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JUBELZONE. Die dramatische Geschichte aus der Zeit der politischen Turbulenzen in Europa von 1968 bis zur Gegenwart: Der slowakische Diplomat Jozef ... Turbulenzen in Mittel- und Osteuropa ab 1968 [Gebundene Ausgabe]

Jozef Banás
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

22. September 2010
Der slowakische Diplomat Jozef Banás erzählt die dramatische Geschichte aus der Zeit der politischen Turbulenzen in Mittel- und Osteuropa ab 1968. Die dramatisch zugespitzten Lebensläufe der Protagonisten, eingebettet in die jüngere Historie Mittel- und Osteuropas, ermöglichen es vor allem jüngeren Lesern, rational und emotional nachzuvollziehen, was sich seit Ende der 60er Jahre zwischen Moskau, Kiew, Bratislava, Prag und Berlin bis zum Fall des Eisernen Vorhangs ereignet hat. (Peter Pragal, in seinem Vorwort)

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 488 Seiten
  • Verlag: WELTBUCH Verlag; Auflage: 1. Auflage in Deutsch, 2010 (22. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938706252
  • ISBN-13: 978-3938706251
  • Originaltitel: Zóna NadSenia
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 298.976 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Von der ersten Seite an war ich völlig gefesselt von diesem Buch, das zum Literaturereignis der Gegenwart werden sollte. Die Jubelzone ist wirklich ein »mitteleuropäisches« Buch. (Tomas Fojtík, Tschechien)

Obwohl der Roman mit der russischen Invasion im Jahre 1968, die sowohl die Freundschaft von einem Slowaken und Deutschen als auch die Liebe zwischen dem Slowaken und der Ukrainerin unterbrochen hat, beginnt, hat er in mir positive Emotionen hervorgerufen. Der Autor streut mit einer ungewöhnlichen Ehrlichkeit Salz in die Wunden, die vielleicht noch gar nicht verheilt sind. (Irina Skolniková, Russland)

Ich hatte mehr als hundert Dienstreisen in die ehemalige Tschechoslowakei erlebt und habe heute noch beim Fahren an den Stellen, wo die Grenze war, ein fröstelndes Gefühl. Ich weiß, dass Banás Geschichte die Menschen in einem Atemzug lesen werden, damit der Stacheldraht, von dem ich auch noch ein Stück zu Hause habe, für uns als Warnung bleibt. (Franz Eder, Österreich)

Buchrückseite

Der slowakische Diplomat Jozef Banáš erzählt die dramatische Geschichte aus der Zeit der politischen Turbulenzen in Mittel- und Osteuropa ab 1968. „Die dramatisch zugespitzten Lebensläufe der Protagonisten, eingebettet in die jüngere Historie Mittel- und Osteuropas, ermöglichen es vor allem jüngeren Lesern, rational und emotional nachzuvollziehen, was sich seit Ende der 60er Jahre zwischen Moskau, Kiew, Bratislava, Prag und Berlin bis zum Fall des Eisernen Vorhangs ereignet hat.“ Peter Pragal, in seinem Vorwort In der Slowakei ausgezeichnet als »Buch des Jahres 2008«

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5.0 von 5 Sternen Ein lang erwartetes Buch 27. Mai 2011
'Niemand ist aus Prinzip feige.'
Was heisst das? Das gibt einem gleich zu Anbeginn des Buches zu denken; Banáš fordert den Leser mit seiner ersten Zeile. Was meint er damit? Im Sinne Jan Pato'kas, des grossen tschechischen Philosophen, doch die Möglichkeit, meine Existenz zu wählen, ja eigentlich, es zu wagen, diese und keine andere Möglichkeit meines Lebensentwurfs bewusst und rational zu wählen. Diese dann aber auch im Verlauf eines Menschenlebens, zu begründen durch handeln.
Was bedeutet Wahl in einem politischen System, das keine zulässt? Was mache ich als Individuum ohne Freiheit in einem politischen System, das Rousseaus Aufruf zur Gleichheit und Freiheit marxistisch-leninistisch pervertiert?
Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, will man mehr von diesem Autor.
Warum?
Weil Banáš nicht feige ist: er hat Mut zur Ehrlichkeit. Er beschreibt absolut redlich, und geradeheraus die menschliche Existenz, das Leben im kommunistischen System der Tschechoslowakei. Aus Tschechien kennt man diese Ehrlichkeit und diese Wortgewandtheit hauptsächlich von Ivan Klíma .
Banáš und Klíma stehen auf einer Stufe: grosse Autoren, die die menschliche Existenz im Kommunismus hinterfragen und deshalb anschaulich machen.
Endlich nun haben wir eine Autobiographie, welche, nebst den sehr informativen, aber persönlich verhaltenenen, distanzierten Letters from prison von Milan Šime'ka das Leben eines Slowaken im Kommunismus beschreibt.
Banášs Buch sollte auf der Literaturliste jedes Lehrers stehen, der Schüler und Studenten zum Kommunimus unterrichtet, denn Banáš erzählt von Herzen und mit Rückgrat.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jubel 20. Februar 2011
Von Ben
Dieser Roman hat den Slowakischen Buchpreis 2008 gewonnen und ist in mehrere Sprachen übersetzt. Er erzählt die Geschichte einer Familie und einer großen Liebe, die sich durch schicksalhafte Fügung in die Länder Russland, Ukraine, Slowakei und Deutschland zerstreuen und erst ganz am Ende des Romans wieder zusammengeführt werden. Gleichzeitig ist es eine Darstellung der kommunistischen Gesellschaft sowjetischer Prägung. Es wird vom Leben der einfachen und der einflussreichen Menschen innerhalb dieser Gesellschaften erzählt und das von der Nachkriegszeit bis zum ersten Aufbegehren (17.Juni, Ungarnaufstand, Prager Frühling), der Zeit der Erstarrung in Dioktrien und Repression bis zum Zerfall der sowjetischen Gesellschaftsordnung. Der eigentliche Roman immer wieder durch kurze, meist œ Seite lange, kursiv gedruckte Erklärungen des politischen Hintergrundes unterbrochen.
Mich hat an dem Roman besonders begeistert, dass die wichtigen politischen Ereignisse, wie Vietnamkrieg, RAF-Terrorismus, Prager Frühling, Gorbatschow, Orange Revolution in verständlicher Weise in Zusammenhang gebracht werden. Das Buch ist eigentlich ein leicht verständlich geschriebenes Werk der jüngeren Geschichte Europas. Gleichzeitig kann man durch die Romanform und durch die Verknüpfung mit der Familiengeschichte sehr gut miterleben, welch unendliches Leid die vielen politischen Entscheidungen für den einzelnen Menschen bedeutet haben. Teilweise wird auch klar, warum viele Täter dieser Jahre gleichzeitig auch Opfer der Politik waren. Dieses Buch ist ganz ohne pathetische Worte ein leidenschaftlicher Apell an Mitmenschlichkeit und Frieden.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Molière des Stalinismus 22. Juli 2011
Was würde passieren, wenn Josef Stalin heute Banas's Buch lesen würde? Würde Banas exkommuniziert?

Der Führer der Bolschewistischen Revolution müsste erkennen, dass die Diktatur des Proletariats ein Irrweg gewesen ist, der ungeheure Opfer seinem und anderen Völkern abverlangt hat und eigentlich keine Erlösung gebracht hat.

Die von Banas detailliert, mit Spannung geschriebenen Geschichten der Agonie des Kommunismus beweisen eindrücklich, dass der real existierende Sozialismus keine Zukunft hatte. Das Buch ist der jungen Generation zu empfehlen da es an Autenzitität nicht Uebertroffen werden kann.

Die nachgeborene Frage aber lautet: Was geschieht in den Gesellschaften des Ostens nach der Wende?
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