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Jakob [Gebundene Ausgabe]

Benjamin Schreuder , Felix Mertikat
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Mai 2010
Eine faszinierende Comic-Fabel aus deutschen Landen. Für Fans von deutschen Märchenklassikern, Neil Gaiman, Tim Burton und Terry Gilliam. Für Erwachsene gleichermaßen wie für Kinder! Der Tod durch Kinderaugen: Als die Mutter des achtjährigen Jakob „für immer fort geht“, macht sich der kleine Junge auf die Suche nach ihr. Aber niemand kennt den Weg zu dem Ort, an den sie gegangen ist. Und die, die ihn kennen, die Raben und die Füchse, wollen ihn nicht verraten. Aber Jakob ist bereit, jeden Preis zu bezahlen, um seine Mutter wiederzufinden. Auch den letzten ... Die deutschen Newcomer Benjamin Schreuder und Felix Mertikat erzählen eine lyrische und wunderschön bebilderte All-Ages-Fabel im Stil von Carlo Collodis Pinocchio, Antoine de Saint-Exupérys DER KLEINE PRINZ und den modernen Märchen von Neil Gaiman (Coraline). Als wären die Brüder Grimm Comiczeichner geworden ...

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
  • Verlag: Cross Cult; Auflage: 1 (Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941248820
  • ISBN-13: 978-3941248823
  • Größe und/oder Gewicht: 27,4 x 21,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 507.304 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Kind & der Tod 6. Juli 2010
Von breedstorm (Comic-Cookies Podcast) TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vom Umgang mit dem Tod handelt dieses Werk von Felix Mertikat und Benjamin Schreuder.

Der kleine Jakob bekommt von einem Geistlichen die Nachricht, daß seine Mutter 'gegangen' ist. Damit kann er wenig anfangen, und macht sich auf die Suche nach ihr. Wie in einem Märchen oder z.B. in 'Der Zauberer von Oz' trifft er dabei verschiedene Wesen, die ihm dabei behilflich sind oder zumindest so tun. Wird Jakob jemanden finden, der ihm den Weg zu seiner Mutter weist?

Optisch ist das ganze ein Leckerbissen. Verträumt und sanft wurde die Geschichte bebildert, was auch vom Breitformat unterstützt wird, da die Bilder besonders gut in Szene gesetzt werden.
Und als Hardcover wirkt der Band sehr hochwertig. Im Anhang gibt es noch einige Skizzen mit Erläuterungen.

Ähnlich wie z.B. 'Der kleine Prinz' oder 'Meine Mutter ist in Amerika, und hat Buffalo Bill getroffen' (beschäftigt sich ebenfalls mit dem Tod der Mutter) sollte man nicht von einem Kinderbuch ausgehen, denn die kindliche Optik wird als Stilmittel eingesetzt.

Man kann Cross Cult nur beglückwünschen, daß sie bei ihrer ersten Eigenproduktion aus Deutschland gleich ein so glückliches Händchen bewiesen haben. Volltreffer!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gebrüder Grimm wären stolz... 8. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Jetzt mal ehrlich, wann hat man schon einmal so ein reifes Debüt in so jungen Jahren, noch dazu in einem Genre-fremden Gebiet erlebt?
Beide Künstler sind Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg, aber das merkt man dem Werk glücklicherweise in jeder Phase an. Starke Winkel und Fokus auf bestimmte Körperpartien, flüssige Übergänge zwischen den kaum, und wenn dann weiß-gerahmten Panels und optische Spielereien wie Gleichzeitigkeit auf Bildern, die zeitliche Grenzen verschwinden lassen. Illustrator Felix Mertikat hat da etwas ganz eigenes geschaffen. Einziges Manko in der Optik sind die etwas zu harten, dunklen Lettern auf den zarten Pastell-Tönen.
Man orientiert sich stark an den großen Vorbildern aus dem Bereich der Erwachsenenmärchen. Da wären die Motive der Sinnsuche aus "Der kleine Prinz", die düstere Moral eines "Struwwelpeter" oder das Etablieren starker Nebenfiguren auf wenigen Seiten, wie es Neil Gaiman unter anderem in "Coraline" oder "Wölfe in den Wänden" betreibt.
Die Geschichte bezieht ihren Reiz aus dem Kontrast kindlicher Erwartung, die sich gut in der freundlichen Farbgebung wiederfindet, mit der verschrobenen, mitunter brutalen Umwelt, in die sich permanent der Tod einschleicht. Die Figuren, denen der kleine Jakob auf der Suche nach seiner toten Mutter begegnet, antworten sehr kryptisch und in den seltensten Fällen zufriedenstellend, meist aber sehr Zitate-reich, Autor Benjamin Schreuder scheint hier sehr reflektiert mit der Traditionsreichen Geschichte der Märchen umzugehen. Das zeigt sich auch am Ende, welches ohne zu viel zu verraten, die Erwartungshaltung derer erfüllt, die die Klassiker mögen.
Ein wunderbares, morbides Buch, das vor allem in erwachsenere Kinderhände gehört.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nur die Raben kennen den Weg 17. September 2011
Von Jan-niklas Bersenkowitsch VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Jakob hat seine Mutter sehr lieb.

Doch als er eines Morgens erwacht ist seine Mutter nicht mehr da und der Pfarrer des Ortes, kann ihn nur erzählen dass seine Mutter auf eine lange Reise gegangen ist und Jakob sie nicht begleiten kann.

Dem Leser wird bewusst dass Jakobs Mutter verstorben ist, doch dem naiven Jungen fehlt dieses Verständnis und so macht er sich auf ihr zu folgen, womit eine traurige Odysee beginnt.

,,Jakob'' ist der erste Comic des Autorenduos Felix Mertikat (der mit seinem einzigartigen Stil dem Rollenspiel ,,Opus Anima'' seinen einzigartigen Look verlieh) und Benjamin Schreuder und erzählt, wie oben schon beschrieben, die ,,Suche'' Jakobs nach seiner verblichenen Mutter im Stile eines Märchens, wie man es beispielsweise von Hans Christian Andersen kennt (dieser wird auch als Inspirationsquelle von Schreuder genannt), mit einer mehr als nur deutlichen düsteren Atmosphäre.

In überragenden Bildern erzählt das Duo seine Geschichte in episodenhafter Weise, in der Jakob vielen bizarren Gestalten begegnet (darunter auch dem klassischen listigen Fuchs) und dabei stets seine kindliche Naivität beibehält. Das Konzept des Todes und seine Folgen bleibt ihm bis zum Schluss fremd, sodass die Geschichte ihren tragischen Charakter beibehält, wie auch am Rest der Figuren zu sehen ist, deren Geschichten in Andeutungen erzählt werden.

Dabei hat die Geschichte nicht nur im Design künstlerische Ansprüche und da scheitert sie leider, was nicht daran liegt dass sie schlecht ist oder ihre Thematik uninteressant ist (im Gegenteil), sondern vielmehr das Gefühl hinterlässt noch nicht ganz ausgereift zu sein.
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