Dick, viele Bilder, jedes Jahr mit Angaben zur Jury, den Filmen, den Siegern und Verlierern, dazu unfassbar detailreiche Texte aus den Protokollen der Sitzungen, den Debattenbeiträgen auf all den Skandalen und Skandälchen der Berlinale. Ein wirkliches Eintauchen in die 50 Jahre Filmfest vom improvisierten, in der Fronstadt Berlin politisch implementierten Fest zum weltweit anerkannten Filmfest neben Venedig und Cannes heute.
Das Lesen ist recht mühsam manchmal und eine gezieltere Auswahl und vor allem lebendigere, sich nicht an Protokollen oder Zeitungsartikeln entlanghangelnde Sprache hätte geholfen. So ist es eher ein Lexikon, nicht lesbar, sondern zum Nachschlagen und blättern.