Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Grausam!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Jack Ketchum's Evil (Steelbook) (DVD)
Ja, das ist dieser Film. Unmöglich grausam und aktuell. Die Geschichte hätte ungekürzt auch in die heutige Zeit transportiert werden können, auch wenn sie sicherlich schon eine Spitze an Grausamkeiten darstellt, die nicht nur in fremden Kulturen von Menschen an Menschen verübt werden können. Über eines muss man sich vor dem Beschauen dieser Grausamkeiten im klaren sein: Man wird auf wiederlichste Weise zum Voyeur, zum handlungsunfähigen Mittäter, Fleischbeschauer.An dieser Art der Verfilmung von schrecklichen Schicksalen haben sich schon viele versucht. Häufig mit Erfolg und umso weniger häufig mit einem Talent dazu, dieses noch in einen gewissen Stilrahmen zu setzen, der die Möglichkeit zur Identifikation auf vielen Ebenen bietet, ob als Täter, Nachbar, Mitwisser oder gar Opfer. Die stilistischen Mittel, die zur Anwendung kommen, machen besonders diese Illusion der Mitschuld perfekt.. was heisst, dass ich diesen Streifen beinahe auch ausgestellt hätte, da es nicht immer gelingt, sich der Geschichte zu entziehen und damit zu argumentieren, dass es sich lediglich um einen Film handelt. Der Zuschauer wird zum "David", man möchte ab und an gerne wegrennen, kann es jedoch nicht..aus der Schwäche heraus, doch hinschauen zu wollen. Und als David sich endgültig der Situation der Folterung einer Hilflosen zu entziehen versucht, ist das Mass auch für den Zuschauer voll. Ich kann es nur zu gut verstehen, wenn man diese Art der Zurschaustellung nicht toleriert und daher negativ kritisiert.. Fazit: mitreissend, zerstörerisch und vor allem gut erzählt.. ähm zur Schau stellend. Nichts für jeden und ab und an mit Schwächen der erwachsenen Schauspieler.. daher 4 von 5 Daumen hoch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gut umgesetzt,
Von Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Jack Ketchum's Evil (Steelbook) (DVD)
Als erstes möchte ich anmerken, das es hier fantastisch gelungen ist, das Buch von Jack Ketchum zu verfilmen. Selten habe ich eine so originaltreue Verfilmung eines Buches gesehen, wie diese hier. Man merkt richtig, das der Film auch sehr viel Liebe zum Detail beinhaltet, was ja nun nicht bei allen Buchverfilmungen der Fall ist. Wenn man diesen Film sieht, muß man feststellen, das einige Dinge auch wirklich so dargestellt werden, wie man sie sich beim Lesen vorgestellt hat, mir jedenfalls erging es so.Der Film hat meine Erwartungen weitaus mehr als nur erfüllt, die Story wird sehr gut und interessant erzählt, der Film versteht es, den Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zu ziehen und strahlt eine ungeheure Faszination aus. Auch die darstellerauswahl finde ich hervorragend, vor allem die Rolle der Ruth wurde, wie ich finde, perfekt besetzt. Auch wenn dies natürlich der schlimmste und unsympatischste Charakter des Films ist, muß man trotzdem sagen, das er absolut perfekt dargestellt wird. Atmosphärisch gesehen ist der Film sehr fawcettenreich, die am Anfang noch herrschende "Heile Welt - Atmosphäre" ändert sich minütlich, sie wird immer bedrohlicher und vor allem beklemmender, bis sie schließlich in der Katastrophe ausartet. Die hier vorherrschende Härte und Brutalität sprengt schon fast den Rahmen des Vorstellbaren, man ist über das Gesehene in seinen Grundfesten erschüttert und mag sich kaum vorstellen, das Menschen zu solchen Grausamkeiten in der Lage sind. Auch hier bei der Härte und Brutalität nimmt das Unheil langsam seinen Lauf. Was noch ziemlich harmlos anfängt, steigert sich immer mehr, am Anfang noch vorhandene Hemmungen der Täter verlieren sich im Laufe des Films gänzlich und am Ende endet es in einer absoluten Katastrophe. Sämtliche Charaktäre des Films werden absolut überzeugend dargestellt und auch die "Verwandlung" von Kindern in hemmungslose und gefühlskalte Bestien, die Recht nicht von Unrecht unterscheiden können, wurde fantastisch in Szene gesetzt. Und obwohl der Film eine extreme Brutalität freisetzt, die sich auch im Kopf des Zuschauers abspielt, ist das Empfinden des Betrachters beim Lesen des Buches doch noch intensiver, deshalb möchte ich auch Jedem empfehlen, sich nicht nur diesen Film anzusehen, sondern auch das Buch zu lesen, denn Beides ist ein absolutes Erlebnis, das man sicher nicht so schnell vergessen wird und kann. 10/10 Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Böse ist unter uns,
Rezension bezieht sich auf: Jack Ketchum's Evil (DVD)
Zusammen mit einer Freundin, die die DVD mitgebracht hatte, sah ich mir am Sonntag >Jack Ketchum's The Girl Next Door< in der Originalversion an (die deutsche Version der DVD heißt >Evil<). Der Film, der in den 50-iger Jahren in den USA spielt und auf der wahren Geschichte der Sylvia Likens basiert, war für uns erschütternd. Meg und ihre kleine, durch Kinderlähmung gehbehinderte, Schwester werden nach dem Tod ihrer Mutter bei einer Pflegemutter, Ruth, und ihren Söhnen untergebracht. Die verbitterte und früh gealterte Ruth ist geschieden, trinkt regelmäßig Bier und hat einen Haß auf Männer und junge hübsche Frauen entwickelt, der sich zuerst nur in bösartigen Reden bemerkbar macht. Aber das ist nur der Anfang, denn Ruth lässt stetig ansteigend ihre unterdrückte Wut und ihren Hass an ihren wehrlosen Pflegetöchtern aus. Sie werden für Taten bestraft, die sie nicht begangen haben und gegeneinander ausgespielt (die kleine Schwester wird dabei rührend naiv dargestellt). Sie werden brutal geprügelt und bekommen nichts zu essen. Die Polizei lässt sich von Ruths gespielter Herzlichkeit blenden, die eine bitterböse Frau maskiert. Der Film mit dem harmlosen Titel beginnt zudem sehr leise und leicht wie eine Sommergeschichte, und die mehr oder weniger sexuelle Gewalt, die am Anfang bereits bei dem Spiel im Wald latent spürbar war, schraubt sich im Laufe des Films immer mehr hoch. Sehr geschickt wird die amerikanische Kleinstadt in den schönsten Farben und bei hellichtem Sonnenlicht wunderschön ausgeleuchtet gezeigt, während in Ruths Keller die gräßlichen Mißhandlungen und der Mißbrauch von Meg durch Ruths Söhne, Nachbarskinder und Ruth selbst, die letztendlich zu Megs Tod führen, immer mehr eskalieren. Ein Nachbarsjunge, der Meg mag, versucht, seine Eltern und die Polizei zu informieren, aber er ist zu jung, um richtig ernst genommen zu werden und Meg retten zu können. So ist er oft nur Zeuge des Mißbrauchs, kann nichts tun, muss zum Schluss selbst um sein Leben fürchten und wird sich ein Leben lang Vorwürfe machen (der Film ist zu Anfang und Ende aus seiner Sicht erzählt). Der Spielfilm deutet zwar die Misshandlungen, z.B. Verbrennungen im Genitalbereich durch eine Art Schweißbrenner, größtenteils nur an, aber alleine der Gedanke an derartige Folterungen lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Ich musste auch an die buchstäblich Zigtausenden von Frauen denken, die durch die Inquisition wegen der Unterstellung, eine Hexe zu sein, ähnlich grausam oder sogar noch viel schlimmer gefoltert und letztendlich getötet wurden. Ein Film, der daran erinnert, dass das Böse stetig unter uns ist. Und kein Film, den man unbedingt ein zweites Mal sehen möchte. So ging es uns jedenfalls.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
|
|
|