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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die schonungsloseste und beste Biografie seit Jahren!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jacqueline du Pré: Ein Genie in der Familie (Gebundene Ausgabe)
Die britische Cellistin Jacqueline du Pré galt von Kindesbeinen als Wunderkind der internationalen Musikszene. Mit ihrem leidenschaftlichen Spiel verzauberte sie ihr Publikum. 1967 heiratete sie den Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim. Eine glanzvolle Karriere lag vor ihr, die abrupt beendet wurde, als sie mit 28 Jahren an multipler Sklerose erkrankte. Hilary und Piers, ihre Geschwister, zeichnen in dieser Biographie Jaquelines Leben bis zu ihrem qualvollen Tod nach, eingebettet in ein detailreiches, sehr intimes Familienportrait. Kritisch und doch voller Liebe für ihre Schwester beleuchten sie ihre Stellung in der Familie, ihren bewundernswerten Aufstieg, aber auch einen Menschen, den die Krankheit charakterlich stark veränderte. Jaqueline du Pré starb mit 42 Jahren. Doch innerlich starb sie bereits zu dem Zeitpunkt, als sie sich selbst nicht mehr über ihr Spiel, ihre Musik ausdrücken konnte. Ein außergewöhnliches Leben, vor allem aber eine außergewöhnliche Biographie, was mit Sicherheit daran liegt, dass sie von ihren Geschwistern geschrieben wurde. Niemand sonst hätte es vermocht, die Person Jaqueline du Pré, ihre Musik und ihr Leben mit all seinen Höhen und Tiefen so lebendig und so einfühlsam der Nachwelt zu beschreiben und dabei eigene Gefühle wie Wut und Traurigkeit so schonungslos und so ehrlich zuzulassen! Dieses Buch birgt eine Spannung in sich, der man sich einfach nicht entziehen kann. Vor allem hätte es einen der ganz großen Literaturpreise dieser Welt verdient!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Die Rache der Zweiten Geige,
Von Zitatenschatz "Martina" (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jacqueline du Pré: Ein Genie in der Familie (Gebundene Ausgabe)
Nach gutem Brauch das Gute zuerst: Löblich, daß dieses Buch keinerlei literarischen Anspruch erhebt, den es nicht erfüllt, und daß die Geschwister Hilary und Piers ihr Machwerk nicht als Biographie verstanden wissen wollen, wenn sich diese Einleitung auch liest, als hätte eine juristische Verfügung sie veranlaßt.So plätschern denn die "Erinnerungen" vor sich hin, Hilary und ihr Instrument stehen im Vordergrund. Jacqueline ist zunächst recht verborgen und taucht nur sporadisch auf. Vielleicht hat die Übersetzung Schwächen, doch ein Satz wie "es war das Erfreulichste, was mir je widerfahren ist", mit dem Hilary die Geburt ihres ersten Kindes beschreibt, ist noch kühler als britisch unterkühlt und hinterläßt einen faden Eindruck von einer faden Frau. So lapidar geht die Aufzählung weiter, ohne daß etwa das Musikalische näher erörtert würde oder menschliche Konflikte (die gibt es immer unter Geschwistern - und unter Musikern, noch dazu Solisten, sowieso); sie werden genauso spärlich angesprochen wie der Neid, der mit Sicherheit an der farblosen Hilary nagte. Bis ... Es kommt: "da war es wieder: das vertraute, lebenslange Muster, nach dem ich mich um Jackie zu kümmern hatte. Und ich funktionierte reibungslos wie eh und je." Aha. Ab da wird vom Leder gezogen. Hilary, das selbstlose, grundgute Aschenputtel, nimmt ihre Pose als bodenständige Landpomeranze wieder ein und verleiht aus Großmut sogar ihren Ehemann an Jackie, weil diese es angeblich fordert (und der betreut und therapiert seine Schwägerin opferbereit). Jacqueline dagegen ist exaltiert, selbstsüchtig und immer noch bevorzugt, selbst als sie nur noch ein Wrack ist. Nicht einmal Multiple Sklerose hat Jackie in die Schranken verwiesen: Personal, Therapeuten, illustre Gäste geben sich in Jackies Wohnung die Klinke in die Hand! Wie gut die das immer noch hat! Kontrapunktisch erwähnt die bescheidene Hilary ihre Fettstiefel und den ausgebeulten Pullover, in denen sie neben Margot Fonteyn bei Jackie erscheint, und wundert sich, warum kein Glanz auf sie abfällt, mehr noch: man sie meidet. Daß Daniel Barenboim nur das tat und nicht im Rechtsstreit liegt mit den Geschwistern, spricht für dessen Größe. Noch eins: Was MS mit den Menschen anrichtet, erfahre ich am eigenen Leib. Zwar ist sie bei jedem anders, aber Hilarys und Piers' Erinnerungen wie Auslegungen scheinen mir auch hier ad libitum plump zurechtgebogen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartig und spannend zugleich!,
Von Disca "nana" (Tübingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Jacqueline du Pré: Ein Genie in der Familie (Gebundene Ausgabe)
Kann diese Biografie nur uneingeschränkt empfehlen; Spannend, ergreifend, menschlich-tragisch - ungewöhnlich! Wer Cello-Musik von J. du Pré liebt, erhält durch diese Biografie die Hintergründe und kann sich einfühlen in die Künstlerpersönlichkeit: Ich empfehle als Einleitung zum Lesen das Abspielen des von Ihr aufgenommenen Cello-Konzertes in C-Dur von Josef Haydn! Dann ist man dem Geschehen sehr nahe ....
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