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J. S. Bach: Klavierkonzerte (CD + Maxi-Bonus-CD, Ltd. Ed)
 
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J. S. Bach: Klavierkonzerte (CD + Maxi-Bonus-CD, Ltd. Ed) [Doppel-CD]

von Martin Stadtfeld (Künstler), Johann Sebastian Bach (Komponist)
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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (15. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Scl (Sony Music)
  • ASIN: B000HEVANU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 73.681 in Musik (Die Bestseller Musik)

Disk: 1
1. Allegro
2. Prelude and Fugue in E flat minor, BWV 853
3. Allegro
4. Prelude and Fugue in B flat minor, BWV 867
5. Presto
6. Adagio
Disk: 2
1. Piano Sonata, Op. 1
2. VI. Sehr langsam

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Ich liebe Bachs Musik“, sagt Martin Stadtfeld. „Bach ist eine Konstante in meinem Leben. Ich brauche Bach für meine Seele, es rückt die Dinge wieder gerade, es ist die wichtigste Musik, die es gibt.“

Mit dieser Aufnahme mit Bachs Klavierkonzerten belegt er dies aufs Neue. Die Aufnahme aber zeigt auch, dass Martin Stadtfeld - auch wenn er dessen Klarheit hat - kein Glenn Gould sein wird - wie es sich die Werbe- oder Marktstrategen erdachten. Solche genialen Meister gibt es - wenn überhaupt - nur einmal im Jahrhundert. Einen Vergleich hätte der junge und kluge Martin Stadtfeld sowieso von sich gewiesen, weiß er doch, dass nur der Künstler selbst sich am besten einschätzen kann.Sehr erinnert mich Stadtfelds „Sound“ ein bisschen an den von Murray Perahia: Ein lyrisch empfindsamer Anschlag gehört dazu, die noble musikalische Geste, der organische Fluss seines Vortrags. Und dennoch: Es ist hier keine kompromisslose Persönlichkeit am Werke, wie Glenn Gould sie war; ein Künstler, der mit einer solchen Leidenschaft und Besessenheit musizierte, als ginge es um Leben oder Tod. Und doch braucht Martin Stadtfeld die Musik von Bach wie die Luft zum Atmen, denn sie ist ihm Lebenssinn: „Manchmal sind die Tourneen sehr anstrengend, muss man in einer blöden Garderobe warten. Wenn ich aber dann auf der Bühne bin, dann geht es mir plötzlich gut, dann bin ich regelrecht glücklich. Dann bin ich drin in der konsequenten Welt von Bach. Das gibt einem die Balance und beantwortet einem auch oft die Frage, wofür macht man denn das eigentlich." Teresa Pieschacón Raphael

Audio, 11/2006

Martin Stadtfeld sollte einmal als zweiter Glenn Gould Furore machen. Vier Alben später nun hat er ein eigenes Profil. Sein neuer Bach-Sampler swingt - einen derart quirlig perlenden, absolut transparenten Bach wie im Allegro des Konzerts d-Moll BWV 1052 hat man selten gehört. Auch in den langsamen Sätzen überzeugt der 26-jährige. Das Largo aus BWV 1056 kommt ohne Romantik-Pose aus und klingt dennoch wie der beseelte Gesang einer inneren Stimme.

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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Junger Star am Pianistenhimmel, 24. Februar 2007
Johann Sebastian Bach Martin Stadtfeld
Festival Strings Lucerne
ASIN: B000HEVANU
Mit dieser Aufnahme dreier Klavierkonzerte von Bach, unterbrochen jeweils von dem Spiel einiger Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier von Bach, kann Martin Stadtfeld die ganze Palette seiner Kunst unter Beweis stellen.
Zu Beginn steht das Klavierkonzert Nr.1 in d-Moll, das in einem unglaublichen Tempo daher kommt. Dieses Tempo unter dem Orchester der Festival Strings Luzern raubt einem den Atem. Es ist durchaus gewöhnungsbedürftig, wenn man andere Aufführungen kennt.
Nach dem Ende dieses temporeichen und virtuos gespielten Konzerts folgt fast zur Beruhigung das Präludium und die Fuge in es-Moll. Hier spielt Stadtfeld in einer ruhigen und überzeugenden Darbietung, die zeigt, dass es ihm nicht nur um seine Virtuosität geht.
Die beiden nächsten Konzerte werden insgesamt etwas besonnener dargeboten, ebenfalls jeweils unterbrochen von Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Klavier.

Im Klappentext wird ausführlicher über das Orchester, über Martin Stadtfeld, einen noch jungen aber überaus begabten Star am Pianistenhimmel, berichtet. Sehr gut wird die Entstehungsgeschichte der Klavierkonzerte von Bach erläutert.
Sie entstanden aus dem Überdruss über die Einengungen, die ihm seine Arbeitgeber auferlegten, da sie ihn ganz auf die Kirchenmusik reduzieren wollten. Er leitete ab 1729 das von G. Philipp Telemann gegründete Collegium Musicum, bestehend aus Studenten und Berufsmusikern, mit denen er ganz frei nach seinem Gutdünken musizieren konnte. Dorthin wird die Entstehung dieser Konzerte datiert.
Es ist eine schöne Aufnahme, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.
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14 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bach zum Entspannen , 18. September 2006

Ich bin ja schon lange Fan von Martin Stadtfeld  Schön, dass auch seine neue CD mich nicht davon abbringt, im Gegenteil! Wieder Bach - erstmals aber mit Orchester. Bach gilt ja oft irgendwie als sehr streng und klar. Davon merkt man bei diesen Klavierkonzerten und besonders bei Martin Stadtfeld aber ziemlich wenig. Sie klingen leicht, unbeschwert und heiter, als wäre es ganz einfach, so etwas zu spielen! Einfach beeindruckend. Sehr angenehm finde ich auch die Zusammenstellung: Zwischen den Konzerten spielt Martin kürzere Stücke, nur für Klavier, gewissermaßen als Atempause vor dem nächsten großen Werk.
Durch Martin Stadtfeld bin ich richtig zum Bach-Fan geworden und höre die CDs gerne, um zu entspannen und innerlich ganz ruhig zu werden. Dazu eignet sich auch die neueste CD ganz hervorragend, ob nach Feierabend zum Gläschen Wein oder zum Kochen Ich freue mich schon richtig auf die Winterabende vor dem Kamin, mit Bach und Martin Stadtfeld!
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12 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nett,wirklich nett, 14. Dezember 2006
Sehr munter nimmt Stadtfeld die Konzerte. Das würde nicht reichen, ihn mit Gould zu vergleichen, ja überhaupt die Frage, ob Gould bei den Bachkonzerten der Maßstab ist ? Eher würde ich hier Katsaris nennen, der etwas weniger Tempo hat, aber dafür mehr Farbe und Kontur. Man höre die Mini-Solostelle am Ende des dritten Satzes von BWV 1052. Das wird von Stadtfeld so durchgespielt, ohne ihm besondere Kontur zu geben.Oder die Trillerketten in BWV 1056. Wie drängend spielt die Katsaris und wie beiläufig Stadtfeld. Sehr gefällig sind die Intepretationen von Bach, aber aufregend, wie etwa Pogorelich,Argerich oder Pires oder eben Katsaris, nein,das sind sie nicht. Das Orchester immerhin wunderbar transparent, mit der bescheidenen Begleitung von Gould durch Golschman gar nicht vergleichen.
Die Bonus-CD eine hommage an Gould ?
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