Kurzbeschreibung
Diese neue Einführung erschließt das Werk des französischen Philosophen Jacques Derrida (1930-2004) chronologisch und systematisch: Sie folgt Derridas Denkweg von den frühen Texten zur Grammatologie über die mittlere Phase der »Randgänge« zwischen Philosophie und Literatur bis hin zu den ethischen und politischen Entwürfen seines späteren Werks und behandelt gleichzeitig eine Reihe von Schlüsselthemen, die diesen Denkweg markieren. Philosophiegeschichtliche, ethische und politische Voraussetzungen der Dekonstruktion kommen dabei ebenso zur Sprache wie ihre eigentümliche Stellung im theoretischen Feld zwischen linguistic turn, Psychoanalyse, Strukturalismus, Poststrukturalismus und kritischer Theorie. Das Werk eines der wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts wird mit dieser Einführung auf neue Weise zugänglich gemacht.
Über den Autor
Susanne Lüdemann: Studium der Germanistik und Philosophie, ist seit 2009 Professorin am Department of Germanic Studies der University of Chicago. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. zu Canetti, Kafka, Schiller und Freud, zur Metaphorologie und zu Theorien des politischen Imaginären.