orwell's unvergleichlich charmanten und präzisen stil trifft er nicht ganz, aber eine reine kopie war auch sicher nicht in reed's sinn. mit altbekannten persönlichkeiten wie benjamin, minimus, moses und - überraschend - dem wiederkehrenden ur-revolutionär schneeball erlebt die farm der tiere knallharten kapitalismus und den beginn tierischer globalisierung. die beiden nachbarfarmen werden annektiert und mit dem projekt jahrmarkt tut man den ersten schritt in die spassgesellschaft. neider gibt es genug, und mit starken anleihen an 9/11 - unter der führung fundamentalistischer biber - kommt es zum erschreckenden show-down, der die gesamte weltordnung samt animalismus in frage stellt und keinen stein auf dem anderen lässt... ein interessanter spiegel unserer heutigen gesellschaft, für ein oder zwei vergnüglich-spannende nachmittage!