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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen
Erstklassig recherchiert - und eine zumindest schlüssige Theorie!,
Von
Rezension bezieht sich auf: JACK THE RIPPER: First American Serial Killer (Taschenbuch)
Gleich vorweg: meine 5-Sterne Beurteilung dieses Buches bezieht sich auf die Präsentation, den Inhalt und die Recherche... ob die darin vertretene Theorie, wer Jack The Ripper nun wirklich war, zutrifft, muss jeder Leser selbstverständlich für sich entscheiden. Der Eine mag nach der Lektüre überzeugt sein, der Andere nicht - aber, sein wir ehrlich, die Gewichtung der Fakten ist bei Fragen wie "Wer war Jack The Ripper?" auch mitunter reine Ansichtssache.Fakt ist nun mal: zum Thema Jack The Ripper gibt es eine enorme Anzahl von Büchern. Die meisten zeichnen sich dadurch aus, dass in ihnen eine mehr oder minder absurde Theorie mit aller Gewalt hingebogen wird. Oftmals liest man großspurige Einleitungen, welche von unumstößlichen Beweisen und akribischer Recherche künden, und erlebt dann nichts anderes als reine Spekulationen und mitunter abenteuerliche Schlussfolgerungen. Wer sich für die Thematik interessiert wird auf Anhieb eine ganze Anzahl Beispiele kennen. Das hier vorliegende Buch fällt positiv aus dem Rahmen. Zunächst mal darf festgestellt werden, dass Stewart Evans zweifellos als Autorität auf dem Sektor Jack The Ripper zu gelten hat. Diesem Ruf wird der Mann auch hier gerecht, und er versteht es, mit sauber recherchierten Fakten (unter Quellenangaben) wissenschaftlich zu arbeiten. Seine persönliche Meinungen und Wertungen fließen meistens nur gut erkenntlich gemacht ein, ansonsten stellt Evans den Fall neutral dar und führt dann aus, weswegen seine Theorie ihn so überzeugt. Die Belege und Quellenangaben sind gut, der Schreibstil flüssig, die Zitate gekennzeichnet und reichhaltig, die Fotos ebenfalls ordentlich - und gleichzeitig fehlt, obwohl der Autor selbstverständlich von seiner Theorie überzeugt ist (was ich auch erwarten würde) die in zahlreichen Ripper-Büchern so nervige Selbstdarstellung als wichtigste Autorität zum Thema, ebenso wie der Hinweis fehlt, dass nun alle anderen Theorien widerlegt sind. Evans hat es einfach nicht nötig, dümmliche Schaumschlägerei zu betreiben, sondern er kennt die Materie und versteht es entsprechend kenntnisreich zu argumentieren. Die hier vertretene Theorie ist, dass es sich beim Ripper um den amerikanischen Arzt Tumblety gehandelt haben müsste... und die Argumente, welche Evans vorlegt, sind durchaus überzeugend, ebenso, wie sie sich gut mit den Beweisen decken. In diesem Zusammenhang ist es nun mal ein Fakt, dass es ja mit dem Anfang der 90er entdeckten "Littechild-Letter" einen wichtigen Hinweis gibt, welcher auf Tumblety als Täter hindeutet. Wurde ich als Leser restlos überzeugt? Offen gesagt nein, nicht so sehr, dass ich mir nun 100% sicher bin - aber nicht, weil ich das Buch unüberzeugend fand, sondern weil es auch andere Theorien zum Ripper gibt, welche ich ebenfalls für glaubwürdig und schlüssig halte. Wie einleitend festgestellt: vieles ist beim Ripper auch Ansichtssache, und es gibt bei jeder Theorie zwangsläufig auch Einwände und Probleme. Dennoch ist die hier präsentierte Theorie schlüssig, nachvollziehbar und als solche logisch. Alles in allem: wer sich für den Fall interessiert sollte dieses Buch auf jeden Fall im Regal haben. Es ist, ob man sich der Meinung des Autors anschließt oder nicht, erstklassig recherchiert und gehört zu den wichtigsten Werken zum Thema - und ist dabei auch noch sehr informativ, kenntnisreich und sehr detailliert geschrieben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Well done!! A review for the germans among us.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jack the Ripper: First American Serial Killer (Taschenbuch)
Als ich mir das Buch damals bei einem Amerika-Urlaub gekauft und es sofort verschlungen habe, war ich absolut davon überzeugt - Tumblety muss Jack the Ripper gewesen sein. Seit der Veröffentlichung sind nun einige Jahre ins Land gezogen und mit etwas Abstand betrachtet und dem heutigen Kenntnisstand, kann diese Theorie nun doch einigermaßen stichfest widerlegt werden.Nichtsdestotrotz bleibt das Buch in meiner persönlichen Top-Ten ganz weit oben, denn es lässt sich wunderbar lesen und die kleinen Anekdoten am Rande, beispielsweise wie Stewart P. Evans anfing sich für das Thema Jack the Ripper zu interessieren, sorgen für Unterhaltung. Alles begann mit der Entdeckung des so genannten Littlechild Briefes (benannt nach Chief Inspector John George Littlechild), den dieser an den Journalisten George R. Sims geschrieben hat. In diesem Brief ist das erste Mal von einem 'Dr. T' bzw. einem 'Dr. Tumblety' die Rede. Eine lange Recherche war nötig, bis man genügend Informationen über diesen ominösen Charakter gesammelt hatte, um ihn der breiten Masse als Tatverdächtigen vorstellen zu können. Ob Tumblety nun tatsächlich am Attentat an den damaligen Präsidenten Lincoln beteiligt war, oder ob es der Wahrheit entspricht, dass man Messingringe in seinem Nachlass gefunden hat, die angeblich dem Opfer Annie Chapman gehört haben sollen, lässt sich wohl nach so langer Zeit nicht mehr klären. Trotzdem bleibt Francis Tumblety weiterhin ein 'heißer' Verdächtiger, auch wenn Stewart P. Evans im Laufe der Zeit von diesem Buche Abstand nahm und nicht mehr hinter seinen damaligen Äußerungen steht, beziehungsweise niemals stand. Dies beweist uns mal wieder, dass hinter dem Namen 'Jack the Ripper' eine gut funktionierende Maschine steckt, deren einzige Aufgabe es ist, noch mehr Geld damit zu machen. Fazit: Ein Buch, das einen Tatverdächtigen nicht nur mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten überführen will, sondern tatsächlich etwas mehr dahinter steckt, als bei manchen Sickerts und Maybricks. Empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Jack the Ripper: First American Serial Killer,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jack the Ripper: First American Serial Killer (Taschenbuch)
This book was an excellent read. The authors bring to light some interesting facts heretofore not related to the public. The American lodger was never thoroughly probed in the press but apparently drew more attention from the Yard than they let on at the time. Discovery of the Littlechild letter helps fill in some long missing and important pieces of the puzzle. Including the information of several identical 'Ripper' killings in Jamaica and South America at a time Dr. T. was unaccounted for, but being eagerly sought by operatives from Scotland Yard. The authors build a very plausible case for Dr. Tumblety as 'Jack the Ripper' given their lead from Inspector Littlechild. I'm convinced.
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