Die Plastik-Verpackung ist so sicher, dass man mit Werkzeugen heran gehen muss und die Gefahr besteht, sich am Werkzeug oder der Packung zu schneiden bzw. dass man das Produkt schon beim Auspacken zerstört.
Mitgeliefert werden drei verschieden große Paar Ohrstücke, mit denen man die Kopfhörer an den Gehörgang anpassen kann.
Die Kopfhörer sollten ausreichend fest sitzen, um nicht heraus zu fallen, aber nicht so fest, dass sie nicht mitschwingen können, da sonst die Basswiedergabe fehlt.
Die Kopfhörer machen einen stabilen Eindruck und das dicke rote Kabel läuft nicht Gefahr, sich dauernd zu verknoten.
Das Kabel ist ein Y-Kabel, das an beiden Ohren gleich lang ist, also nicht hinter dem Hals getragen werden muss.
Im Ganzen machen die Kopfhörer einen auffälligeren Eindruck durch ihre Größe und das signalrote dicke Kabel. Wer es lieber unauffällig hat, sollte sich wo anders umsehen.
Ich hatte vorher die beim Sony MW600 Bluetoothadapter mitgelieferten Kopfhörer, mit deren ausgewogenem Klang ich sehr zufrieden war, bei denen aber der rechte immer leiser wurde (Kabelbruch? Schweiß?).
Die JVC-Kopfhörer haben wirklich eine Basswiedergabe jenseits von Gut und Böse. Man braucht im Abspielgerät keinen Bass-Effekt dazu schalten. Die Höhen sind auch relativ laut, man hört das Einschalten des Bluetoothadapters am hohen Rauschen, was bei den Sonys nicht der Fall war. Auch bei der Musik hört man bei JVC hochfrequente Dinge, die vorher nicht bemerkbar waren.
Einziger Nachteil: Der restliche Frequenzgang der Kopfhörer klingt nach billigen No-Name Walkman-Kopfhörern, wie sie z.B. in Flugzeugen oder Zügen verscherbelt werden. Der untere Mittenbereich ist zu leise und der obere Mittenbereich ist zu stark. Optimal dürfte der Klang sein für die Art Musik, die sich anhört wie "Umm-Tss Umm-Tss". Bei Heavy Metal ist ein Abspielgerät mit Equalizer oder andere Kopfhörer zu empfehlen.