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3.0 von 5 Sternen
Brauchbarer Praxisratgeber für JAGDhundeausbildung, 6. Dezember 2010
Ich bilde aktuell meinen ersten Jagdhund aus. Zur Unterstützung habe ich unterschiedliche Literatur gesichtet. Dieses Buch hat es geschafft, zumindest immer zu Rate gezogen zu werden. Gut gefällt mir die Beschreibung der einzelnen Ausbildungsschritte in Form von Einzelübungen, die sich immer weiter steigern. So kann konsequent am Fortschritt gearbeitet werden. Ich empfehle das Buch allerdings uneingeschränkt nur denjenigen Lesern, die auch wirklich einen Jagdgebrauchshund ausbilden wollen. Für Hundeführer, die einen Jagdhund halten und diesen ein wenig beschäftigen möchten, empfiehlt sich das Werk weniger, da einem der Bezug zur Jagdpraxis fehlt und so die Gefahr besteht, dass man den Sinn einer teilweise sehr konsequenten Ausbildung nicht nachvollziehen kann. In diese Rubrik würde ich auch die vorangegangene Buchkritik einordnen. Down heißt Down und bedeutet Down: Down rettet dem Hund im Einsatz unter Umständen das Leben! Dass dies mit 'Leckerli hier, hast Du brav gemacht' nicht mit abschließender Konsequenz erreicht wird, sollte dem Praktiker klar sein. Allerdings habe ich mich nach Lektüre des Kapitels 'Totverbeller' auch entschieden, dass ich meinen Hund lieber zum 'Bringeselverweiser' ausbilde. Aber auch das ist das Angenehme an diesem Buch, es werden teilweise unterschiedliche Methoden angeboten, den Hund so auszubilden, dass er das gewünschte Ziel erreicht. In diesem Fall: Das Suchen und Finden sowie Anzeigen von verendetem Schalenwild. Auf den ersten Teil des Buches, Allgemeines zu den Jagdhunden sowie den unterschiedlichen Rassen hätte ich verzichten können. Was mir persönlich nicht so gefällt, ist die gesamte optische Aufmachung und Gestaltung des Buches. Alles in allem doch mehr klassisches Lehrbuch als ein moderner, kurz und prägnant gehaltener Praxisratgeber. Einen solchen habe ich bislang jedoch auch noch nicht gefunden. Fazit: Ein Buch, das mich bei der Praxisausbildung meines Jagdhundes gut unterstützt. Selektiv lesbar. Ich würde das Werk durchaus wieder kaufen und kann es auch weiterempfehlen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zu Tabel, 11. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Jagdgebrauchshund. Erziehen, Abrichten und Führen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist schwierig zu bewerten,wohlan! Es steht ausser frage,dass ein Hund im Jagdgebrauch anderen Anforderungen ausgesetzt,ist als dies für die meisten anderen der Fall ist...nur wird hiermit nur all zu oft eine übertriebene Härte gerechtfertigt.Bücher wie dieses verleiten leider viele Menschen dazu,dem Hunde über"Zwang" seine Führigkeit ab zu ringen.Ich könnte dieses Buch durchaus empfehlen,da es viele gute Ansätze beinhaltet und diese auch der Praxis entsprechen. Voraussetzung dafür wäre aber,dass jene Leser sich schon vorher in der Hundewelt kundig machten und ihnen auch die Grundzüge von Lernverhalten,Wesen(???),Bedüfnisse,Anschluss und Sozialkontakte(Mensch wie Tier)...etc bekannt sind.Nicht zu letzt:Der gesunde Menschenverstand. Hunde sind keine Geräte,sonder Mitlebewesen(Dies ist keine Vermenschlichung,es entspricht schlicht der Tatsache) Wie auch Günther Bloch sagte:Es gibt nicht"Den Weg" Dieses Buch sollte man aus meiner Sich als eine Möglichkeiz betrachten, als einen Teil des Weges. In seiner gesamtheit werde ich es sicher nicht anwenden und dieses möchte ich auch keinem anraten. Lesen um zu lernen,mehr nicht. Aber auch andere besehen. (Zimen,Bloch,Markmann,...) Hetzerath 11-12-2007 Georg Paul Kröschel
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
übertriebene Härte, 2. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Jagdgebrauchshund. Erziehen, Abrichten und Führen (Gebundene Ausgabe)
dieses Buch ist nicht geeignet für den Anfänger in der Jagdhundeausbildung: die teilweise übertriebene Härte entspricht weder dem heutigen Tierschutzgedanken, noch ist diese notwendig um einen gehorsamen Jagdhund heranzubilden. Erforderlich ist mehr Zeit und Gefühl für den Partner Hund, nicht Koralle und Schläge! Wer einen Jagdhund führen möchte, der seinen Charakter bewahrt, sollte mehr Zeit in die Abrichtung investieren und mit Konsequenz ohne übertrieben Härte seinen Jagdpartner ausbilden. (Das geht auch mit Deutsch-Drahthaar!!)
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