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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
der bessere 3D Effekt, 20. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: JVC GS-TD1BEU Full HD 3D Camcorder (64 GB interner Speicher, 8,9 cm (3,5 Zoll) 3D Touch Screen Display) schwarz (Elektronik)
Nachdem meine erste 3D Kamera (Panasonic mit Vorsatz) ein Reinfall war, was 3D angeht (an allen 4 Seiten schwarze Balken...) war ich gespannt auf die beiden neuen von JVC (TD1) und SONY (TD10). Aber welche ist die bessere? Zuerst war mein Favorit die SONY (vom Gefühl her), alleine durch ihre kompaktere Art. Durch die Ereignisse in Japan verzögerte sich die Auslieferung aber dann Monat um Monat. So dass ich doch erst zur JVC griff. Im Großen und Ganzen bin ich mit dieser auch zufrieden, nur war mir ein Dorn im Auge, dass die einzige 3D Datei Version der JVC, zu der es ein Schnittprogramm derzeit gibt, die side by side" Variante ist, und die ist rechnerisch im Endergebnis nur die Hälfte von Full HD 3D. Als nun die SONY auch nach Deutschland kam, habe ich mir diese ebenfalls zugelegt um selber auszutesten, welche die bessere Wahl wäre. (um die andere dann wieder zu verkaufen). Aus diversen Berichten wusste ich schon, dass die 2D Bildqualität der beiden nicht an die 2D Panasonic HDC HS 700 heran kam, die ich schon seit fast 2 Jahren habe, und alleine wegen der eingebauten Festplatte, dem tollen Bild und der kompakten Bauart behalten will. So ging es mir in erster Linie um die 3D Fähigkeiten. Nachdem ich nun beide habe, bin ich genau so schlau wie vorher, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile Vorteile der Sony TD10 (im Gegensatz zur JVC): - besserer Weitwinkel - größerer Zoombereich - punktet bei schlechtem Licht recht gut - besseres 3D Display - kompakte Bauart, passt sogar in Jackettasche - sehr geringe Windgeräusche, selbst in der Normaleinstellung - Dolby 5.1 Ton - Steadycam Funktion (sehr gelungener Verwacklungsschutz) - sehr brauchbare Minifernbedienung Nachteile der SONY TD10 (im Gegensatz zur JVC): - der 3D Effekt fällt schwächer aus - Tageslichtaufnahmen sind recht farbarm und oft überbelichtet - Aufnahme nur im MVC Format, welches derzeit nur mit SONY Studio HD Platinum 11 in 3D auf Blu-ray gebracht werden kann. - Registrierungsszwang für die Software - Gehäuse sieht von oben ziemlich nach Plastik aus Vorteile der JVC T1 (im Gegensatz zur SONY): - Besserer 3D Effekt - side by side + MVC Format (daher kompatibler zu Schnittprogrammen) - Kräftigere Farben - 3D Fotos möglich Nachteile der JVC T1 (im Gegensatz zur SONY): - Abmessungen des Gehäuses sind wesentlich größer (daher aber der bessere 3D Effekt, da die Linsen weiter voneinander abstehen) - Bei Wind sehr störende Nebengeräusche (Automatik Einstellung) - kein Dolby 5.1 sondern JVC eigener Surround Ton - Für das MVC Format (Full HD 3D) gibt es derzeit kein Schnittprogramm. (Das SONY Studio HD 11 verarbeitet die MVC Dateien der JVC nur in 2D... Absicht"?) - die Minifernbedienung ist schlicht ein Witz wenn man am TV die Clips anwählen will Nachteile von BEIDEN (JVC T1 + SONY TD10): - kein Sucher - Display ist bei Sonnenlicht fast schwarz und kaum einzusehen - kein Ladegerät mitgeliefert - mit den beiliegenden Programmen ist kein Brennen einer 3D Blu-ray möglich, daher ist man auf Fremdprogramme angewiesen. Wenn man nun Pro und Contra vergleicht, gibt es bei beiden keine 100% und ich werde wohl beide noch zumindest so lange behalten, bis eines Tages die Weiterverarbeitung der 3D Dateien durch die Softwarehersteller verbessert wird. TIPP: Bei beiden Camcordern kann man die 3D Clips auf den Rechner (Festplatte) ziehen um Platz auf dem Chip zu bekommen, und will man es in 3D am TV sehen, kann man sie wieder auf die Kamera laden. FAZIT: Das von mir favorisierte Full HD 3D Format (MVC ) unterscheidet sich optisch nicht wirklich von der side by side" Variante (auf 55" LED Samsung 8790) Letztendlich stellt der Fernseher auch "nur" 1920 x 1080 dar. Da nützt es offenbar auch nichts, wenn zwei Bilder mit dieser Auflösung übereinander liegen. Wer lieber eine kompakte Kamera immer dabei haben möchte, eine unruhige Hand hat, und oft Innenaufnahmen macht, der ist mit der SONY besser beraten. Wer Formatvielfalt (side by side), besseren 3D Effekt und kräftigere Farben wünscht, ist mit der JVC besser bedient.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Kamera mit Herausforderungen, 8. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: JVC GS-TD1BEU Full HD 3D Camcorder (64 GB interner Speicher, 8,9 cm (3,5 Zoll) 3D Touch Screen Display) schwarz (Elektronik)
Ich möchte hier nur einiges ergänzen! Bin grundsätzlich sehr zufrieden und konnte jeden Clip mit Magix 17 am PC schneiden. Egal ob 2D oder 3D. Hatte keinerlei Formatprobleme. Auch der Ferneseher Panasonic VT20 gibt Fotos und Videos problemlos aus. Auch die selbsterstellten DVD und/oder Blu Ray (inkl Blu Ray3D) funktionieren tadellos. Autofokus Problem kann ich nicht bestätigen. JEDOCH 1. Der Bildschirm im 3D-Modus ist eine Katastrophe. Der Vergleich zu der 3D-Fotokamera von Fujifilm W3 zeigt Unterschiede, die massiv sind. Ich filme auf dem Monitor somit immer im 2D Modus, selbst wenn ich 3D aufnehme. Er ist dunkel und hat eine Netzgitterschicht irgendwie eingeblendet, welches es unerträglich macht so zu arbeiten. 2. LaCie Festplatte und Blu Ray Player konnten erst durch das genannte Spezialkabel direkt an die Kamera ohne PC angeschlossen werden. Alle anderen Versuche mit passenden Adaptern funktionierten nicht. Dieses Kabel war monatelang nicht erhältlich und kostet mit Versand fast 50 Euro. Das ist unverschämt. Ansonsten happy like hell. Auch der Ton ist im Vergleich zu Sony und Co. einiges besser. TIPP: Mit Steadycam-Stativ im 3D-Modus der Hammer! Gruss Jay
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
3D-Effekt: super, Bildqualität: schlecht, 20. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: JVC GS-TD1BEU Full HD 3D Camcorder (64 GB interner Speicher, 8,9 cm (3,5 Zoll) 3D Touch Screen Display) schwarz (Elektronik)
Bisher hatte ich eine Sony Digital 8-Kamera in Benutzung, aber das Stück ist mittlerweile museumsreif, man bekommt auch nur noch schwer Tapes dafür. Also sollte zur Geburt meines Kindes eine neue Kamera her. Ich habe lange mit mir gerungen, diese Kamera zu kaufen, besonders aufgrund des viel höheren Preises gegenüber "normalen", höherwertigen Camcordern. Allerdings schien mir die Möglichkeit, in FullHD-3D, also nicht im Side-by-Side-Verfahren, aufzuzeichnen den höheren Preis wert. Also bestellte ich die Kamera. Was mir sofort auffiel, als ich die Kamera auspackte war das sehr tiefe Fach für den Akku. Für Leute mit größeren Händen könnte es ein Problem sein, den Akku korrekt zu platzieren. Die Laufzeit des mitgelieferten Akkus empfand ich als zu gering, habe aber keine komplette Zeitnahme durchgeführt, um das mit Fakten unterlegen zu können. Mein erster Test war es, eine 3D-Aufnahme anzufertigen und über unseren Samsung LED-Fernseher UE46C8700 anzuschauen. Das Bild war sehr plastisch und wirkte weder übertrieben noch zu flach. Trotz des im Gegensatz zum natürlichen Augenabstand kleineren Linsenbstands hatte man nicht das Gefühl, das irgendwas nicht stimmen würde. Lediglich Aufnahmen, bei denen das Objekt viel zu nah gefilmt wurde erzeugten den Eindruck, als müsste man die Augen aus den Ohren herausdrücken um vernünftig schauen zu können. Auch Fotos, die gleichzeitig im JPG und im MPO-Format gespeichert werden, verfügen über den gleichen Effekt. Was ich im ersten Moment als negative Eigenschaft empfand, nämlich der fehlende Sucher, entpuppte sich nicht unbedingt als Manko, denn das Display war auch im strahlenden Sonnenlicht gut zu erkennen. Und wenn man sich darauf einstellt, unbedingt aus einer festen Entfernung in einem bestimmten Winkel auf das Display zu sehen ist der 3D-Effekt gut genug, um "schmerzhafte" Effekte meiden zu können und auch interessante Blickwinkel beim Filmen zu finden. Die Kamera verfügt über zwei Aufnahmemodi für 3D-Filme. Zum einen AVCHD, welches auch auf eine DVD gepackt und die im Side-by-Side-Verfahren gespeicherten Bilder auch per DVD- statt per BluRay-Player wiedergibt. Zum Anderen gibt es MP4 (MVC), welches beide Bilder (linkes und rechtes Auge) komplett abspeichert und dadurch die volle HD-Auflösung behält. Nach ein paar Testaufnahmen habe ich mich für das MP4-Format entschieden, da dieses auch auf 2D-Fernsehern noch in voller Auflösung anzusehen ist. Wer also lieber so viele Bildinformationen wie möglich aufzeichnen will, der ist mit MP4 gut beraten, wer keinen BluRay-Brenner sein Eigen nennt ist vermutlich mit AVCHD besser beraten. Insgesamt liegt das Gerät gut in der Hand und wurde auch von meiner Frau nicht als klobig empfunden. Die Knöpfe sind gut zu erreichen, lediglich die Zoomwippe fand ich persönlich etwas zu leichtgängig, so dass ich versehentlich zoomte obwohl das nicht beabsichtigt war. Wermutstropfen: warum man nicht gleichzeitig ein Foto auf die SD-Karte machen und auf den internen Speicher filmen kann, kann man sicherlich noch verschmerzen und ist vermutlich der Rechenleistung geschuldet. Warum aber die Designer bei JVC einen Extraknopf für die Fotofunktion auf der Oberseite des Gerätes angebracht haben statt den normalen Aufnahmeknopf doppelt zu belegen bleibt mir ein Rätsel. Jedenfalls führte das bei mir zu leichten Verwackelungen, wenn ich die Kamera nur mit einer Hand hielt. Bei diversen Tests im Internet und auch in Zeitschriften hatte ich gelesen, dass die Kamera insbesondere bei schwächeren Lichtverhältnissen zu Rauschen neigt. Dieses Testergebniss kann ich nicht nur bestätigen, sondern auch dick unterstreichen und mit mehreren Ausrufezeichen versehen! Dafür muss nicht mal das gesamte Licht schwach sein, es reicht schon, dunkle Flächen in der Aufnahme zu haben (Türen, dunkle Kleidungsstücke), und das Bildrauschen wird unerträglich. Man kann dieses Rauschen sogar auf dem Display sehr deutlich erkennen wenn man bei eingeschalteter Kamera einfach mal die Objektivklappe geschlossen lässt. Was mir auch aufgefallen ist, ist ein "ausbluten" von hellen Flächen. Ich habe testweise eine Aufnahme auf einer stark befahrenen Straße bei Dämmerung gemacht. Sämtliche Ampeln und Fahrzeugleuchten waren nicht klar abgegrenzt, sondern hatten einen Farbfleck an der linken Seite. Ich habe jetzt noch nicht überprüft, ob das linke Objektiv nach links und das rechte nach rechts strahlt, aber in 2D-Aufnahmen, in denen man zum Beispiel Leuchtreklamen hat oder eine Kirmes/Weihnachtsmarkt o.ä. empfinde ich das als extrem störend. Dieser Effekt trat übrigens auch bei einem weißen Kleidungsstück in einem normal beleuchteten Raum auf. Vielleicht hätte man das durch irgendwelche Einstellungen beheben können, aber ich habe nichts dementsprechendes gefunden. Ein weiteres Manko der Kamera ist die empfundene Bildschärfe. Es mag ja sein, dass die Kamera im Labor einen hervorragenden Schärfewert liefert, das nutzt aber nichts, wenn "im echten Leben" die Struktur von z.B. Klinkersteinen in einen Pixelmatsch abdriftet. Dafür brauche ich keine HD-Kamera, dass schafft jede Handycam, teilweise sogar besser. Ich kann dabei jetzt nicht sagen, ob dieses Problem durch die Optiken bzw. den Sensor oder aber den Kompressionsalgorithmus hervorgerufen wurde. Was ich nicht getestet habe war die beiliegende Software sowie das Anschließen eines BluRay-Brenners, da die Kamera nur über einen USB-Mini-B-Ausgang verfügt, und ich kein Kabel von USB-Mini-B auf USB-B habe. Fazit: Wer mehr Wert auf einen 3D-Film legt als auf ein sauberes Bild oder die Kamera als Gimmick nutzen möchte kann bedenkenlos zugreifen. Leute, die vernünftige HD-Aufnahmen machen wollen, sollten zwei Mal überlegen (oder auch drei oder vier Mal). + Sehr schöner, plastischer 3D-Effekt + Steuerung der Kamera per Anynet+ über die Fernsehfernbedienung möglich + Kompakte Bauweise trotz doppelter Optiken + Gutes 3D-Touch-Display + Zwei verschiedene Videoformate. - Sehr starkes Bildrauschen - Verwaschene Strukturen - "Ausblutende" Farben
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