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Jahrbuch der Lyrik 2009
 
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Jahrbuch der Lyrik 2009 [Gebundene Ausgabe]

Christoph Buchwald , Uljana Wolf
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 254 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1 (4. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 310009655X
  • ISBN-13: 978-3100096555
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 515.586 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Seit 30 Jahren präsentiert das »Jahrbuch der Lyrik« die deutschsprachige Gegenwartspoesie in all ihren Facetten und Spielarten. Auch 2009 stellen renommierte und bisher unentdeckte Autoren ihre neuesten Arbeiten vor: Friederike Mayröcker, Herta Müller, Harald Hartung, Marcel Beyer und viele andere.
Seit dem ersten Band, 1979, bittet Christoph Buchwald einen Mitherausgeber für das »Jahrbuch der Lyrik« an seine Seite und durchforstet mit ihm die zugesandten Gedichte namhafter Autoren und unbekannter Stimmen. In lebhafter Diskussion, gemeinsamer Begeisterung und wechselseitiger Überzeugungsarbeit wählen sie die »besten«, die repräsentativsten und die singulärsten Gedichte aus. So entsteht ein weit gespannter Überblick zur aktuellen Lyrik, und zugleich ergeben sich in jedem Jahr neue Perspektiven von experimenteller Poesie über Naturlyrik bis zur jungen Dichtung. Im 30. Jahr geht die 1979 geborene Uljana Wolf mit auf Entdeckungsreise durch die poetischen Sprachwelten der Gegenwart.

Über den Autor

Christoph Buchwald, geboren 1951 in Tübingen, ist seit 1979 ständiger Herausgeber des Jahrbuchs der Lyrik. Nach seinem Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und experimentellen Komposition war er als Lektor tätig und hat dabei zahlreiche Lyriker begleitet. Heute ist er Verleger des literarischen Verlags Cossee in Amsterdam.Uljana Wolf wurde 1979 in Berlin geboren, wo sie heute auch lebt. Ihre Gedichte wurden in Zeitschriften und Anthologien unter anderem in Polen, Irland, Weißrussland, Dänemark, Ungarn und Schweden veröffentlicht. 2005 erschien ihr erster Gedichtband »kochanie ich habe brot gekauft«. 2006 wurde sie mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Seit 1979 wird jährlich von Christoph Buchwald das Jahrbuch der Lyrik herausgegeben.
Den vorliegenden Band "Jahrbuch der Lyrik 2009" hat er gemeinsam mit Lyrikerin Uljana Wolf veröffentlicht. Wolf wurde übrigens 2006 mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Dresdner Lyrikpreis ausgezeichnet.

Das Buch enthält Gedichte bekannter und weniger bekannter Lyriker und ist in elf Kapitel untergliedert.

Die Gedichte spiegeln eindeutig den Zeitgeist wieder und zeigen mir, dass offenbar viele ungelenke Versuche unternommen werden experimentelle Lyrik aufs Blatt zu bannen, jedoch zum Schreiben wirklicher Poesie nur noch wenige in der Lage sind.

Die Seele scheint krank geworden zu sein. Diese Botschaft schreit man in meisten Versen wortreich heraus.

Nahezu alle Zeilen sind Ausdruck unerträglicher Depression. Nicht selten erscheinen die Sätze gekünstelt. Durch nur wenige Gedichte werde ich wirklich berührt, nur wenige der im Buch zur Sprache kommenden Lyriker scheinen Tiefe zu besitzen.
Uwe Tellenkamp hat sie: "Wir reisen nach innen. Stellen Sie sich das/ wie bei einer Lampe vor. Sie schalten sie aus, aber das Licht/ schrumpft in sich zusammen und hinterlässt/einen goldenen Fingerabdruck im Raum. Die Finsternis/ zeigt Ihnen für eine Sekunde von ihren Schätzen, / dann schließt sich die Hand./"

Kornelia Koepsells Sprache ist bemerkenswert poetisch:" Wie bist Du in mein Hirn gekommen,/ Kartoffelklauberin, gezeichnet von van Gogh, und du,/ Makakenaffe, der aus dem Brotbaum glotzt/...."

Ulla Hahn ist derzeit die vielleicht beste lebende deutschsprachige Dichterin:
...." Im Sommer lächeln schöne Frauen in den Straßen/ wie von Altären und Illustrierten./ Über dem Nacken/ Junger Mädchen geht die Sonne auf./ Es beben/ die Planeten von all den Hände-/ Füße- Lippenzärtlichkeiten...."

Bücher, wie diese halte ich für sehr wichtig, weil sie die Seelenlage der Nation wiedergeben
Unentwegt frage ich mich, wo die Liebe geblieben ist? Gibt es sie nicht mehr oder ist es "uncool" über sie zu schreiben?
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