Wer sich noch nicht mit Telekinese, Telepathie, dem Metaphysischen auseinander gesetzt hat, wird es schwer haben, dem Buch die nötige Achtung zu schenken.
Der geneigte Leser wird es auch schwer haben, der Geschichte ein gewisses Maß an Realität abzugewinnen.
Mir ging es da wie Sheriff Metcalf. Er stand ein ums andere Mal auf Kriegsfuß mit den seherischen Fähigkeiten der Protagonisten.
Die Auorin hätte mehr aus der Geschichte machen können. Insbesondere ging die Spannung dann verloren, als sie sich viel zu lange damit aufhielt, dem Leser zu vermitteln, was das Ermittlerteam auf der Suche nach den Vermissten "Sehen", fühlen, und orten kann.
Die ins Rennen geschickte Madame Zarina, eine Wahrsagerin, Mystikerin, gab dem Ganzen noch einen Hauch von Unglaubwürdigkeit.
Auch zum Schluß hin, als feststand, wer der Täter ist und was voraus "sehend" passieren wird, hätte ich doch noch die eine oder andere Wendung erwartet.. Aber nichts dergleichen geschah.
Mir war das Buch einfach zu flach geschrieben, ohne große Spannungsmomente.