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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild zeigt bereits in den ersten Sekunden, was Schärfe sein kann (00:00:25; Nahaufnahme). Hier sieht man sogar die kleinsten Härchen, Hautporen und Fältchen. Damit kann man sich in etwa einstimmen, was da auf uns zukommt. Die Farben sind schlichtweg schön und mit genügend Kontrast auch immer präsent (00:07:53; Rosa Kleid; 00:06:40; Schwarze Anzüge weisen Falten auf). In manchen Szenen wirken bunte Gegenstände aber ein wenig matt aber nicht wirklich merklich und schon gar nicht störend. Andere Fehler, die den Bildgenuss verderben könnten, fallen nicht auf. Nur sehr selten kommt es zu geringem Flimmern (00:53:50; Flimmern im Rosa). Explosionen strahlen vor Farbe und Detail-Reichtum (00:32:00; Große Explosion) und bringen den Bildschirm zum Glühen. Der Ton wurde auf Action getrimmt. Das verschafft Vor- wie Nachteile. Effekte knallen monströs, direkt schon aggressiv, aus den Lautsprechern (00:32:18; Große Explosion). Bei diesen Zeitlupe-Aufnahmen spürt man die vibrierenden Bässe und die paukenschlagartige Ausbreitung der Schockwelle. Und man spürt, da kommt noch mehr! (01:29:24; Gasexplosion im Büro). Bei dieser Explosion wird ein jeder Fan derber Action über die unglaubliche Zerstörungswut, die durch das Zimmer bläst, jubeln. Kugeln pfeffern so knallig um einen herum, dass man sich ducken möchte (00:11:43; Schießerei), Autos krachen aufeinander, Schüsse pusten um die Ohren, die rasante Ausdehnung einer Feuerwelle (kurz Explosion) füllt auch die letzte Ecke des Gehörganges mit Beben und Schläge wie Fußtritte wummern im Körper. Was also kann da noch ein Nachteil sein, wie oben erwähnt? Tja, die Nicht-Action-Szenen kommen ein bisschen kurz. Gespräche werden zwar perfekt eingefangen (Bei Dialogen wurde in allen Sprachausgaben ganze Arbeit geleistet), aber der Hintergrund musste etwas zurückstecken. Es passiert zu wenig in den Außenszenen, man vernimmt zu wenig Leben, wie durch Naturgeräusche. Innenareale betonen Türschläge (00:43:35; Türe hinten) und die Stimmen hallen. Hier stimmt die Umgebung, wirkt aber ein bisschen trocken. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Neben seiner traumwandlerischen Körperbeherrschung und der verwegenen Stunts, die seit Jahrzehnten Fans wie Konkurrenten zum Staunen bringen, gehört ein weiteres Element zu Jackie Chans Filmen wie Reis und Nudeln zur chinesischen Küche: der Buddy. Ob nun Owen Wilson ('Shanghai Knights') oder Chris Tucker ('Rush Hour'), stets bedient sich die wendige Fernost-Filmikone eines gegensätzlichen Partners, um zu voller Größe aufzulaufen. In 'New Police Story' übernimmt diesen Part der chinesische Ex-Popstar Nicholas Tse, der seine Anhänger seit einigen Jahren auch als Darsteller, etwa in Tsui Harks 'Time and Tide', erfreut. Er spielt den jungen Möchtegern-Polizisten Frank, der seinem großen Idol, dem legendenumrankten Polizeiinspektor Chen Wing (Chan) in dessen dunkelster Stunde beisteht. Seit einiger Zeit hat es nämlich eine clevere und skrupellose Gang junger Computerfreaks auf Wing nebst Kollegen abgesehen. Nachdem die 'Rich Kids', wie sich die wohlsituierten, brutalen Attentäter nennen, bereits Wings gesamte Einheit ermordet haben, ist der einstige Vorzeigepolizist moralisch und nervlich am Ende. Doch Frank richtet ihn wieder auf, beginnt mit dem 'Über-Bullen' einen gnadenlosen Kampf gegen die gefährlichen Killer...
'Schluss mit lustig!' heißt's bei Jackie Chan und seinem aktuellen, knallharten Cop-Abenteuer. Ist dessen Filmkarriere in letzter Zeit auch ein wenig ins Stocken geraten - siehe beispielsweise das unglückliche, aber kommerziell durchaus passable 'In 80 Tagen um die Welt'-Remake, erfährt sie hier neuen Auftrieb. Mit Hongkong als pittoresker, gut genutzter 'Kulisse', besticht die 'neue', von Benny Chan ('Jackie Chan ist Nobody') handwerklich blitzsauber umgesetzte Polizei-Mär als rasanter, exzellent choreographierter Martial-Arts-Krimi, dessen Hauptdarsteller man die 50 Lebensjahre in keiner Einstellung anmerkt. So rast er wie ein Gecko senkrechte Wände hinab, springt von einer Markise durch die Fenster eines rollenden Doppeldeckerbusses oder nimmt es als Kickboxer mit einem halben Dutzend Gegnern gleichzeitig auf. Auch wenn der augenzwinkernde Humor diesmal (fast) keine Rolle spielt - Jackie Chan gibt seinen Gegnern in gewohnter Manier die volle Breitseite. Und die sitzt, wie man weiß... geh.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Eine skrupellose Bande von Jugendlichen hat es auf alle Cops der Stadt abgesehen. Als Wings Einheit bei einem brutalen Hinterhalt von der Bande hingerichtet wird und nur Wing knapp mit dem Leben davon kommt, traut Wing seinen eignen Fähigkeiten nicht mehr. Der junge Polizist Frank glaubt jedoch weiter an sein großes Vorbild. Er bringt Wing dazu, den Fall wieder aufzurollen. Gemeinsam treten sie den Kampf gegen die durchgedrehte Bande von Extremsport- und Videogamebegeisterten "Rich-Kids" an...