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J.S. Bach / H-Moll Messe
 
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J.S. Bach / H-Moll Messe

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4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 24. Februar 1997
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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Disk 1:
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Wiedergabe   1. Mass in B minor, BWV 232/Kyrie/Kyrie eleison 11:32 EUR 0,99  Kaufen 
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Wiedergabe   3. Mass in B minor, BWV 232/Kyrie/Kyrie eleison 4:17 EUR 0,99  Kaufen 
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Wiedergabe   6. Mass in B minor, BWV 232/Gloria/Laudamus te 4:13 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   7. Mass in B minor, BWV 232/Gloria/Gratias agimus tibi 3:11 EUR 0,99  Kaufen 
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Wiedergabe   9. Mass in B minor, BWV 232/Gloria/Qui tollis peccata mundi 3:12 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 10. Mass in B minor, BWV 232/Gloria/Qui sedes ad dexteram patris 5:11 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 11. Mass in B minor, BWV 232/Gloria/Quoniam tu solus Sanctus 4:37 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe 12. Mass in B minor, BWV 232/Gloria/Cum Sancto Spiritu 3:36 EUR 0,99  Kaufen 
Disk 2:
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Wiedergabe   1. Mass in B minor, BWV 232/Credo/Credo in unum deum 1:45 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   2. Mass in B minor, BWV 232/Credo/Patrem omnipotentem 1:48 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. Mass in B minor, BWV 232/Credo/Et in unum Deum 4:29 EUR 0,99  Kaufen 
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Wiedergabe   5. Mass in B minor, BWV 232/Credo/Cruxifixus 3:48 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. Mass in B minor, BWV 232/Credo/Et resurrexit 3:34 EUR 0,99  Kaufen 
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Wiedergabe   9. Mass in B minor, BWV 232/Credo/Et expecto 1:58 EUR 0,99  Kaufen 
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5.0 von 5 Sternen Gipfelstürmer 4. Juni 2008
Format:Audio CD
Die h moll Messe ist ein Mount Everest der Chormusik.Die Zahl und der Schwierigkeitsgrad der Chöre ist erheblich.

Seit Gardiners Aufnahme aus dem Jahre 1985 ist dieses Werks fest in den Händen von Profi-Chören. Ob es sich nun um den Monteverdi choir, den nederlands kamerkoor, den Rias-Kammerchor oder eben das Balthasar Neumann ensemble unter Thomas Hengelbrock handelt.

Vor mehr als zehn Jahren machte Hengelbrock ein Projekt gemeinsam mit Achim Freyer. Bis heute steht die h-moll Messe mit diesem Ensemble immer wieder auf dem Programm. Stimmen zu diesem Projekt: "Hengelbrock, inzwischen einer der profiliertesten Dirigenten Alter Musik, bot Bachs oft gespieltes Meisterwerk so durchglüht, so vergeistigt und doch so lebensfrisch, ganz leicht im Ansatz, wunderbar ausbalanciert im Klang. Grandios der Balthasar-Neumann-Chor, aus dessen Reihen auch die teils wunderbaren Solisten kamen." Oder."Es ist über zehn Jahre her, dass Taverner Consort und Andrew Parrott mustergültig einspielten, wie es in Leipzig früher gewesen sein könnte. Auch Hengelbrocks Ensembles sind minimal besetzt, aber nun klingt die h-Moll-Messe auf höchstem Niveau noch feiner gewirkt als damals, flüssiger musiziert auch in gar nicht so drastischen Tempi"

Klar sind die Tempi teilweise virtuos. Schon bemerkenswert, mit welcher Geschwindigkeit die Männer ihr kleines Solo im "Resurrexit" singen. Leicht und exakt. Das sind die beiden Hauptmerkmale. Hengelbrock musiziert ungeheuer leicht- mit dem fabelhaften Freiburger Barockorchester. Man höre das "Expecto resurectionem" oder "Pleni sunt coeli". In allen Stimmen maximale Beweglichkeit. Das kommz natürlich einem Satz wie dem "osanna" sehr entgegen. Es bleibt aber immer tänzerisch und klingt deswegen nicht gehetzt.

Bemerkenswerter als diese artistischen Spitzenleistungen ist der Umgang Hengelbrocks mit Sätzen wie "et incarnatus est" oder auch "Sanctus". Inniges Musizieren, tiefes Ausloten des theologischen Gehalts dieser Sätze.

Nicht Virtuosität wird ausgestellt, sondern eine tiefe Interpretation dieses Meisterwerks liegt vor. Dass nicht erstklassige Solisten vorhanden sind, stört weniger, denn die h-moll Messe ist überwiegend ein Chor-Werk.

Auch nach zehn Jahren noch gültig.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extraklasse 1. September 2006
Format:Audio CD
Atemberaubendes Tempo in den schnellen Stücken, dennoch unheimliche Präzison und Artikulation in den Koloraturpassagen, transparent nicht zuletzt durch die schlanke Besetzung, technisch perfekt gesungen, Hut ab. Im wahren Bachschen Sinne tritt der Chor hier als Instrument gleichberechtigt zu den anderen auf. Ein Genuss.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen virtuos 6. März 2003
Format:Audio CD
Ich dachte: Schon wieder eine Neueinspielung der H-moll Messe? Na, wenn das nicht wieder eine dieser Platten ist, auf der sich die Verfechter der historisierenden Aufführungspraxis als die "authentischsten" Bachinterpreten profilieren wollen, indem wieder höher, schneller, weiter und äh, trockener gespielt wird.

Doch schon die ersten Takte des Kyrie Eleison machen Lust auf mehr: Der Einleitungsruf beginnt packend-dramatisch, das langsam absteigende Seufzermotiv endet mit einer langen Generalpause. Das folgende Instrumentalvorspiel wurde nie eindringlicher "gefleht", worin der Chor colla parte mit atemberaubender Intensität (Bässe!!) verschmilzt. Die Spannung kann jedoch in der "Durchführung" auch von Hengelbrock nicht überzeugend gehalten werden. Insgesamt aber eine ganz neue Hörerfahrung, die ich derart emotional nicht einmal von Gardiner kenne. Aber schließlich haben wir es hier auch mit dem Freiburger Barockorchester und dem Balthasar-Neumann-Chor zu tun.

Erste Ernüchterung allerdings beim ersten Duett, in dem die recht blassen Stimmen nicht die geforderte Ausdruckskraft entfalten können, was auch für die übrigen Solisten gilt (die sämtlich aus dem Chor gestellt werden). Beim Gloria dann bestätigt sich doch meine anfängliche Befürchtung: die Schnelligkeit, mit der dieser Satz genommen wird, steht in keinem Verhältnis zu den Konkurrenzaufnahmen und wirkt unnatürlich. Das gleiche beim "cum sancto spiritu" und vor allem beim "et resurrexit". Man könnte meinen, Jesus sei nach seiner Auferstehung keuchend fortgelaufen und die Musiker müssten ihn wieder einfangen! Na gut, dass die Ausführenden dieses Tempo recht fehlerfrei halten können: Respekt! Dabei lässt einem aber das Gefühl nicht los, dass "höher, schneller, weiter" doch wieder gespielt wird.
Im Gegensatz dazu ist Hengelbrocks Lesart der langsamen Sätze eine sehr erfreuliche. "Crucifixus" und "et incarnatus est" sind ganz nah dran am biblischen Geschehen. Der Chor scheint geradezu Anteil an Jesu Leiden zu nehmen, ohne exzentrisch zu wirken. Der fugierte Teil des "Sanctus" und die "Osanna"-Chöre sind in dieser Einspielung wohl am gelungensten zu hören, einfach nur unglaublich virtuos.

Die Aufnahmetechnik liefert ihr Übriges um diese Messe ganz oben in der Bachdiskographie anzusiedeln.
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