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Das Grundprinzip ist sehr einfach. Doch hier kommt gleich Kritikpunkt 1: der riesige bunte Markt, an dem theoretisch die ganze Familie teilnehmen könnte, ist ganz unnötig auf nur 2 Spieler beschränkt, und selbst die dürfen nur in Ausnahmefällen untereinander Handeln. Die Interaktion ist begrenzt.
Pepp und vor allen Dingen eine Menge Zufall ins Spiel bringt nun die riesige Auswahl an Sonderkarten, von denen bei jedem Spielzug welche gezogen werden. Da gibt es Tiere und Gegenstände. Tiere sind einmalige Maßnahmen, z.B. dem Gegner etwas klauen oder einen Zwangstausch aufzwingen, oder auch mehr Marktkarten ziehen und damit mehr Möglichkeiten zum Handeln haben. Gegenstände haben ähnliche Funktionen, doch die behält man und kann sie jede Runde nutzen. Viele Gegenstände führen zu viel Macht, aber natürlich können auch sie geklaut werden.
Insgesamt lernt man gut das oft konfuse und von Zufällen geprägte Geschäftsleben kennen. Das ist für Kinder lustig und interessant. Aufpassen ist angesagt, und wegen der vielen Karten sollten die Kleinen recht gut lesen können (ab ca.10-12 Jahre). Kritikpunkt 2: Für Erwachsene kann es zuviel des Zufalls sein, da das Spiel kaum planbar ist und es sehr viele Möglichkeiten gibt. Das muss man mögen. FAZIT: Es ist nicht das Spiel des Jahrhunderts, und m.E. hätte man aus der Spielidee auch mehr machen können. Als Zeitvertreib für Zwischendurch ist es aber okay (= 3 Sterne). Alternativ-Tipp: Bohnanza! Hier werden zwar nur Bohnen gehandelt, das aber richtig!