird durch nichts besser unterstrichen, als durch den genialen von Adele gesungenen Titelsong.
Man hat sich aber nicht darauf beschränkt, mit einfachen Verknüpfungen in die Vergangenheit zu punkten, sondern versteht es gleichzeitig, durch diverse Neuerungen aus Bond einen modernen Agenten-Action-Streifen zu machen.
Dieses Kunststück kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Selten habe ich eine so gelungene Wiederbelebung gesehen, die kaum Wünsche offen lässt.
Die Idee, Bond nicht nur als taffen Agenten zu zeigen, sondern als verletzlichen Menschen, ist eine dieser „Neuerungen“, die der Figur eine zusätzliche Tiefe verleiht.
Dazu kommt eine aussergewöhnlich gute bildtechnische Umsetzung, die stellenweise schon epische Ausmasse erreicht.
Bond ist zurück - ich freue mich schon auf den nächsten…

Bild (5)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 2.40:1 (12:5 CinemaScope) vor.
Die Bildqualität ist über die ganze Filmlänge hinweg auf äusserst gutem Niveau. Der Schärfewert ist gerade bei Nahaufnahmen auf Referenz-Level und auch bei Totalen nicht relevant schlechter. Die Farbgebung ist vielleicht etwas blasser als auch schon, verleiht dem Film aber eine gute Natürlichkeit.
Sowohl der Schwarzwert wie auch die Kontraste sind ausgezeichnet ausgefallen und geben keinen Anlass zur Kritik.
Kurz: Das Bild ist in hervorragender HD-Qualität auf die Blu-ray gebracht worden.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist ebenfalls sehr gut ausgefallen. Man hört aber natürlich schon, dass die deutsche Tonumsetzung nur in DTS vorliegt, gerade bei sehr druckvollen Sequenzen oder auch beim Soundtrack habe ich einen anständigen HD-Ton vermisst. Es ist mir ehrlich gesagt auch etwas schleierhaft, warum in der heutigen Zeit immer noch DTS-Tonformate bei neuen Filmen auf die Blu-ray gebracht werden.
Alles in allem aber, wie gesagt, eine gute Tonumsetzung. Wer es noch besser will, muss auf die englische Version wechseln, die in glasklarem DTS-HD Master vorliegt.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider kein Wende-Cover.

Fazit: Ein klassischer Bond mit neuen Facetten. Kann ich allen Bond- oder Genre-Fans absolut empfehlen!
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TOP 500 REZENSENTam 30. September 2015
2006 in 'Casino Royale' war Daniel Craig als James Bond noch ein Geheimdienst-Novize, dessen raue Kanten erst einmal abgeschliffen werden mussten. Sechs Jahre später hat 007 bereits mit alterbedingten Problemen wie einer zittrigen Hand zu kämpfen und wird auch noch mit einem blutjungen Computer-Nerd als Quartiermeister Q konfrontiert. Obwohl James Bond den MI6-Test für Spitzen-Spione nicht besteht, schickt ihn seine Chefin M ' Judi Dench hat diesmal eine besonders große Rolle ' auf eine äußerst tödliche Mission.

Javier Bardem ('No Country for old Men') ist als Raoul Silva ein besonders charismatischer Schurke, dessen Motive trotz seiner unberechenbaren Durchgeknalltheit gut nachvollziehbar sind. Sein erster Auftritt der mit einem faszinierenden Monolog beginnt und in eine homoerotisch aufgeheizte Szene mit 007 übergeht, ist einer der zahlreichen faszinierenden Momente des Filmes. Actionfans kommen voll auf ihre Kosten. An exotischen Locations wie Istanbul, Shanghai und Macao wurden Kämpfe und Verfolgungsjagden rasant in Szene und in bester 007-Tradition gesetzt. Hauptdrehort war diesmal jedoch Großbritannien. Das große Finale spielt sich in London und Schottland ab, wobei sogar einige Details aus der Jugend von James Bond zu erfahren sind.

Frühere Bond-Filme waren fast ausschließlich auf die jeweiligen Hauptdarsteller zugeschnitten und gaben diesen Gelegenheit dazu nach spektakulären Aktionen süffisante Kommentare abzufeuern. 'Skyfall' hat mit den großen britischen Charakterdarstellern Judi Dench, Ralph Fiennes und Albert Finney eine erlesene Besetzung. Dank der exquisiten Darsteller gelingen Regisseur Sam Mendes ('American Beauty', 'Road to Perdition') pointierte und erstaunlich in die Tiefe gehende Dialogszenen, die genauso so atemberaubend sind wie die Motorrad-Verfolgungsjagden oder Faustkämpfes beschäftigen.

Mit dem Kinostart von 'Skyfall' wird zugleich auch das 50. Jubiläum der Filmreihe gefeiert. Der 23. offizielle Bond-Film steht stärker noch als die beiden ersten 007-Auftritte von Daniel Craig in der Tradition der Serie, ist zugleich aber auch voller Überraschungen und ein innovativer Neustart, der gespannt macht auf die weitere Entwicklung der Reihe.

Extras der DVD-Edition: Zwei Audiokommentare: Einmal von von Regisseur Sam Mendes sowie einmal von den Produzent Barbara Broccoli und Michael G. Wilson und Filmcrew-Mitgliedern, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln; Behind The Scenes - Ein sehr interessantes Making Of (59:24 min); Skyfall Premiere (4:28 min); Kinotrailer (2:31 min); Soundtrack Promotional Spot (0:40 min)
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TOP 1000 REZENSENTam 9. November 2015
Beinahe ein Jahrzehnt ist es her, dass Daniel Craig Pierce Brosnan als James Bond ablöste. Die ersten zwei Filme mit Craig waren bereits Superlative- "Casino Royale" mit dem verweichlichsten Bond aller Zeiten und "Ein Quantum Trost", der kürzeste Bondfilm aller Zeiten. Voller Spannung erwartete ich "Skyfall" und wurde nicht enttäuscht.

Die Story:
James Bond ist auf der Jagd nach dem Cyberschurken (Javier Bardem), der seinerzeit ebenfalls beim MI6 diente, durch einen Befehl der Chefin "M" aber beinahe gestorben wäre, und nun auf Rache sinnt. Um diesen Feind zu besiegen, muss sich Bond an die Wurzeln seiner Existenz bewegen, zurück nach Schottland, wo er seine Kindheit verbrachte. Wird Bond es schaffen, diesen, vielleicht mächtigsten Widersacher zu besiegen?

Umsetzung:
Zugegeben, eingefleischte Bondfans haben recht, dass mit dem Stil der Reihe gebrochen wurde, und das in vielen Punkten. Q ist ein junger Nerd, Bond verkommt zum Actionhelden mit viel Geballer, und so weiter...
Das finde ich (mit allen James-Bond-Filmen im Portfolio) eigentlich nicht schlimm, dieser Bruch mit den Vorgängern ist in gewisser Weise ein Neuanfang, auf die Nachfolger darf man sich bestimmt ebenso freuen!
Dieser Bond wartet mit extrem guten Bildern auf (die Verfolgungsjagd am Anfang ist einfach nur Top!), tolle Schauplätze (die verlassene Insel) und Bond-Girls kommen aber auch nicht zu kurz.

Ich fand diesen Bond durchaus sehenswert, vor allem für Neulinge in Sachen Bond dürfte er toll sein, da er temporeicher als die Vorgänger ist.
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am 31. Mai 2016
Skyfall ist ein Reinfall. Komplett krude Story ohne Highlights, Witz und Spannung unterirdisch. Und der neueste Bondstreifen soll ja wohl noch schlechter sein. Die Quick now James.
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