75 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Handlich, günstig, gut für Einsteiger, 10. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: JVC GR-D 245 E miniDV Camcorder (Elektronik)
Ich muss zunächst einfach zugeben, die JVC GR-D245E ist
meine erste MiniDV-Kamera. So bin ich zwar ohne Vorbelastung,
aber dennoch mit etwas Erwartung an die Kamera ran gegangen.
1. Lieferumfang:
Der Lieferumfang ist soweit komplett, nur leider fehlt im
Lieferumfang eine MiniDV-Kassette, sodass mein Drang zum
Ausprobieren erst einmal ausgebremst wurde, dadurch dass ich
erst nochmal zum Photoladen um die Ecke gehen musste, um mir
eine MiniDV-Kassette zu kaufen.
Im Lieferumfang sind der Akku, das Ladeteil, der Umhängegurt,
die Handschlaufe, die Objektivabdeckung, die Anleitung und
natürlich die Kamera enthalten.
2. Subjektiver Eindruck nach dem Auspacken:
Mein erster Eindruck, war ganz klar: "Wow ist die klein und
handlich. Richtig niedlich."
3. Bedienung:
Die Bedienung ist im automatischen Modus sehr einfach. Einfach
die Aufnahme starten und schon läuft sie, vorrausgesetzt man
hat vorher eine Kassette gekauft.
Im manuellen Modus wird es schon sehr kompliziert. Das Menü
kann nur über 3 Tasten gesteuert werden und ist ohne Anleitung
nicht selbsterklärend.
Hat man erstmal den Bogen raus, stehen einem im manuellen Modus,
mit dem man auch die Grundeinstellungen des automatischen Modus
ändern kann, viele zusätzliche Funktionen zur Verfügung.
Die Tasten sind alle leicht zugänglich angebracht, nur der
manuelle Fokus lässt sich im manuellen Modus recht schlecht
bedienen.
Leider ist der mitgelieferte Akku im Betrieb mit eingeschaltetem
LCD-Monitor, nach ca. 60 Minuten leer.
4. Qualität (Gehäuse/Bild/Ton):
Das Kameragehäuse ist fast komplett aus Plastik, aber dennoch
gut verarbeitet.
Die Bildqualität ist zufriedenstellend. Dank der fehlenden
Videoleuchte, geht der Kamera aber in dunkleren Räumen sehr
schnell das Licht aus. Der Nachtmodus bringt da zwar Abhilfe,
liefert aber keine flüssigen Bilder mehr.
In sehr hellen künstlich beleuchteten Räumen, hilft auch der
manuelle Weissabgleich nicht mehr. Gesichter und heller Holz-
gegenstände werden zunehmend rot.
Schnappschüsse mit der Kamera sind von sehr schlechter Qualität
in 640x480 Pixeln.
Der Sound der Kamera ist nicht schlecht, nur leider ist das
eingebaute Mikrofon sehr nahe am Laufwerk und daher ist auf
der Aufnahme, entgegen der Behauptung in der anderen Rezension,
das Laufwerkgeräusch bei mir fast so laut wie meine Stimme auf
dem Band. Abhilfe schafft hier ein externes Mikrofon, wobei
dann das eingebaute zum Glück abgeschaltet wird. Mit einem
externen Mikrofon ist das Laufwerk dann wirklich nicht mehr
hörbar.
5. Fazit:
Günstige Einsteigerkamera, von der man aber nicht zuviel
erwarten sollte. Dennoch empfehlenswert mit ein paar kleinen
Abstrichen, die viele warscheinlich nicht stören.
Pro:
- Klein, handlich, sehr leicht
- Günstig
- Leichte Bedienung
- Manueller Fokus/Belichtung/Blende/Weissabgleich möglich
Kontra:
- Kurze Akkulaufzeit
- Lautes Laufwerkgeräusch mit eingebautem Mikro
- Befriedigende Bildqualität in dunkleren Räumen
- Keine Videoleuchte
- Sehr schlechte Schnappschüsse
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Klein und handlich, Superzoom, ausreichende Akkuleistung., 11. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: JVC GR-D 245 E miniDV Camcorder (Elektronik)
Das Gerät ist sehr klein und handlich. Die Menüführung ist durchdacht und logisch. Die Supernightscope-Funktion für Aufnahmen im Dunkeln ist nur bedingt einsetzbar, da die Restlichtverstärkung durch lange Verschlusszeiten erkauft wird, was bei bewegten Bildern zu extrem ruckelnden Stroboskopeffekten führt. Ein Wechsel der Kassette bei Stativbetrieb ist unpraktisch, da das Kassettenfach nach unten öffnet. Ich habe das Gerät im Frühjahr bei einem Händler gekauft und zunächst eine "Montagsproduktion" erwischt. Das Laufwerksgeräusch wurde vom Mikro extrem laut aufgenommen, so dass Videos eine sehr lästige Geräuschkulisse hatten. Ein Austausch des Camcorders hat dieses Problem weitgehend beseitigt.
Das Gerät liegt gut in der Hand. Selbst bei maximalem optischen Zoom (25x) gelingen verwacklungsarme Aufnahmen. Hier wird ein Fernglas überfüssig. Den digitalen Zoom sollte man sich ersparen, da wird's sehr "pixelig". Die Akkuleistung liegt im normalen Bereich, sie könnte aber deutlich besser sein. Nach einer knappen Stunde ist Schluss mit der Aufnahme. Ein selteneres Benutzen des Klappdisplays hilft da nicht wirklich weiter. Der farbige Sucher ist einwandfrei, aber leider nicht schwenkbar. Das Handbuch ist recht klein und "flatterig" aber verständlich. Die Bedienungselemente sind gut platziert und ausreichend. Eine Fototaste blendet Standbilder in den Film ein, jeweils mit Toneffekt. Dies ist sehr praktisch für Filmübergänge. Speicherkarte, USB und Firewire-Eingang (vorhanden ist nur ein Ausgang) fehlen, dies dürfte aber den Hobby-Filmer nicht weiter stören.
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112 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Optimal für Einsteiger, 15. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: JVC GR-D 245 E miniDV Camcorder (Elektronik)
Ich habe speziell nach einer Kamera in der unteren Preisklasse gesucht, da ich sie auch mal beim Skifahren oder anderen Aktivitäten mitnehmen wollte, und mir da eine Teure zu schade gewesen wäre.
Die GR-D245 Verzichtet auf einige Features wie DV-Eingang oder Infrarot-Scheinwerfer. Doch trotzdem hat sie für ihren Preis einiges zu bieten. Für 800.000 Pixel und vor Allem einen 25x optischen Zoom bezahlt man woanders mehr.
Die Kamera liefert im Freien und auch in mäßig beleuchteten Gebäuden gute Aufnahmen ab. Das Bildrauschen in dunkleren Räumen hält sich sehr in Grenzen.
Auch bei Aufnahmen in leiser Umgebung konnte ich in den Videos kein Luafwerksrauschen feststellen.
Etwas Übung braucht man zur Bedienung des zu kleinen On/OFF/Play Schiebers. Ansonsten liegt die Kamera sehr gut in der Hand, und passt beim Skifahrn zur Not auch locker in die Jackentasche ;-)
Im Allgemeinen eignet sich die Kamera meiner Meinung nach bestens für Einsteiger und Gelgenheitsfilmer, die auf übermäßig viele technische Spielereien eh keinen Wert legen.
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