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J Edgar (Rental) [BLU-RAY]

3.7 von 5 Sternen 87 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Herstellerreferenz : 5051892074599
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen 87 Kundenrezensionen
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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Clint Eastwood ist mit diesem Film aus meiner Sicht ein Meisterwerk gelungen. Er erzählt von 1919 bis Anfang der 70er Jahre die Geschichte des einst mächtigsten Mannes der USA, der mehr als vier Jahrzehnte der Chef des FBI war. Die Erzählweise Eastwoods über J.Edgar Hoover ist nie verurteilend, läßt Spielraum für eigene Interpretionen und zeigt vielleicht eher die Gründe auf, warum in der amerikanischen Gesellschaft Urteile auf die ein oder andere Weise gefällt werden.

Er zeigt den Protagonisten als vielschichtigen Charakter, rücksichtslos und rassistisch, fortschrittlich und weitblickend, dem Wahn verfallen, alles (wohl nicht nur vor dem Kommunismus) beschützen zu müssen und gleichzeitig innerlich zerbrechlich, fast panikerfüllt vor der eigenen Idendität. In einer Zeit, in der man das Wort Homosexualität nicht mal aussprechen durfte, sich zum männlichen Geschlecht hingezogen fühlend, mit einer dominanten Mutter(großartig gespielt von Judi Dench), die dem Sohn klar macht, was sie von ihm erwartet und dass sie Homosexualität verachtet, scheint er keine Chance zu haben, einen Ausweg aus dem inneren Chaos zu finden.
Um so mehr ordnet er die äußeren Strukturen akribisch.

Natürlich kommen neben dem Aufbau der Behörde, des FBI durch J. Edgar Hoover all die bekannten politischen Irrungen und Wirrungen dieser Zeit im Film vor, wie etwa die Entführung des Charles Lindbergh Sohnes, die diversen Affairen der Präsidenten oder deren Gattinen, die er alle ausspionieren ließ und sein Wissen nutzte. Ebenso sind der bis heute geheimnisumwitterte Mord an Kennedy sowie J. Edgars Vorgehensweise gegen Martin Luther King Thema.
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10 Kommentare 128 von 144 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Blu-ray
Das Leben von J. Edgar Hoover, dem Chef des Federal Bureau Of Investigation, dem F.B.I. Hoover wurde gefürchtet, geächtet, bewundert und verehrt. Er kämpfte für neuartige Methoden in der Verbrechensbekämpfung, die wegweisend waren: Abnahme von Fingerabdrücken und deren Archivierung in einer Datei, Überwachung durch Wanzen und dergleichen. Sein Privatleben verbarg er, denn er wollte nicht, dass man sein Image, seine Karriere und sein Leben zerstörte.

*

In gewohnt hochwertiger Qualität inszenierte Clint Eastwood die Biografie des “mächtigsten Mannes der Welt”.
“J. Edgar” ist ein Film für Schauspieler, in dem sie zeigen können, was in ihnen steckt. Von Leonardo DiCaprio erwartet man mittlerweile eh nichts anderes mehr als eine auf höchstem Niveau präsentierte Performance. Auch in “J. Edgar” zeigt der Schauspieler sein Können und vor allem seine Wandelbarkeit. Sowohl als junger Edgar als auch als älterer und alter Mann überzeugt er ausnahmslos. Sein Schauspiel wirkt lange nach und hat sich bei mir erst einen Tag nach Ansehen des Films so richtig entfaltet.
Neben ihm faszinierte mich aber auch Armie Hammer als homosexueller Liebhaber Hoovers und dessen Stellvertreter. Souverän zeichnet Hammer das Bild eines “normalen” Homosexuellen. Weder über- noch untertrieben spielt er den eifersüchtigen und verliebten Mann.

Faszinierend wie das Team um Eastwood den Bogen in eine Vergangenheit schlägt, in der die Ermittlungen eines Kriminalfalls bei Weitem noch nicht die Detailgenauigkeit der heutigen Zeit erreicht hatte. Genau darum geht es, neben der persönlichen und mitunter intimen Lebensgeschichte Hoovers, in diesem Film.
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2 Kommentare 2 von 2 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Blu-ray
John Edgar Hoover`s Lebens-, bzw. Karrieregeschichte , was eigentlich dasselbe ist,
wurde nach meinem Empfinden hervorragend dargestellt.
Da ich in der amerikanischen Zeitgeschichte nicht übermäßig gut bewandert bin,
kann ich die Filmhandlung nicht unter Einbeziehung von Tatsachen bewerten.
Unstrittig dürfte für jederman sein, dass Hoover das FBI aufgebaut und
hinsichtlich der wissenschaftlichen Beweiserhebungen und überregionalen Ermittlungen
herausragendes geleistet hat.
Diese Erungenschaften spielen im Film logischerweise eine große, jedoch nicht zentrale Rolle. Im Großen und Ganzen steht Hoover`s verschrobene Persönlichkeit
im Mittelpunkt. Der energische kleine Mann kommt hierbei nicht besonders
vorteilhaft davon.
Clint Eastwoods großer Mut zur Hässlichkeit hat mich hierbei stark beeindruckt.
Hoover wird zu keinem Zeitpunkt idealisiert. Der Film wirkte auf mich auch
nie zwangspatriotisch. Gezeichnet wird das Portrait eines
in jungen Jahren extrem ehrgeizigen Kommunistennhassers und im Alter jenes eines absurd machtbesessenen, rassistischen Altpatrioten, der Zeit seines Daseins aufgrund von totaler Unterwürfigkeit gegenüber seiner Mutter nie ein Leben führte, dass wir als erstrebenswert bezeichnen würden.
Als sehr wichtigen Aspekt dieser Ödipus-Prägung wird auf die unterdrückte
Homosexualität von J. Edgar eingegangen.
Nun könnte man für eine solch tragische Figur so etwas wie Mitgefühl
aufbringen.
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Kommentar 6 von 7 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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