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J. S. Bach: Das wohltemperierte Klavier Teil 1
 
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J. S. Bach: Das wohltemperierte Klavier Teil 1 [Doppel-CD]

von Till Fellner (Künstler), Johann Sebastian Bach (Komponist)
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,76 Kostenlose Lieferung. Details
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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (3. Februar 2004)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Ecm Record (Universal)
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • ASIN: B0000ZS9V2
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 27.639 in Musik (Die Bestseller Musik)

Disk: 1
1. Präludium (Nr. 1 C-dur BWV 846)
2. Fuge (Nr. 1 C-dur BWV 846)
3. Präludium (Nr. 2 c-moll BWV 847)
4. Fuge (Nr. 2 c-moll BWV 847)
5. Präludium (Nr. 3 Cis-dur BWV 848)
6. Fuge (Nr. 3 Cis-dur BWV 848)
7. Präludium (Nr. 4 cis-moll BWV 849)
8. Fuge (Nr. 4 cis-moll BWV 849)
9. Präludium (Nr. 5 D-dur BWV 850)
10. Fuge (Nr. 5 D-dur BWV 850)
Alle 24 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Präludium (Nr. 13 Fis-dur BWV 858)
2. Fuge (Nr. 13 Fis-dur BWV 858)
3. Präludium (Nr. 14 fis-moll BWV 859)
4. Fuge (Nr. 14 fis-moll BWV 859)
5. Präludium (Nr. 15 G-dur BWV 860)
6. Fuge (Nr. 15 G-dur BWV 860)
7. Präludium (Nr. 16 g-moll BWV 861)
8. Fuge (Nr. 16 g-moll BWV 861)
9. Präludium (Nr. 17 As-dur BWV 862)
10. Fuge (Nr. 17 As-dur BWV 862)
Alle 24 Titel anzeigen.

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gesanglichkeit und höchste Transparenz, 3. März 2004
Der junge österreichische Pianist Till Fellner, längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, sondern schon heute einer der besten Pianisten im klassische-romatischen Kernrepertoire (siehe seine wunderbaren Beethoven, Schumann, Mozart und Reubke Einspielungen), wendet sich auf dieser Doppel CD erstmals im Aufnahmestudio der Musik Bachs zu. Dabei legt er nun den kompletten ersten Band des wohltemperierten Klaviers vor, den er sich schon im Konzert Stück für Stück erarbeitet hat. Dass das ganze Unternehmen beim Top-Label ECM erfolgt lässt dabei einiges erwarten.

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Erwartungen werden meiner Ansicht nach nicht enttäuscht. Fellner spielt einen sehr schönen, ungemein differenzierten und auch durchaus sehr individuellen Bach. Er findet seinen eigenen Ton für diese Musik, ohne dass es gezwungen oder gewollt klingen würde nach dem Motto "Hauptsache anders als alle andern". Man könnte sich vorstellen, dass Alfred Brendel, mit dem Till Fellner ja gelegentlich arbeitet, das wohltemperierte Klavier so spielen würde. Einen sehr klangschönen, ungemein gesanglichen Bach, sehr auf Strukturen bedacht. Was mich aber am meisten fasziniert ist die unglaubliche Transparenz. Ich kenne keine andere Bach-Aufnahme, die so durchhörbar, so klar ist wie diese. Selbst im kompliziertesten kontrapunktischen Geflecht klingt alles sehr natürlich und man kann immer alle Stimmen problemlos verfolgen. In diesem Zusammenhang gebührt auch den Aufnahmetechnikern ein ganz dickes Lob für die exzellente Klangqualität.

Stilistisch bewegt sich Till Fellner ansolut sicher und geschmackvoll durch die 24 Praeluden und Fugen. Technisch ist er ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Sein Spiel strahlt, finde ich, irgendwie Reife und große innere Ruhe aus. Till Fellner ist kein temparamentvoller Himmelstürmer wie etwa Jevgeni Kissin, dennoch spielt er auch nicht zu süßlich. Er spielt uneitel, abwechsumgsreich, ausgeglichen, virtuos, sensibel, dabei aber immer ganz im Dienste der Sache Bachs. Ein großartiger Künster!

Till Fellner hat meiner Meinung nach beste Aussichten erfolgreich in die großen Fußstapfen von Alfred Brendel und Andras Schiff zu treten. Ich bin sicher, dass wir noch viel Großartiges von ihm hören werden. Diese Einspielung gehört für mich zu den besten am gesamten Markt. Sie hat eine ganz eigene Atmosphäre und bietet eine wunderbare Alternative zu den bekannten Einspielungen von Gould, Koroliov, Gulda oder Schiff. Mir bereiten diese beiden CDs sehr große Freude! Und je öfter ich sie höre, um so größer wird diese Freude!

Das Booklet ist schön gemacht, allerdings hätte ich gerne etwas mehr über Till Fellner erfahren, und nicht "nur" einen, zugegebenermaßen sehr interessanten und fachkundigen Essay über das wohltemperierte Klavier bekommen.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Aufnahmen....., 10. März 2005
dieses Werkes gibt es wirklich viele - und recht unterschiedliche dazu. Hierbei ist es m.E. völlig unerheblich "wie Bach sich die Darbietung gedacht haben mag". Dieses geniale Werk hält sowohl exzentrische Manierismen eines Glenn Gould als auch die manchmal überspannt wirkende Virtuosität eines Andras Schiff aus. So sehr es sich bei den vorgenannten Einspielungen um geniale Aufnahmen und nicht mehr wegzudenkende Meilensteine der Werkinterpretation handelt, wirkt die Einspielung von Till Fellner wohltuend unspektakulär und dadurch klar und nachvollziehbar. Seine Einspielung stellt die Musik noch unprätentiöser heraus und ermöglicht dem Zuhörer einen unkomplizierten Zugang. Technisch gibt es an Fellners Spiel nichts zu bemängeln (wer will das schon - vielleicht der Kritiker-Guru Herr Kaiser ?). Diese Art das WTK I zu spielen war allenfalls zuletzt bei Keith Jarrett (ECM) und davor jedenfalls noch bei Sviatoslav Richter zu hören. Die vorliegende Aufnahme ist m.E. musikalisch und klangtechnisch (ECM sei Dank!) eine neue Referenz.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Höchste Klangklarheit und Klangdelikatesse, 11. Juni 2004
Till Fellners Interpretation des Wohltemperierten Klaviers Teil I ist staunenswert und gehört zu den absoluten Höhepunkten der auf CD erhältlichen Interpretationen.
Fellner zeigt, dass strukturelle Klarheit der Interpretation, Darstellung bachscher Polyphonie und gleichzeitige klangliche Delikatesse keine sich ausschließenden Gegensätze sein müssen. Das wird schon im einleitenden C-DUR Preludium deutlich. Wie er hier deutlich artikuliert, aber dennoch nicht aufdringlich die Bassline ausspielt, ist großartig. Genial die Interpretation des Preludiums in d-moll. Hat Friederich Gulda in seiner damals wegweisenden Interpretation von 1972 dieses Preludium eher als virtuose Fingerübung exekutiert, so zeigt Fellner, wieviel musikalische Grazie und Spannung in diesem 1 Minute und 40 Sekunden dauernden Stück verborgen sind. Anders als Gulda, der die Bassline zum einzig strukturierenden Element seiner fast mechanisch klingenden Interpretation machte, baut Fellner über der der konsequent durchgehaltenen Bassline eine höchst subtile Melodie auf, die dem Hörer ein ganz neues Hörerlebnis eröffnet.
In Fellners Interpretation wird die transzendente Dimension des Bachschen Werkes deutlich vernehmbar.
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5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Entdeckung!
Das gibt es also doch noch: eine Neueinspielung des Wohltemperierten Klaviers, die nicht nur einzelne Stücke neu und gewinnbringend beleuchtet, sondern als Ganzes den Hörer von... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Harry Schennach veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen sehr authentisch und gegliedert
Ich verstehe nichts von klassischer Musik, ich höre sie einfach gerne und viel. Till Fellners Einspielung war für mich ein Experiment, weil mir der Name nichts sagte. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Toffifee veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen hochqualitativ und konservativ - Till Fellner spielt Bach
Es ist müßig, hier viel zu schreiben über "das alte Testament" der Klavierliteratur - wer hier eine Rezension liest, der ist wahrscheinlich Insider... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2004 von Philip Goeth

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