Der vielleicht beste Soundtrack zum vielleicht besten Tarantino Film enthält viele großartige R&B tracks. Neben Klassikern wie ,Didn't I Blow Your Mind`, ,Across 110th Street`, ,Strawberry Letter 23`,einer alternativen und funkigeren Version von Randy Crawfords ,Street Life` und Bill Withers` ,Who Is He...` sind es aber vor allem die eher unbekannten tracks aus Tarantino's Plattenkiste die hier begeistern.
Da hätten wir z. Bsp. die butterweiche Soulballade ,Natural High` von Bloodstone, den uptempo Soulstampfer ,Midnight Confessions` von den Grass Roots, den bösen psychdelic Funk ,The Lions And The Cucumber` von der Vampire Sound Incorporation und den Blaxploitation -Surf-Sound Bastard `Monte Carlo Nights` von Elliot Easton's Tiki Gods. Da schluckt man dann auch gern mal den Hip-Hop von Foxy Brown und Johnny Cash's Live Version von Tennessee Stud ist stilistisch dazwischen zwar ein Bruch, aber auch eine schöne Abwechslung.
Und dass Hauptdarstellerin Pam Grier hier auch als Chanteuse vertreten ist, ist ein nettes Kuriosum. Intonationssicherheit beweist die hübsche Pam zwar nicht gerade, aber der Groove ist packend und die Lyrics über eine zu 99 Jahren Haft verdonnerte Verbrecherin sind zumindest recht ungewöhnlich.
Sollte man unbedingt haben - nicht nur für Tarantino Verehrer, sondern auch für Rare Groove Liebhaber.