Jack the Ripper heißt James Maybrick und ist Baumwollhändler aus Liverpool!
Das technisch perfekte Hörspiel basiert auf den 1990 gefundenen Tagebüchern des James Maybrick, der sich selbst als den Ripper bezeichnet. Man weiß heute nicht, ob die Tagebücher echt sind, oder ob es sich um eine raffinierte Fälschung handelt: denn das Papier und die Tinte des Manuskripts stammen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Dietmar Mues als der Ripper führt uns sehr gekonnt durch die Abgründe eines arsen- und strychninsüchtigen älteren sterbenskranken Mannes, der zu den Morden getrieben wird, weil ihn seine Frau betrügt und er rasend eifersüchtig ist.
Was man auch immer von der neuen „Theorie" hält, sie ist sehr dramatisch und detailreich umgesetzt.
Fazit: ca. 74 Minuten die sich auf jeden Fall lohnen!