Dieser Bond Film ist sehr unterhaltsam und sehr lustig, insbesondere das Duell zwischen Bond und "Donald Duck"!. Zum Inhalt wurde genug gesagt, Action bis zum Abwinken; allerdings dorch eine blutige Gewaltszene mit Schiffsschraube. Zorin und Mayday als Gegner sind nicht überragend, bieten aber durch Maydays Opfergeist noch eine neue Komponente.Zorin wirkt einfach nur durchgeknallt und fast schon hilflos als Söhnchen des verrückten Gen-Opas. Er versprüht aber trotz aller Graumsamkeit mit seinem wahnsinigen Grinsen nur wenig Diabolismus und kommt nicht an Goldfinger oder Drax in Moonraker ran.
Hier soll nun aber mal eine Lanze für Bonds wunderhübsches Blondchen, weit mehr als eine Gespielin, verkörpert von Tanya Roberts, gebrochen werden. Es mag sein, dass diese Frau nicht besonders schauspielern kann, aber wen interssiert's ? Mehr als hübsch, engelsgleich ist sie alle mal.
Hier gehen wirklich ungeahnte Fetischistenträume in Erfüllung, denn welches zarte Geschöpf schafft es schon, einen Fahrstuhlabsturz, eine Verfolgungsjagd im Bergwerk und einen rasanten Show-down auf der Golden-Gate Bridge zu überstehen, ohne ihre Stöckelschuhe zu verlieren. Endlich mal ein Bond-girl mit Stil! Schade, dass man in der Endszene nicht mehr sieht, ob die High Heels auch unter der Dusche noch getragen werden. Da dieses "Rehlein" so schützenswert und zerbrechlich ist, fällt Bond auch nicht über Tanya Roberts her, sondern wacht eine geschlagene Nacht an ihrem Bett, ohne sich an ihr zu vergreifen!. Schliesslich darf das Süsschen nicht in Gefahr sein. So kommt es also erst nach dem Finale zum Liebesreigen. Bond als edler Ritter, der die Gefahr besiegt und sich dann das Mädel verdient hat.High Heels für den Sieger! So muss es sein, ein toller Abschied für Moore.