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In Tokio wird eine junge Frau tot aufgefunden, ertränkt offenbar in einer Pfütze in einem auffälligen roten Kleid. Erst später im Labor stellt sich heraus, dass Salzwasser in ihre Lungen drang. Noch rätselhafter aber findet Kommissar Yoshida den Knopf von seinem Mantel, den er neben der Toten aus der Pfütze fischt. Könnte es sein, dass er ohne eigenes Wissen mit der Tat in Verbindung steht? Als ihm bald darauf ein Geist in rotem Kleid nachstellt, beginnen alle inklusive Yoshida selbst, an seinem Verstand zu zweifeln.
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Kiyoshi Kurosawa ("Cure"), Meister der kafkaesken Apokalypse, serviert einen vergleichsweise farbenfrohen, wenn auch nicht allzu originellen Überblick über zentrale Motive des eigenen Schaffens im seinem Beitrag und vierten Teil zur ambitionierten "J-Horror Theatre"-Spielfilmserie von "Ring"-Produzent Takashige Ichise. Ein traumatisierter Detektiv jagt sich selbst, die Femme fatale trägt rot, und die Schatten der Vergangenheit lassen einen nimmermehr los. Handwerklich tadelloser Hochglanzhorror ohne übertriebenes Blutvergießen.
Blickpunkt: Film
Auf der Suche nach einem Frauenmörder kommt ein Kommissar einem ganz besonderen Verdächtigen auf die Spur - sich selbst. Stimmungsvoller Nipponhorror aus Meisterhand.
Kurzbeschreibung
Eine Frau in einem roten Kleid wird ermordet in einer schlammigen Salzwasserpfütze nahe des Hafens von Tokio gefunden. Yoshiko Noboru, ein erfahrener Polizist, untersucht den Fall und kommt schnell zu einem beängstigenden Schluss. Alle Spuren deuten darauf hin, dass er selbst das abscheuliche Verbrechen begangen hat. Seine Fingerabdrücke sind überall auf der Leiche und ein Knopf seines Mantels findet sich am Tatort. Verzweifelt versucht er sich zu erinnern, während ein Geist in einem roten Kleid ihn zu quälen beginnt. Inzwischen geschehen weitere Morde ... Der Hit vom Toronto After Dark Film Festival und Montreal Fantasia Film Festival.