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Jakob Rubinstein
 
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Jakob Rubinstein [Gebundene Ausgabe]

Andreas Gruber
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Jakob Rubinstein ist das inzwischen dritte Buch von Andreas Gruber, der mit seinem Storyband Die letzte Fahrt der Enora Time beim Deutschen Phantastik Preis in zwei Kategorien den ersten Platz belegte. Dieses Mal hat sich der österreichische Autor dem Krimigenre zugewandt. In fünf Erzählungen und Novellen lässt er den titelgebenden Detektiv im Untergrund von Wien merkwürdigen bis fantastischen Ereignissen nachspüren.

Auf den ersten Blick ist Jakob Rubinstein weder der geborene Held noch besonders sympathisch. Mit seiner ausgeprägten Fresssucht, seiner Neigung zum Sprücheklopfen und seiner Schusswaffenphobie scheint er für den Job des Privatermittlers denkbar ungeeignet zu sein. Zum Glück verfügt er über eine intelligente Sekretärin, eine Schwester mit Kontakten in der High Society und einen reichen Freund, der ihm in jeder Situation hilfreich zur Seite steht.

Und Hilfe kann Jakob gebrauchen: Immer wieder bekommt er es mit Geheimprojekten der Regierung zu tun. Menschen verschwinden in anderen Dimensionen oder werden Opfer gefährlicher Experimente. Ein Klient sucht den Kontakt zu seiner ehemaligen großen Liebe, die nur in seiner Einbildung existiert. Und wie ein Kastenteufel taucht Innenminister Frank Rohrschach stets dann auf, wenn Rubinstein den fiesen Bürokraten am wenigsten gebrauchen kann.

Trotz guter Ansätze und Grubers offenbarem Erzähltalent bleibt nach der Lektüre des Buches ein fader Beigeschmack zurück. Keine der Storys weiß durch eine besonders spannende Handlung zu überzeugen, und die Figuren entsprechen fast durch die Bank peinlichen Klischees -- von der erfolgreichen Galeriebesitzerin bis hin zum schwulen Trottel. Und was bitte soll ein "jiddischer Privatdetektiv" sein? Jiddisch ist eine Sprache und keine irgendwie geartete Gruppenzugehörigkeit. Aber auch als einfach nur jüdischer Detektiv mit sonderbaren Eigenheiten bliebe Jakob Rubinstein blass, und das ist schade. Denn von dem unschönen Titelbild einmal abgesehen hat der Basilisk Verlag ein ansehnliches Buch produziert, in dessen Inhalt allerdings noch viel Arbeit investiert werden müsste. --Helge Basler

Krimizeit, Mai 2003

"Jede Geschichte ist ein Stück Wien (...) Gruber schafft es mühelos, seine Geburtsstadt in die Geschichten einzubinden ohne auf den berüchtigten und oft nervigen Wiener Schmäh zurückgreifen zu müssen (...) Alles was man als Leser braucht, ist die Freude am geschriebenen, flüssigen Text und ein Stückchen Humor, und schon folgt man gerne den Spuren des Detektivs. Die führen auch mal abseits der gewohnten Krimi-Wege und der Untertitel "Fünf Phantastik-Krimis" will schließlich auch verdient sein (...) Gruber hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der für kurzweiliges Lesevergnügen bei Kurzgeschichten sorgt. Kein Satz und Wort schreibt er zu viel aber auch nicht zu wenig. Jede Szene ist deutlich herausgeschrieben und wird atmospärisch beschrieben. Dass dabei der Humor nicht zu kurz kommt, ist garantiert." -Jens Peter Klein

Sonnensturm Media, Mai 2003

"Der 1968 geborene Österreicher Andreas Gruber versteht sich auf die Schreibkunst (...) Anschaulich geschildert öffnet sich vor dem Leser die Welt von Jakob Rubinstein und seinen Freunden; man glaubt bald, die Protagonisten wie alte Bekannte zu kennen und empfindet unweigerlich Sympathie für sie und all ihre kleinen Eigenheiten. Der Autor versteht es, einen humorigen Grundton einzuführen und aufrechtzuerhalten und zwar ohne dabei der Versuchung zu erliegen allzu dick aufzutragen (...) Die Abenteuer des jüdischen Privatdetektivs haben mir einige Stunden vergnüglicher Lektüre beschert und ich würde mich freuen, bald wieder von ihm zu hören." -Martin Weber

Kurzbeschreibung

Fünf Phantastik-Fälle des jiddischen Privatdetektivs aus den düsteren Ecken Wiens

Scheinbar sind die düsteren Gassen Wiens der Mittelpunkt unheimlicher Lügen, Intrigen und Verschwörungen. Geheimnisse werden vom Innenministerium vertuscht, Menschen verschwinden spurlos, Konzerne führen inoffizielle Experimente durch, doch der jiddische Privatdetektiv Jakob Rubinstein deckt sie auf ... eher zufällig, denn mit brillanter Logik. An seiner Seite recherchieren seine Schwester Rachel, die Sekretärin Rita Biedermann, der homosexuelle Kolumnist Nicolas Gazetti und der faule Kater Dr. Watson – ein Team, das erfolgloser nicht sein könnte, doch mit dem Wiener Bürgermeister Dr. Gödl haben sie ein starkes Ass im Ärmel. Gemeinsam nehmen sie es mit Psychiatern, Wissenschaftlern, der Ärzte-Lobby, der Wiener Polizei und den Regierungsbeamten des Innenministeriums auf, in deren Dunstkreis sie mit ihren Ermittlungen schlittern ...

Umschlagtext

Andreas Gruber erhielt für seine Erzählungen den Deutschen Phantastik Preis 2002. Mit Jakob Rubinstein legt er eine packende Mischung aus Phantastik, Humor und Detektivroman vor.

Scheinbar sind die düsteren Gassen Wiens der Mittelpunkt unheimlicher Lügen, Intrigen und Verschwörungen. Fakten werden vom Innenministerium vertuscht, Menschen verschwinden spurlos, Konzerne führen inoffizielle Experimente durch, aber der jiddische Privatdetektiv Jakob Rubinstein deckt sie auf ... eher zufällig denn mit brillanter Logik. An seiner Seite recherchieren seine Schwester Rachel, der homosexuelle Kolumnist Nicolas Gazetti und der faule Kater Dr. Watson -- ein Team, das erfolgloser nicht sein könnte. Gemeinsam nehmen sie es mit der Ärzte-Lobby, der Wiener Polizei und den Regierungsbeamten des Innenministeriums auf, in deren Dunstkreis sie mit ihren Ermittlungen schlittern.

Über den Autor

Andreas Gruber veröffentlicht Arbeiten über den kreativen Prozess des Schreibens und gibt Schreibkurse. Publikation von Sciencefiction-Kurzgeschichten in Magazinen, u.a. Alien Contact, Andromeda, Fantasia, Nocturno, Sagittarius, Solar-X, sowie in Anthologien der Verlage Aarachne, Abendstern, BeJot, Bielefeld, Blitz, Lacrima, Richter, Ulmer Manuskripte und VirPriV. Sein Kurzgeschichtenband Der fünfte Erzengel wurde zum Deutschen Phantastik Preis 2001 nominiert und erreichte den vierten Platz. Sein zweiter Kurzgeschichtenband Die letzte Fahrt der Enora Time erzielte den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis 2002 sowohl in der Kategorie „Beste Kurzgeschichte“ als auch in der Kategorie „Beste Original-Kollektion“. Für das Frühjahr 2004 ist der Horrorthriller „Der Judas-Schrein“ im Festa Verlag geplant.
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