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Jacques und sein Herr: Hommage an Denis Diderot in drei Akten Taschenbuch – 8. September 2003


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Taschenbuch, 8. September 2003
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (8. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446203699
  • ISBN-13: 978-3446203693
  • Originaltitel: Jacques et son maître
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1 x 20 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.394.254 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein Text aus Kunderas bester Zeit: Geschrieben 1968 nach dem Einmarsch der Roten Armee in Prag, eine fröhlich-erotische Fantasie über Macht, Liebe und das Theater selbst, die gleichwertig neben dem "Scherz", dem "Buch vom Lachen und Vergessen" und der Dichtersatiere "Das Leben ist anderswo" stehen kann...selten sind Stücke in Buchform so vergnüglich...Seien wir froh, dass wir es lesen können." Daniel Kehlmann, Der Standard, 17.01.04

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Milan Kundera, 1929 in Brünn, ehemals Tschechoslowakei, geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nola272 am 25. September 2003
Format: Taschenbuch
Denis Diderot, von Goethe ein unnachahmliches Genie genannt, war Enzyklopädist, Kunsttheoretiker und führte im 18. Jahrhundert das bürgerliche Trauerspiel in Frankreich ein. Den parodistischen, zu seinen Lebzeiten nie gedruckten, heute zur Weltliteratur zählenden Roman „Jacques der Fatalist", der in einer Abschrift nicht nur den Geheimrat begeisterte, schrieb er vor 230 Jahren. Kundera nennt das Werk ein „Fest der Intelligenz", um den Jacques gleich darauf neben Don Quichotte und Ulysses zu setzen.
Kein Wunder also, dass der große Romancier sich in seiner Hommage an Diderot dessen ironischen Betrachtungen „in ständiger Nachbarschaft von freizügigen Geschichten und philosophischen Reflexionen" ausgiebig widmet. In der von Michael Krüger herausgegebenen Edition Akzente zieht seine geschickte Variation zu dem weitaus umfangreicheren Original erstaunliche Parallelen bis in die heutige Zeit. Das nach dem Verbot von Kunderas Büchern in der Tschechoslowakei als mutmaßlicher Abschied vom Schriftstellerdasein verfasste, 1981 in Paris erstmals veröffentlichte und nun in der deutschen Übertragung vorliegende Theaterstück (Übersetzung: Uli Aumüller) hat zahlreiche Inszenierungen erlebt. Die zierlich verschränkte, vergnüglich-melancholische Handlung in kunstfertigen Dialogen und sparsamer Kulisse ermuntert dazu, auch das Original (noch) einmal zur Hand zu nehmen.
Der vorliegende Band bietet Gelegenheit, Kundera nach seinen Romanen „Die Unwissenheit" und „Die Identität" wieder von seiner essayistischen Seite schätzen zu lernen.
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