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Jagdfieber / Das Florians-Prinzip. Zwei Romane in einem Band [Taschenbuch]

Rebecca Gablé
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2000 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 591 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. Auflage (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404143728
  • ISBN-13: 978-3404143726
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.080.837 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rebecca Gablé
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Die 1964 geborene Rebecca Gable war nach dem Studium der Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich habe die Mark Malecki-Reihe nur wegen Gablé's berühmter historischer Romane gelesen - hier sollte man allerdings deutlich weniger erwarten. Mark Malecki, der Ritter der Gerechtigkeit, deckt als Revisor einer Bank einen republikweiten Skandal auf. Der Krimi ist spannend und abwechlungsreich geschrieben.

Allerdings (ich habe selbst eine Zeit als Revisor gearbeitet) fehlt dem "Thriller" etwas die Basis: es mag noch angehen, dass jemand, der lieber gefeuert werden will als pünktlich zur Arbeit zu kommen, plötzlich sein Leben für die Bank riskiert - um der Gerechtigkeit willen. Unverständlich ist jedoch, dass die Eskalation in diesem Krimi einsetzt, nachdem bereits genügend Beweise und Verdachtsmomente vorliegen, um zu reagieren und durchzugreifen. Der Mord schließlich am Kollegen und der weitere Verlauf sind dramatisch, aber in der Situation unnötig und nicht wirklich glaubwürdig.

Leider ist die Korruption in diesem unseren Staat wesentlich besser organisiert als in diesem Buch beschrieben. Wenn wirklich die Haute Volée dieser Republik darin verwickelt ist, hätte der Vorstand die Revision nicht mit einer Untersuchung beauftragt und hätte bei den ersten Schwierigkeiten Herrn Malecki wieder abgezogen, versetzt, abgemahnt, entlassen. Ganz einfach, ganz ruhig. Die Revision ist ein Werkzeug des Vorstands, nicht der Polizei. Trotz allem ist das Buch aber absolut spannend, sozusagen als "Einstieg" in die böse Welt der Korruption :-)

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52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jagdfieber habe ich 4 Stunden nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich wusste ob der Held überlebt und die Bösen bestraft werden.

Das Buch ist einfach und sehr spannend geschrieben. Der Held, der eigentlich ein Anti-held ist, und den man als weibliche Leserin sehr gerne mal kennenlernen möchte (auch wenn es nur für eine Nacht wäre), erinnert an den jungen Schimanski.

Ein Single-Mann mit 2 Kindern und einer Beziehung zu dem im Haus wohnenden Kindermädchen, ist in einer Revisionsabteilung einer Bank angestellt. Er hält sich niemals an Konventionen und behält seinen Job nur, weil sein Chef ihn deckt und weil er mit seinen ungewöhnlichen Methoden, der Revisionsabteilung Erfolg garantiert. Eigentlich mag er seine Arbeit auch gar nicht. Mit seinem Arbeitsleben in der Bank ist er unzufrieden, mit seinem Privatleben steht er auf Kriegsfuss, mit seinem Sohn hat er Probleme und er hat nur einen guten Freund.

Genau diese Methoden benötigt unser Held um im Schwarzwald die dunklen Machenschaften eines Filialleiters aufzuklären.

Dabei versteht es Rebecca Gablé meisterhaft die persönlichen Probleme des Helden, seine belastende Familiensituation, schöne Frauen, Männerfreundschaft und vieles mehr in Ihrem Buch zu erwähnen. Etwas mehr Konzentration auf ein Thema, wie z.B. Missbrauch von Kindern oder behinderte Kinder hätten dem Krimi sicher gut getan. Zu viele Probleme werden nur an der Oberfläche angekratzt und die Handlung gerät durch die vielen Abschweifungen manchmal ins Stocken.

Aber das kann den Genuss an diesem Krimi nur ganz kurz ablenken. Manchmal hat mich Jagdfieber etwas an Donna Leon und Komissario Brunetti erinnert, was mich aber nicht gestört hat.

Jagdfieber war das erste Buch von Rebecca Gablé aber ganz sicher nicht das letzte Buch welches ich von ihr gelesen habe, bzw. lesen werde.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überzeichnet 26. Januar 2006
Format:Taschenbuch
Vorweg, ich mag Rebecca Gable wegen ihrer großartigen, gut recherchierten historischen Romane.
Der Roman Jagdfieber ist im Großen und Ganzen ein spannender Krimi, der jedoch insgesamt erheblich überzeichnet. Mag es in den historischen Romanen ja noch angehen, daß sich die handelnden Personen häufiger in die Arme sinken, die Liebschaft mit Goldstein war für meine Begriffe zu konstruiert, auch verwunderten mich ihre verblüffenden Schießkünste. Die häufigen Gewaltszenen im Umfeld einer Dorfsparkasse, sowie die Untersuchungshaft für unseren Hauptdarsteller fand ich unglaubwürdig. Die bis zu diesem Zeitpunkt angehäuften Straftaten hätten schon genug Widerhall in den Medien gefunden, um den Verlauf der Handlung zu beeinflussen. Das Hauptthema unseres Romans ist die Korruption, ich weiß, daß es sie in Deutschland gibt, aber ob die Drahtzieher einen Mordauftrag veranlassen, ich zweifle daran. Viel eher werden die Fakten diskret vertuscht. Ich glaube, die Autorin wäre besser beraten, sich an ihren historischen Stoff zu halten. Die Darstellung gegenwärtiger Figuren würde ich nur dann noch wagen, wenn ich eine Story hätte, die aus dem Tagesgeschehen, z.B. aus der Presse oder den Polizeiakten, nachvollziehbar wäre, einschließlich sich in dieser Realität ergebenden erotischen Verstrickungen. Der Zigarettenkonsum unserer Helden ist auch nicht relvant. Abschließend: die „historische“ R. Gable gefällt mir besser.
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