John Carpenter ist gemeinhin eher bekannt für seine unheimlichen Filme, doch hat er schon in früheren Werken (z.B "Dark Star") gezeigt, dass er durchaus humoristisches Talent besitzt. So auch in "Jagt auf einen Unsichtbaren", einem Genre-Mix aus Action, Thriller, Komödie, gewürzt mit einer Sprise Grusel. So richtig gelungen ist ihm das in diesem Film aber nicht, auch wenn man ab und zu mal schmunzelt oder kurze Momente spannend findet. Er wirkt zu unentschlossen und bemüht darum, möglichst viele Elemente unter einen Hut zu bringen aber keine der Ideen kann sich so richtig entfalten. Als grössten Fremdkörper emfand ich die unplausible Love-Story. Ein weiteres Manko war meiner Meinung nach die schauspielerische Leistung von Herr Chase, dem man den arg gebeutelten Unsichtbaren nicht so recht abnahm. Pluspunkt: ein toller Sam Neill als Gegenspieler vom zum Glück grösstenteils unsichtbaren Cheavy Chase