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Jack Taylor auf dem Kreuzweg
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Für Jack Taylor, Ex-Alkoholiker, Ex-Ehemann und Ex-Polizist aus Galway, scheint es nur einen Weg zu geben: nach unten und immer weiter nach unten. Das ist vielleicht auch der Grund, warum sich zum allerersten Mal bei diesem sechsten Band der grandiosen irischen Krimireihe ganz leichte Ermüdungserscheinungen breitmachen. Jack scheint tatsächlich von einem Fluch besessen zu sein - alle Menschen, denen er zu nahe kommt, sterben oder erleben anderweitig schreckliches Unglück. Eigentlich alles, was er anpackt, endet in einer menschlichen Katastrophe, aus der er noch beschädigter als zuvor hervorgeht. Das ist traurig und liest sich aus Ken Bruens Feder gewohnt gut, aber ein wenig beginnt der Leser doch, am ewig währenden Unglück von Bruens Hauptfigur zu (ver)zweifeln. So viel Unglück für einen einzigen Menschen? Ein winzig kleiner Lichtblick würde der Reihe trotz all der lässigen Düsternis gut tun und für ein wenig Abwechslung sorgen. Aber Ken Bruen kennt keine Gnade, und auch dieser Fall endet größtenteils in Verzweiflung. Am Ende gibt es einen weiteren persönlichen Super-GAU für Galways melancholischsten und belesensten Ermittler, der äußerst gespannt auf die Fortsetzung macht ("Jack Taylor gegen Benedictus" erscheint im April 2012). Inzwischen ist der kantige Detektiv dem Leser ja wirklich ans Herz gewachsen mit all seinen Macken und Fehlern, und von denen gibt es auch in diesem Roman reichlich.
Der Fall selbst - die Kreuzigung, das verbrannte Mädchen - steht wie immer etwas zurück hinter Jacks seelischen und körperlichen Befindlichkeiten. Unter anderem wird Jack von Schwerhörigkeit geplagt und muss widerwillig einen Hörgeräteakustiker aufsuchen, was immerhin ein paar heitere Momente bringt. Und natürlich löst er auch diesen Fall, wenn auch nicht ohne Verluste. Dabei ist der Weg das Ziel, die Auflösung an sich ist nämlich nicht spektakulär; schon recht früh wird beim Lesen klar, worauf dieser Fall hinausläuft.

Harry Rowohlt, der alle Jack Taylor-Romane übersetzt hat, fällt diesmal etwas unangenehm durch eine stellenweise wirklich sehr eigenwillige Übersetzung mit zahlreichen merkwürdigen Begriffen und Wortschöpfungen auf. Sind diese nur hin und wieder eingeflochten, erhöht das den Reiz der Krimireihe und macht sie unverwechselbar, aber bei der Masse an Begriffen wie "Burschi" zweifelt man dann doch daran, ob Ken Bruens Stimme damit exakt wiedergegeben wird. Trotzdem, steht man auf Rowohlts eigenwillige Übersetzung, dann wird auch "Jack Taylor auf dem Kreuzweg" erneut sehr gut gefallen.

Fazit: Ein guter Jack Taylor-Roman, der erneut von Düsternis, Destruktion und Depressionen geprägt ist. In den nächsten Büchern sollte Bruen jedoch die Richtung einmal geringfügig ändern, sonst läuft sich das Schema "Jack ermittelt, es endet in einem Drama und danach ist alles noch schlimmer als zuvor" irgendwann tot - was zu schade wäre für diese außergewöhnliche Serie, die Sehnsucht nach Galway weckt!

Übrigens gibt es in Teil 6, genau wie im Vorgänger und wie von Harry Rowohlt vorher angekündigt/angedroht, tatsächlich keinen Erläuterungsteil typisch irischer Namen und Begriffe mehr. Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich liebe Jack Taylor - er ist so kantig, so gradlinig und so ehrlich. Zudem ist er unglaublich versoffen und destruktiv, ein echter Kumpel wie man ihn gerne hätte. Dabei bleibt er stets ehrlich und engagiert - hat ein Auge auf seinen Fall und ermittelt auch dann noch wenn ihm die Zähne ausgeschlagen werden - welch ein Detektiv? JACK TAYLOR AUF DEM KREUZWEG von Ken Bruen ist wie seine Vorgänger ein Hammer, ein echtes Unikat und mit der Übersetzung von Harry Rowohlt so ins Deutsche tradiert worden das er ewiglichen Ruhm ernten wird.

Also mal ehrlich - was für ein Spruch - könnte glatt der Beginn einer Lüge sein, aber dem ist nicht so. Durch die ersten Seite musste ich mich wirklich durchbeißen, wo war den die Kodderschnauze von Jack, wo die bissigen Kommentare und wo der Sarkasmus - aber Nein, er kam, nur etwas später.

Jack hat echt einen Durchhänger und als er sogar für Mineralwasser in der Kneipe bezahlt - sein Vater hätte sich im Grab umgedreht - glaube ich gern.

Doch auch sein nachlassendes Gehör, sein rechtes Ohr fast taub, machen ihn glauben er wäre reif für das Altersheim... ist er es?

Ein Jack Taylor mit dem man sich erst einmal verbinden muss - aber es wird,- von Seite zu Seite wird er besser, wie von Pint zu Pint der Tag immer rosiger wird. Wenn man den tag dann auch noch mit einem guten Schluck Paddy Whiskey beschließt - dann ganz besonders.

Jack, mein Freund, wo bist Du - ach ja der fall des gekreuzigten Jungen und des Mädchens die man mit Benzion übergossen hat... alles Nebensache, verschwundene Hunde sind wichtiger... was das soll? Jack fragen oder selber lesen...

Empfehlenswert!
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am 28. Februar 2013
Ken Bruen ist der existentielle Krimi-Schriftsteller unserer Zeit!
Fesselnder Lesespaß ist garantiert und gewinnt in deutscher Sprache noch durch die geniale Übersetzung von Harry Rohwolt.
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am 24. November 2011
Wow! Ken Bruen schlägt wieder mal zu! Der derzeit beste europäische Hardboiled-Krimautor zeigt allen wieder
was eine Harke ist. Und so wie Ken Bruen schreibt agiert auch Jack Taylor, immer am Rande des Deliriums,
im letzen Teil der JT-Serie. Und die Serie wurde mit jedem Buch immer besser und so ist dieser letzte auch
der beste Jack Taylor. Wenn man auf knallharte Sachen steht, welche auch höchsten literarischen Ansprüchen
standhalten, ist man hier genau richtig. Wenn Jack Taylor jemanden verprügelt, tut das mal richtig gut.
Zu oft hat er seine Wange hingehalten und jetzt ist die Zeit des Zorns angebrochen.
Ob mit oder oder Jameson und Guinness, dieses Buch ist ein Wohlgenuss echter Güte.
Zur Zeit gibt es nichts besseres als Ken Bruen!!!
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