Klar: Es gibt Camcorder, die wesentlich mehr bieten als der JVC GR-D 725. Aber wann braucht der Durchschnittsfilmer das? Die JVC ist in den meisten Situationen absolut tauglich: Der Zoom (28-fach) bringt schon ganz ordentlich etwas, der Bildstabilisator ist OK. Die vorhandenen Programme sind dem ambitionierten Filmer vielleicht zu wenig. Dem, der ohnehin nur filmen will, dürften in den meisten Fällen die Autofunktion gut ausreichen. Die bringt in fast allen Lebenslagen brauchbare Ergebnisse. Für die wenigen Ausnahmen reichen dann wiederum in meinen Augen die vorhandenen Programme gut aus.
Die JVC ist ein Basis-Camcorder mit wirklich ordentlichem Funktionsumfang für den eher schmaleren Geldbeutel. Sie bietet dem durchschnittlichen Nutzer zunächst einmal alles, was man so zum Filmen braucht. Wohl gemerkt: Camcorder! Zum Filmen! Nicht zum Photograhieren! Wer die Funktion vermißt, mit dem Gerät digitale Standbilder auf Karte aufzunehmen, der kann sich für kleines Geld diese Zusatzfunktion in einer Form einer digitalen Kamera zusätzlich beschaffen.
Für mich sehr positiv ist, dass die Funktionen der JVC sehr einfach zu bedienen und zu verstehen sind. Es kaum ein Blick ins Handbuch nötig, um richtig loslegen zu können.
Und genau genommen ist es genau das, was ich von einem Camcorder will: Ich will mich nicht viel mit technischem Schnick-Schnack abgeben müssen. Ich will die Basisfunktionen schnell verstehen und einfach draufhalten können, wenn die Kinder mal wieder durch die Gegend toben.
Und genau das bietet mir die JVC GR-D 725: Alles dran, was man zum Filmen braucht, sonst nichts. Kein Schnick-Schnack, nur das Nötgiste, dabei aber in Preis/Leistung ungeschlagen.
Alle, die so ticken wie ich, können hier getrost zugreifen! Für die, die mehr wollen, ist die JVC GR-D 725 vielleicht nicht passend!