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Jacques Tati Collection (4 DVDs)
 
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Jacques Tati Collection (4 DVDs)

Jacques Tati    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Obwohl Jacques Tati in seinem Leben lediglich fünf Filme als Regisseur gedreht hat, zählt er unbestritten zu den größten Komikern der Filmgeschichte. Bis auf seinen letzten vollendeten Film (Trafic) präsentiert die Jacques Tati Collection sein gesamtes Werk.

Nach einer bewegten ersten Lebenshälfte, unter anderem als Rugbyspieler und als Pantomime, begann die eigentliche Filmkarriere des knapp zwei Meter großen Mimen erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Bereits in seinem ersten Film (Tatis Schützenfest) entsteht mit dem Briefträger François im Umriss die Figur des kindgleichen Gentleman Monsieur Hulot, die für immer und ewig untrennbar in der kollektiven Erinnerung mit Jacques Tati verbunden bleiben wird. Zum ersten Mal wird darüber hinaus der Fluch der modernen Zeiten beschworen.

Nachdem François auf der Kirmes einen Film über die fortschrittliche, soll heißen ungemein schnelle amerikanische Post sieht, verwandelt er sich von einem gemütlichen Dorfbriefträger in einen rasenden Postillion. Tatis Inszenierungsstil persifliert mit seinem gemächlich-geruhsamen Tempo die absurd anmutenden Verrenkungen des übereifrigen Fahrradboten. In Die Ferien des Monsieur Hulot nimmt sich Tati die Riten der Freizeitgestaltung, respektive den Jahresurlaub vor und rückt die namensgebende Figur endgültig in den Mittelpunkt. Monsieur Hulot möchte alles richtig machen und hinterlässt dabei doch nur eine Spur der Verwüstung.

Die lineare Handlung der ersten beiden Filme beginnt bereits in Mein Onkel aus dem Jahr 1958 zu zerfallen. Tati stellt dem altmodisch romantischen Paris, in dem Monsieur Hulot lebt und atmet, den steril-technischen Fortschritt gegenüber. Hulots reiche Verwandte leben in der blitzsauberen, antiseptisch erscheinenden Welt. Frauen ähneln Robotern, die aufgeregt als Sekretärinnen durch die Bürokorridore tippeln, während lediglich Hunde und Rinder gegen den "Wahnsinn" der beschleunigten Gesellschaft immun sind. Tati macht sich über den ungebremsten Fortschrittsglauben seiner Protagonisten lustig, eine Haltung, die für sein gesamtes Werk kennzeichnend ist.

Dabei war Tati am Ende an seinem eigenen Perfektionismus und dem damit einhergehenden Faible für die Technik gescheitert, als die Kosten für seinen finanziell ambitioniertesten Film (Herrliche Zeiten) geradezu explodierten und ihn in den Ruin trieben. So ließ Tati auf 15.000 Quadratmetern eine Filmstadt vor den Toren Paris errichten und drehte auf 70-mm-Filmmaterial und 6-Kanal-Stereoton, obwohl 1967, zum Zeitpunkt der Auswertung, nur die wenigsten Kinos in Frankreich für eine standesgemäße Projektion ausgerüstet waren. Ein tragikomisches Paradox, das der Wiederentdeckung von Tatis Werk eine zusätzliche Pointe verleiht. --Thomas Reuthebuch

Kurzbeschreibung

"Mein Onkel"
Gerards bester Freund ist sein schrulliger Onkel Hulot. Leider ist er nicht ganz gesellschaftsfähig und lebt völlig unter hinter dem Mond - zumindest in den Augen seiner Eltern. Kein Wunder, dass Gerard nach jedem Streifzug mit dem "schwarzen Schaf" der Familie erst einmal richtig eingeseift wird, bevor er die Villa betreten darf...
Laufzeit: 104 Min.
Produktionsjahr: 1958
Regie: Jacques Tati
Darsteller: Jean Pierre Zola, Adrienne Servantie, Alain Becourt, Lucien Fregis;

"Herrliche Zeiten"
Tati und die Tücken der Technik: Parallel mit Monsieur Hulot fällt eine amerikanische Touristengruppe uns futuristische Paris ein, das vor lauter Stahl, Glas und Beton sein Gesicht verloren hat. Atmosphäre und Flair kommen zurück, als sich ein neu erbautes, aber völlig unzweckmäßiges Nobelrestaurant wieder in seine Bestandteile auflöst.
Laufzeit: 108 Min.
Produktionsjahr: 1967
Regie: Jacques Tati
Darsteller: Barbara Dennek, Jacqueline Lecomte, Valerie Camille, France Rumilly, France Delahalle;

"Die Ferien des Monsieur Hulot"
Gerade weil sich Monsieur Hulot solche Mühe gibt, ein "richtiger" Tourist zu sein, unterliegt er ständig der Tücke der Objekte. Ganz egal, ob geselliges Beisammensein, gemeinsame Mahlzeiten und Ausflüge, ein Ausritt oder Tennismatch: zwei linke Hände und Füße verkehren seine guten Absichten meist ins Gegenteil.
Laufzeit: 97 Min.
Produktionsjahr: 1953
Regie: Jacques Tati
Darsteller: Nathalie Pascaud, Louis Perrault, Michele Rolla, Andre Dubois;

"Tatis Schützenfest"
Dem französischen Provinznest Saint Severe wäre viel Aufregung erspart geblieben, wenn Briefträger Francois nicht auf dem Jahrmarkt einen Kurzfilm über die Geschwindigkeit der amerikanischen Post gesehen hätte. Francois entwickelt plötzlich eine Arbeitshaltung, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt, denn von nun an ist Schnelligkeit sein Motto. Der Einzug des "American way of Life" in das verschlafene Dorf gerät durch Tatis geniale Komik zu einer amüsanten Katastrophe!
Laufzeit: 89 Min.
Produktionsjahr: 1949
Regie: Jacques Tati
Darsteller: Paul Frankeur, Guy Decomble, Santa Relli, Maine Vallee;

Produktbeschreibungen

Mon Oncle: (ca. 110 Minuten)
Gerads bester Freund ist sein schrulliger Onkel Hulot. Leider ist er nicht ganz gesellschaftsfähig und lebt völlig hinter dem Mond - zumindest in den Augen seiner Eltern. Kein Wunder, daß Gerad nach jedem Streifzug mit dem "schwarzen Schaf" der Familie erst einmal richtig eingeseift wird, bevor er die Villa betreten darf.

Playtime (Herrliche Zeiten):(ca. 118 Minuten)
Tati und die Tücken der Technik: Parallel mit Monsieur Hulot fällt eine amerikanische Touristengruppe ins futuristische Paris ein, das vor lauter Stahl, Glas und Beton sein Gesicht verloren hat. Atmosphäre und Flair kommen zurück, als sich eine neuerbautes, aber völlig unzweckmäßiges Nobelrestaurant wiedr in seine Bestandteile auflöst.

Les vacances de Monsieur Hulot (Die Ferien des M. Hulot): (ca. 83 Minuten)
Gerade weil sich Monsieur Hulot solche Mühe gibt, ein "richtiger" Tourist zu sein, unterliegt er ständig der Tücke der Objekte. Ganz egal, ob geselliges Beisammensein, gemeinsame Mahlzeiten und Ausflüge, ein Ausritt oder Tennismatch: zwei linke Hände und Füße verkehren seine guten Absichten meist ins Gegenteil.

Jour de fete (Tatis Schützenfest): (ca. 76 Minuten)
Dem französischen Provinznest Saint Severe wäre viel Aufregung erspart geblieben, wenn Briefträger Francois nicht auf dem Jahrmarkt einen Kurzfilm über die Geschwindigkeit der amerikanischen Post gesehen hätte. Francois entwickelt plötzlich eine Arbeitshaltung, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt, denn von nun an ist Schnelligkeit sein Motto. Der Einzug des "American way of Life" in das verschlagene Dorf gerät durch
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