Dieser Film ist ein gutes Beispiel dafür, dass in den Filmen die Geschichten des Buches völlig verdreht oder verändert werden, um ihn für den Zuschauer nach Meinung der Regisseure spannender zu machen. Wenn man beide Verfilmungen vergleicht, weiss man an welchem Jurek Becker beteiligt war, und welcher nach seinen Vorstellungen gedreht wurde. So kommt der ersten Film auch völlig ohne Blutszenen oder Erschiessung Jakobs aus, die im Buch gar nicht stattfindet. Der neue Film hat die Szenen des Buches völlig zusammenhangslos durcheinander gewirbelt, so dass man keine klare Struktur mehr erkennen kann, wenn man das Buch gelesen hat. Meiner Meinung nach hätte man darauf verzichten können, daraus einen Hollywood-Film zu machen. Das einzig gute an dem Film ist die schauspielerische Leistung von Robin Williams, der versucht sich an der Charaktere Jakobs zu halten. Ansonsten rate ich dringend sich nur den ersten Film anzusehen, der sich sachlich an dem Buch hält und trotzdem seine Spannungen hat.