Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Stilvollendet, 10. Januar 2005
Meiner Meinung nach ist "Jackie Brown" ein Meisterwerk. Zum einen ist er ein echter Quentin Tarantino. Die Dialoge und Schnitte tragen unverkennbar seine Handschrift. Zum anderen ist er ein penibel durchgearbeitetes Krimi-Verwirrspiel mit einem hervorragenden Drehbuch, was auf dem Roman "Rum Punch" von Elmore Leonard basiert. Was ich an dem Film jedoch am meisten schätze, sind seine einmaligen Charaktere, die nicht nur aufs Konto des Drehbuchs gehen. Das Casting, was die beiden Hauptcharaktere, eben Jackie Brown und den Kautionsagenten Max Cherry, besetzt hat, ist ein aussergewöhlicher Glücksgriff.Pam Grier und Robert Forster passen so dermaßen gut in ihre Rollen, dass es eine pure Freude ist, die beiden spielen zu sehen. Wie sich die beiden betagten und durch ihr Leben und ihre Vergangenheit gezeichneten Menschen auf eine feine und auf wundervoll subtile Weise zueinander hingezogen fühlen und miteinander flirten, ist ein Meisterstreich. Pam Grier strahlt eine phantastische Aura aus, ist auf ihre Weise, auch im Kontrast zu der derb-erotischen Melanie Ralston (Brigdet Fonda), eine markante Schönheit und spielt sich spielend in den Mittelpunkt des Films. Robert Forster mimt den gealterten, abgeklärten und doch symphatischen Kautionsbüroinhaber so genial, dass man glauben könnte, er würde sich selbst spielen. Robert de Niro und Samuel L. Jackson spielen ihre Gangster-Rollen souverän und überzeugend. In Nebenrollen brillieren Chris Tucker als Drogenjunkie und Michael "Batman" Keaton als Special Agent. Ein weiterer Faktor, der dem Film einen hohen Skillfaktor verleiht, ist der Score. Mit stilsicherer Hand wählten die Filmmacher eine perfekte szenische Untermalung mit Klassikern aus der Generation der beiden Protagonisten, die einem als Ohrwürmer nach dem Film nicht mehr loslassen. Jackie Brown ist sicherlich aufgrund seiner zahlreichen derben und expliziten Szenen a la Tarantino nicht jedermanns Geschmack. Dem Charme der Protagonisten dürfte sich jedoch niemand entziehen können. Aufgrund dieses Trumpfes verdient der Film die volle Punktzahl: 5 Sterne!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Absolut obercool, 26. Oktober 2003
Oh, Mann. Wie man doch überrascht werden kann. Da denk ich mir so, aha, ein Tarantino-Film, "Jackie Brown", noch nichts von gehört, fast 2 1/2 Stunden, du meine Güte, was soll denn da alles passieren, Pam Grier, wo hat die denn noch einmal mitgespielt, okay, mal reinschaun. Und dann 2 1/2 Stunden coole Schauspieler, die in ihre Rollen passen, wie der berühmte A**** auf den Eimer, allen voran Pam Grier, coole Musik (die Soundtrack-CD, wenn es eine gibt, brauche ich unbedingt noch), coole Handlung mit erfrischend wenig Ballerei und Action und nicht eine langweilige Minute. Das werd ich mir jetzt in regelmäßigen Abständen immer wieder reinziehen. Für mich ist dabei völlig uninteressant, daß die DVD für heutige Verhältnisse etwas schwachbrüstig ausgestattet ist. Der Film bringts alleine.
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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Achjeh, oh weh oh weh, 23. April 2008
Es sollte mir eine Lehre sein! Ob man nun DVD's im Laden oder bei Amazon kauft: Wenn man als Filmliebhaber auf solche Spielereien wie Originalkinoformat, Originalschnitt, Dolby Sound usw. steht, sollte man vor dem Kauf bzw. der Bestellung immer die Amazon-Rezensionen lesen!!!!!! Und dabei sollte man besonders die schlechten Bewertungen ins Auge fassen, da diese sich meißt auf die Qualität der Veröffentlichung bezieht und nicht auf die künstlerische Qualität des eigentlichen Films. Die Informationen auf den DVD-Hüllen sind nämlich mitunter (bewusst???) irreführend. Da ist dann von Letterbox die Rede, obwohl alles nur in 4:3 und somit pan-&-scan ist. Hätte ich mich an meinen eigenen Rat gehalten, hätte ich gestern nicht 7 Filme gekauft, von denen ich 5 (!) gleich von Anfang an in den Müll kippen kann, da die Qualitäten der Veröffentlichungen den absoluten Hirnriss darstellen. Wow, da hätte ich ganz schön Geld gespart!
Aus lauter Bequemlichkeit habe ich mir unter anderem auch "Jackie Brown" auf DVD zugelegt, obwohl ich schon seit Jahren eine Mega-Version auf VHS (vom Fernsehen aufgenommen) besitze. Das hätte ich lieber bleiben lassen. Hier stimmt nämlich bis auf den Film gar nichts! Am übelsten ist aber immer noch die Tatsache, dass ein Film von 2,35:1 auf 4:3 hochgezoomt wird, wodurch rechts und links jede Menge Bildinformation verloren geht und die Farben anfangen zu flimmern und zu verschwimmen. Ich versteh gar nicht, dass es Regisseure zulassen, dass man ihr Werk bei der Neuverwertung auf DVD so verstümmelt. Würde ich in meinem Betrieb so minderwertige Qualität abliefern, könnte ich schon binnen kürzester Zeit meine Kündigung abholen. Aber anscheinend spielt bei den Filmstudios Kundenzufriedenheit keine so große Rolle.
Eigentlich müsste man mal ne Giftschrankliste anfertigen, auf der nur solche verhackstückte Versionen auftauchen, damit in Zukunft JEDER die Finger davon lässt und niemand mehr so übel über's Ohr gehauen wird.
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