Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Jacqueline Kennedy.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Jacqueline Kennedy. [Taschenbuch]

Elisabeth Veit
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Pappbilderbuch --  

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 190 Seiten
  • Verlag: Dtv; Auflage: 2. A. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423308370
  • ISBN-13: 978-3423308373
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 379.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit nur 30 Jahren zog Jacqueline Kennedy, geborene Bouvier, am 20. Januar 1961 als bis heute jüngste First Lady in der Geschichte der USA in das Weiße Haus in Washington ein. Und mehr als jede andere Präsidenten-Gattin hat sie den Stil dieses Hauses geprägt. Das gilt vor allem für dessen Inneneinrichtung. Ein Jahr nach dem Einzug resümierte das Nachrichtenmagazin Newsweek, sie habe "mehr Veränderungen im Weißen Haus vorgenommen als jede andere Frau in seinen 143 Jahren". Und da hierfür öffentliche Gelder nur in vergleichsweise geringem Umfang eingesetzt werden konnten, musste die Neugestaltung größtenteils privat finanziert werden. Um die Einwerbung der notwendigen Spenden kümmerte sich Jacqueline ebenso, wie ihr Mann so manche Lücke im Budget des Präsidialamtes aus seiner Privatschatulle schloss.

Doch der Stilwechsel betraf nicht nur -- im Übrigen in den 1960er-Jahren stilbildenden -- modische Äußerlichkeiten und den deutlich mondäneren Lebenswandel. Auch sonst zog mit dem jungen Paar ein frischer Wind in das Präsidialamt ein, das zu einem Tummelplatz der Kulturelite wurde. Die Gästelisten von Jack und Jackie lasen sich wie das Who's who der nationalen wie internationalen Kunst: André Malraux, Arthur Miller, Thornton Wilder oder Tennessee Williams waren hier ebenso zu Gast wie Leonard Bernstein, Igor Stravinsky oder Greta Garbo. Und obwohl sich Jacqueline Kennedy politisch bewusst im Hintergrund hielt, hatte sie auch diplomatisch enormen Einfluss. Nicht selten bediente sich der Präsident gezielt des diplomatischen Geschicks seiner Gattin, die von Charles de Gaulle ebenso bewundert wurde wie von Nikita Chruschtschow. Als der Kremlchef nur wenige Wochen nach dem amerikanischen Schweinebucht-Abenteuer in Kuba am Rande eines Staatsbanketts von Fotografen gefragt wurde, ob er für ein Foto John F. Kennedy die Hand reichen könne, "antwortete er, er reiche sie lieber Jackie. Sprach's und tat es".

Solche Anekdoten machen Elisabeth Veits solide recherchiertes Porträt der Jacqueline Bouvier Kennedy und spätere Onassis ebenso lesenswert wie der Umstand, dass man mit dem Leben dieser Frau auch ein spannendes Kapitel Zeitgeschichte rekapituliert, in dem das Wohl und Wehe der amerikanischen Nation, ja der ganzen Welt, nicht erst und nicht nur nach dem Mord an John F. Kennedy immer wieder auf der Kippe stand. --Andreas Vierecke

Kurzbeschreibung

Jacqueline Kennedy Onassis (1929-1994) gehört sicherlich zu den bekanntesten Frauen des 20. Jahrhunderts. 1953 heiratete die junge Journalistin Jacqueline Bouvier den aufstrebenden Politiker John F. Kennedy und wurde an seiner Seite zur Symbolfigur eines schicken und modernen Amerika, Leitbild und Star ganzer Generationen, als Witwe verkörperte sie gemessene Würde und vorbildliche Größe. Dieses Image hat sie ihr Leben lang begleitet. Zwar reagierte die Öffentlichkeit empört und schmähte sie des Verrats, als sie den griechischen Ölmagnaten Ari Onassis heiratete und in die Glamourwelt der Superreichen eintauchte, doch in ihren späteren Jahren als Lektorin, Mutter und Großmutter in New York wurde sie wieder als »Mrs Kennedy« verehrt, Bill Clinton hielt die Grabrede. Elisabeth Veit blickt kritisch und genau hinter den Mythos um Jacqueline Kennedy Onassis, zeichnet die Höhen und Tiefen ihres bewegten Lebens nach und zeigt die vielschichtige Persönlichkeit dieser ungewöhnlichen Frau.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(2)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die First Lady 7. Februar 2007
Von Nadine1978 TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eine kurze und sachliche Biographie.

Wer kennt sie nicht, die ehemalige First Lady und Stil-Ikone Jacqueline Bouvier Kennedy Onassis? Wenn ich Bilder von ihr sehe, finde ich sie eigentlich nicht besonders schön mit ihren weit auseinanderstehenden Augen und dem Auswärtsschielen ' aber elegant war sie auf jeden Fall.

Jacqueline Bouvier (1929 ' 1994) kam aus einer reichen Familie und führte das Leben einer höheren Tochter. Sie lernte Sprachen und reiste viel, u.a. in das Europa der Nachkriegszeit. Sie hatte das Zeug zur Journalistin und hätte vielleicht eine eigene Karriere machen können, aber die Ehe kam dazwischen. Dafür sorgte schon ihre Mutter,
die ihre Tochter versorgt sehen wollte und selbst dreimal geheiratet hat, um versorgt zu sein - das letzte Mal mit 73!

Jacqueline Bouvier war zweimal verheiratet, zuerst mit dem Präsidenten John F. Kennedy und dann mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis.

Leider ist mir Jacqueline Kennedy als Frau des Präsidenten ziemlich unsympathisch ' nicht obwohl, sondern weil sie so bedingungslos an seiner Seite stand. Er hat sie nach Strich und Faden betrogen, und sie hat alles hingenommen, sogar eine öffentliche Demütigung den peinlichen Auftritt einer leichtbekleideten Marilyn Monroe an seinem Geburtstag ' da wurde nicht einmal mehr der Schein gewahrt. Natürlich waren es andere Zeiten ' aber ich habe nur wenig Respekt vor jemandem, der sich so erniedrigen läßt. Und eine Scheidung war offenbar kein Ding der Möglichkeit, immerhin hat sich sogar Jacquelines Mutter getraut, ihren untreuen alkoholkranken Mann zu verlassen. Aber so sind Politikergattinnen eben ' die meisten halten hochherzig zum betrügerischen Ehemann, ebenso wie Jahrzehnte später Hillary Clinton (zum Dank hat ihr Bill ja dann viel später IHREN Wahlkampf unterstützt, aber leider vergeblich). Wen oder was lieben diese Frauen so sehr ' ihren Mann oder das privilegierte Leben? Schauder! Grausig finde ich auch die ach so rührende Szene am Sarg von JFK, die um die Welt ging ' ich war zwar damals noch nicht auf der Welt, aber die Szene ist ja oft genug im Fernsehen zu sehen. Einen Dreijährigen zum Salutieren zu animieren, also die Geste eines Soldaten auszuführen, von deren Bedeutung er keine Ahnung hat und die absolut nicht altersgemäß ist, finde ich abartig. Das erinnert irgendwie an Demonstrationen, bei denen Teilnehmer ihre Kinder mitschleifen und ihnen Plakate in die Hand drücken, deren Aufschrift sie noch nicht einmal lesen können ' eine Form von Vergewaltigung.

Die zügellose Jetsetterin 'Jackie O.', die Onassis' Geld mit vollen Händen ausgibt, ist mir auch nicht sympathischer.

Positiv fällt dagegen auf, daß sie offenbar eine gute Mutter war. Trotz der Unterstützung durch Kindermädchen hat sie ihre Kinder weitgehend selbst erzogen, und zwar (abgesehen von der Salutier-Szene natürlich) so normal wie möglich.

Erst nach den beiden Ehen hat sie ein eigenes Leben geführt ' und mit Ende 40 erstmals eigenes Geld verdient, als Lektorin bei dem Verlag Doubleday. Ihre Arbeit dort klingt sehr interessant. Beim Lesen stelle ich fest: Ich mag 'Jackie' - aber nur vor ihren Ehen und danach!

Das kleine Büchlein ist eine große Leistung der Autorin, weil es ihr gelingt, die positiven und negativen Seiten ihrer Hauptfigur darzustellen ' sie beweihräuchert nicht und verdammt auch nicht, sondern bleibt immer sachlich, vor allem dann, wenn es um die Beurteilung der vielen Schicksalsschläge im Kennedy-Clan geht. Häufig ist die Rede von einem 'Fluch', der angeblich auf der Familie liege. Elisabeth Veit verwendet diesen Begriff kein einziges Mal, sondern beleuchtet jedesmal die Gründe der jeweiligen Tragödie.

Wirklich tragische Figuren sind JFK und sein Bruder Bobby, die beide ermordet wurden.

Aber sonst? Da ist zum einen die Tatsache, daß JFK und seine Frau mehrere Kinder verloren haben: Jackie hatte eine Fehlgeburt, eine Totgeburt und eine Frühgeburt, die nach zwei Tagen starb. Natürlich ist das tragisch ' aber Elisabeth Veit bemüht hier nicht den angeblichen 'Fluch', sondern erklärt unumwunden, daß Jacqueline Kennedy Kettenraucherin war und es auch während ihrer Schwangerschaften blieb, daß sie umstrittene Medikamente genommen hat und möglicherweise an einer Geschlechtskrankheit litt, mit der ihr notorisch untreuer Mann sie angesteckt hatte. Der tragische Ausgang von drei Schwangerschaften lag also wahrscheinlich am verantwortungslosen Verhalten der Eltern und war kein unabwendbares Schicksal.

Daß JFKs älterer Bruder Joseph im Krieg fiel, ist natürlich auch tragisch ' aber im Krieg zu fallen, gehört eben zum Berufsrisiko eines Soldaten.

Der frühe Tod von JFK jr., der 1999 bei einem Flugzeugabsturz starb, ist ebenfalls bedauerlich. Aber auch hier waren keine finsteren Mächte am Werk, sondern leichtsinniges Verhalten und maßlose Selbstüberschätzung.

Elisabeth Veit verschweigt auch nicht, daß viele der angeblichen Schicksalsschläge und Tragödien in Wirklichkeit Skandale sind und daß die Kennedys sich eine Menge erlauben konnten, womit ein Normalbürger niemals durchgekommen wäre. Besonders negativ aufgefallen sind einige der Sprößlinge von Robert Kennedy; offenbar war seine Witwe mit elf Kindern überfordert ' kein Wunder! Einer der Söhne starb an einer Überdosis Drogen, ein anderer wie folgt: 'Michael Kennedy starb betrunken beim Fußballspielen auf Skiern in Aspen.' Besoffen und auf Skiern Fußball gespielt??? Sorry, auch wenn es hart klingt ' aber außer 'Selber schuld' fällt mir da nichts ein...

Oder das hier: 'William Kennedy Smith vergewaltigte 1991 in Palm Beach ein Mädchen, wurde angeklagt und unter skandalösen Umständen freigesprochen.'

Am schlimmsten ist m. E. die Geschichte von Edward Kennedy, der mit seinem Auto in den Fluß fuhr, sich selbst rettete und seine Begleiterin ertrinken ließ ' hier gilt mein Mitgefühl ausschließlich der Ertrunkenen.

Ach nein, die meisten Mitglieder dieser Familie sind keine bedauernswerten Geschöpfe, glaube ich. Hut ab vor Elisabeth Veit für ihre sehr neutrale Darstellung!

Das Buch schließt mit einem Überblick über mehrere First Ladies vor und nach Jacqueline Kennedy. Sehr interessant!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von TIAtia
Format:Taschenbuch
Diese Biografie habe ich von einer Kollegin ausgeliehen, weil diese sie mir empfohlen hatte: Ich war absolut begeistert. Toll und unterhaltsam geschrieben, ohne dass es wirklich politisch wird, sondern tatsächlich ein "Einblick" aus ihrem "Blick"...mich hat das Buch absolut fasziniert und dazu inspiriert, weiter Biografien zu lesen, bislang konnte keine an diese heranreichen was die Art und Weise betrifft. Ich glaube die Autorin hat völlig unvoreingenommen gut das Leben von Jackie Kennedy beschrieben und so geschrieben, dass der Leser sich selbst über Jackie Kennedy sowie ihr famliäres und dann angeheiratetes familiäres Umfeld ein Bild machen kann und auch wird. Man wird feststellen müssen, dass die "Sauberfrau" auch nicht immer so sauber war, aber gerade das macht sie meiner Meinung nach auch sympatisch und menschlich. Es wird kein gebügeltes, glattes Bild einer Firstlady gezeigt, sondern die "rauhe" Wirklichkeit einer dauernd rauchenden, tablettensüchtigen aber trotzdem - angesichts ihrer Position - sicher guten Mutter und Ehefrau eines Mannes, der sie wohl nur aus Prestigegründen "gehalten" hat. Ein wirlich interessanter Blick hinter die Fassade...Gelungen und meiner Meinung nach absolut empfehlenswert !!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Schneller Einblick 16. November 2009
Format:Taschenbuch
Länge: 3:08 Minuten
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten

Legen Sie Ihre eigene Lieblingsliste an

Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar