Kurzbeschreibung
Es erscheint seit 1979 und ist inzwischen 'eine Institution' geworden, das "Jahrbuch der Lyrik".
Als jährlich sich fortschreibende Anthologie deutschsprachiger Gegenwartslyrik macht es alle wichtigen Entwicklungen in der Lyrik sichtbar und zeigt immer wieder neu, wie sich Sprache, lyrische Formen und Ausdrucksmöglichkeiten verändern (müssen), um Gegenwart, Zeit und Epoche im Gedicht zu fassen zu kriegen.
Jedes neue Jahrbuch setzt seine Akzente und Kapitelschwerpunkte anders. Mitherausgeber des "Jahrbuchs der Lyrik 2004" ist Michael Krüger, als Lyriker wie als Verleger von Gedichten und Herausgeber der Literaturzeitschrift "Akzente" bestens ausgewiesen. Krüger und mit ihm der zuständige Herausgeber Christoph Buchwald haben dafür gesorgt, dass auch im neuesten Jahrbuch wieder viele Überraschungen zu finden und neue Stimmen zu entdecken sind.
Über den Autor
Der Literat und Verlagsleiter Christoph Buchwald, geb. 1951, lebt in Amsterdam, ist Verleger des Cossee Verlags und leitet das Kultur- und Debattenzentrum "De Balie" in Amsterdam.Michael Krüger ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Abitur macht er eine Lehre als Verlagsbuchhändler und ist nebenher Gasthörer in Philosophie an der Freien Universität bei Peter Szondi. Von 1962 bis 1965 arbeitete er als Buchhändler in London, seit 1968 als Verlagslektor im Carl Hanser Verlag, dessen literarischer Leiter er seit 1986 ist. Es folgten zahlreiche Gedichtbände, Erzählungen und bisher drei Romane, für die er u.a. 1986 den Peter-Huchel-Preis erhielt, 1994 den Ernst-Meister-Preis, 1996 den Prix Medicis Etranger, 2000 den Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München, 2004 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2006 den Mörike-Preis. 2010 wird ihm der Joseph-Breitbach-Preis für sein Gesamtwerk verliehen.
Michael Krüger lebt in München.