Der Roman "Jagd auf Roter Oktober" des amerikanischen Bestsellerautors Tom Clancy ist sicherlich sein bekanntestes Werk. Bekannt vor allem durch die Verfilmung mit Alec Baldwin als Jack Ryan und Sean Connery als Kapitän Marco Ramius, der mit den Offizieren des strategischen U-Bootes Roter Oktober in die USA überlaufen will. Um es gleich zu sagen: Das Buch ist wiedermal wesentlich besser als der Film und niemand der den Film gesehen hat, sollte es versäumen auch das Buch zu lesen. es werden so wesentlich mehr spannende Details vermittelt. Das Buch ist unheimlich spannend und detailreich geschrieben und beim lesen neigt man dazu seine seine Umwelt zu vergessen und das Werk in einem Stück zu lesen und irgendwie bedauert man am Ende, daß das Buch nicht weitergeht. Wiedereinmal ist es Tom Clancy gelungen einen spannenden Polit- und Technikthriller zu schreiben und obwohl sich die Welt seit dem Kalten Krieg völlig verändert hat, ist das Buch auch heute noch sehr lesenswert. Clancy führt hier wichtige Akteure ein, bzw. fort, wie z.B. Jack Ryan, Commander Mancuso und den Sonarmann Jonesy, Figuren die uns in den Fortsetzungen wieder begegnen. Gewohnt detail- und kenntnisreich entwirft Clancy ein persöhnliches und politisches Szenario, daß die Welt an den Rand einer kriegerischen Katastrophe führt und nur durch den Einsatz von Jack Ryan im Aussendiesnst entschärft werden kann. Wem dieser Roman gefällt, der sollte auch den Clancy-Roman "Im Sturm" lesen. Dort trifft man sehr ähnliche Charaktere wie Ryan, Mancuso und Ramius. Im Unterschied zu "Roter Oktober" kann der Krieg aber nicht mehr verhindert werden. Eigentlich sollte man beide Romane lesen. Die Verhinderung des Krieges und den Krieg. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)