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J. Edgar

Leonardo DiCaprio , Armie Hammer , Clint Eastwood    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Leonardo DiCaprio, Armie Hammer, Naomi Watts, Judi Dench, Geoff Pierson
  • Regisseur(e): Clint Eastwood
  • Format: Farbe, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Spanisch, Portugiesisch, Isländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Mai 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 132 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0074H0I2M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.812 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

J. Edgar Hoover ist ein schwieriger Mensch, der in seiner 50 Jahre dauernden Karriere einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität gilt, anderseits kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch ist. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresste. Sein Assistenzdirektor Clyde Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen.

J. Edgar
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Produktbeschreibungen

J. Edgar

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
103 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Clint Eastwood ist mit diesem Film aus meiner Sicht ein Meisterwerk gelungen. Er erzählt von 1919 bis Anfang der 70er Jahre die Geschichte des einst mächtigsten Mannes der USA, der mehr als vier Jahrzehnte der Chef des FBI war. Die Erzählweise Eastwoods über J.Edgar Hoover ist nie verurteilend, läßt Spielraum für eigene Interpretionen und zeigt vielleicht eher die Gründe auf, warum in der amerikanischen Gesellschaft Urteile auf die ein oder andere Weise gefällt werden.

Er zeigt den Protagonisten als vielschichtigen Charakter, rücksichtslos und rassistisch, fortschrittlich und weitblickend, dem Wahn verfallen, alles (wohl nicht nur vor dem Kommunismus) beschützen zu müssen und gleichzeitig innerlich zerbrechlich, fast panikerfüllt vor der eigenen Idendität. In einer Zeit, in der man das Wort Homosexualität nicht mal aussprechen durfte, sich zum männlichen Geschlecht hingezogen fühlend, mit einer dominanten Mutter(großartig gespielt von Judi Dench), die dem Sohn klar macht, was sie von ihm erwartet und dass sie Homosexualität verachtet, scheint er keine Chance zu haben, einen Ausweg aus dem inneren Chaos zu finden.
Um so mehr ordnet er die äußeren Strukturen akribisch.

Natürlich kommen neben dem Aufbau der Behörde, des FBI durch J. Edgar Hoover all die bekannten politischen Irrungen und Wirrungen dieser Zeit im Film vor, wie etwa die Entführung des Charles Lindbergh Sohnes, die diversen Affairen der Präsidenten oder deren Gattinen, die er alle ausspionieren ließ und sein Wissen nutzte. Ebenso sind der bis heute geheimnisumwitterte Mord an Kennedy sowie J. Edgars Vorgehensweise gegen Martin Luther King Thema. Erst in Richard Nixon und noch während des Vietnam Krieges findet er in dem 8. Präsidenten, den er erlebt, seinen Meister. Inzwischen alt und krank, hat er diesem nichts mehr entgegezusetzen.

Besonders berührend und großer Teil des Films ist, trotz der schwierigen Umstände und den Urteilen der eigenen Mutter wie der Gesellschaft zu dieser Zeit, die lebenslang dauernde Liebesgeschichte zwischen J. Edgar und seinem Berater Clyde Tolsen. Sie läßt zwar einige Schlüsse offen und Raum für Fantasie (da der letztliche Beweis ja immer fehlte), aber sie wird von Clint Eastwood doch deutlich und in wunderbaren Bildern inszeniert. Obwohl J. Edgar Angst vor seinen Gefühlen und denen seines Freundes hat, kommen diese in einer Hotelszene zwischen ihm und Clyde(wunderbar gespielt von Armie Hammer) schließlich zum Ausbruch und werden über den gesamten Film in vielen weiteren kleinen und doch so bewegenden Szenen, in denen die beiden sich bis ins hohe Alter umeinander sorgen, beschrieben.

Der Abschluss des Films ist dann nocheinmal überraschend, sehr gelungen und berührend. Ausgerechnet von Clyde wird J.Edgar in einer entscheidenden Nacht sein Leben gespiegelt. Auch hier geht es um all die großen politischen Ereignisse wie J Edgar sie sieht (und man begreift mal wieder, dass man doch selbst so oft einen Film nur durch die Augen des Protagonisten sieht...um dann den Aha-Effekt zu bekommen), vor allem aber um die Liebe zueinander und sich gegenseitig endgültig nichts mehr vorzumachen.

Leider ist der Film in den deutschen Kinos bis dato gefloppt. Unverständlich und doch wieder verständlich, da es kein Film für jedermann ist. Keine seichte Twilight Unterhaltung (nichts gegen Twilight ;-)), sondern anspruchsvolles Kino, vielleicht eher nicht für die ganz junge Generation. Ich kann nur empfehlen, sich diesen Film, solange er noch im Kino läuft oder auf DVD anzusehen. Er ist etwas über zwei Stunden lang, aber nie langweilig. Die Farben, Eastwood typisch gedämpft, die Erzählweise wunderbar respektvoll.
Ganz besonders hervorzuheben ist aber die Leistung nicht nur Clint Eastwoods, sondern die aller Schauspieler: Armie Hammer als J.Edgars großer Liebe, Berater und Freund, Judi Dench als Mutter, ebenso wie Naomi Watts als seine ewig, bis zu seinem Tode treue Sekretärin und Bewahrerin aller Geheimnisse. Allen voran aber ein Leonardo di Caprio, der sich wie schon in so vielen Filmen zuvor mit einer Intensität in die Rolle hineinversetzt, dass es einen schaudert. Dieser Mann hat seit Titanic eine schauspielerische Entwicklung durchgemacht, die ihresgleichen sucht. Schon für Aviator, Blood Diamond, Departed, Shutter Island und Inception wäre ein Oscar mehr als verdient gewesen. Als J.Edgar zeigt er erneut, dass das schwierige und facettenreiche im Menschen darzustellen, seine Leidenschaft ist. Allein die Szene, als J.Edgars Mutter im Film stirbt und er sein Outing nur für sich vor dem Spiegel erlebt, das gleichzeitig die Liebe zur Mutter und die Furcht vor ihr, wie seine eigene Identität zeigt, die ihn schließlich zusammenbrechen läßt, ist so authentisch und keineswegs übertrieben gespielt, dass einem deutlich wird, wie überfällig der Oscar längst ist.

Unbedingt ansehen!

An Clint Eastwood und Leonardo: Danke für dieses Meisterwerk und diese wunderbare Kino-Unterhaltung!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der mächtige Mann im Staat.... 22. Dezember 2012
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
John Edgar Hoover, bekannt als "J. Edgar" war der Begründer des Federal Bureau of Investigation (FBI) und vom 10. Mai 1924 bis zu seinem Tod im Jahr 1972 dessen Direktor.
Hoover wuchs in Washington D.C. auf, die Nachbarschaft war durch Staatsbedienstete geprägt. Seine Eltern waren konservativ und christlich-religiös eingestellt, die Mutter war die dominierende Person des Haushalts.
Clint Eastwood zeigt auf verschiedenen Zeitebenen das politische und private Leben eines der Urväter des kollektiven amerikanischen Verfolgungs- und Bedrohungswahns auf. Mit größter Hingabe schuf Hoover einen Sicherheitsapparat, den er in seine Obhut nahm und bis zu seinem Tod nicht losließ. Er führte dieses Amt unter 8 Präsidenten, war bei keinem sonderlich beliebt - aber durch seine geheimgehaltene Kartei über umfangreiche und kompromittierende Informationen konnte er seine Machtposition immer sichern.
Die Bundespolizei der USA ist im Grunde seine Erfindung, er baute sie zu einer technisch hochgerüsteten Behörde zur Verbrechensbekämpfung aus - und zu einem gefürchteten Inlandsgeheimdienst.
Seine Verdienste in den Gangsterkriegen der Dreißiger oder bei der Spionageabwehr im Zweiten Weltkrieg sind Fakt. Seit den vierziger Jahren rankten sich Gerüchte um seine angebliche Homosexualität.
Clint Eastwood wandelt mit "J.Edgar" wieder auf dem Terrain, mit dem er schon in "Der fremde Sohn" erfolgreich war. Denn ein Großteil der Geschichte skizziert in starken Szenen diese Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Hoover ist Zeitzeuge der amerikanischen Angst vor dem aufkeimenden Kommunismus, der dann von der Ära großer Gangster abgelöst wird. Auch die Entführung des Lindbergh-Babys - damals Weltschlagzeile - ist Thema von Eastwoods schillerndem Biopic.
Drei Menschen sind die Verbündeten von Hoover: Zum einen seine Mom (Judi Dench), die ihm das Tanzen lernt, weil sie ahnt, dass der Sohn sich nicht für sonderlich für Frauen interessiiert.
Zum zweiten seine Sekretärin Helen Gandy (Naomi Watts), der er in den zwanziger Jahren einen Heiratsantrag macht, die aber statdessen seine Sekretärin wird. Zum dritten sein späterer Stellvertreter Clyde Tolson (Arnie Hammer), der 1927 beim zweiten Anlauf eine Stelle bei Hoovers FBI bekommt - mehr noch: Er wird zu Hoovers Assistent.
Es wird angenommen, dass J. Edgar und Clyde Lebensgefährten waren, denn die Männer arbeiteten tagsüber eng zusammen, besuchten am Abend die gleichen Clubs und führen oft gemeinsam in den Urlaub.
Mit dieser Geschichte über diese schillernde wie umstrittene Persönlichkeit gelang es Eastwood noch einmal einen großartigen Filmklassiker zu schaffen, der in diesem Kinojahr viel zu wenig Beachtung fand. Mit einer sehr guten Darstellerleistung beeindruckt auch Leonardo di Caprio, der vor allem als alternder Hoover optisch imponiert.
Dabei ist der Film insgesamt perfekt ausbalanciert, es ergänzen sich Spannung und Tiefgang in beeindruckender Weise.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mehr erwartet 25. Juni 2012
Von Markus TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Film handelt vom Leben des Gründers und ersten Direktors des FBI, J. Edgar Hoover.
Regisseur ist Clint Eastwood und die Rolle des FBI-Direktors spielt Leonardo DiCaprio.
Dank des Make-up (das meiner Meinung nach nicht immer so toll gelungen ist)
und einigen Effekten spielt DiCaprio sowohl den jungen als auch den gealterten Hoover.
Seine Leistung stellt auch (oder trotzdem) den Glanzpunkt von "J. Edgar" dar.
DiCaprio verleiht der Figur die nötige Mimik. Sowohl in seiner Rolle als Chef des FBI
als auch (und hier ganz besonders) in seiner Rolle als
Muttersöhnchen und Mann, der seine sexuellen Neigungen nie ausleben konnte.

Den Film empfinde ich eher als ein Drama und nicht in erster Linie als eine Biografie.
Leider hat Eastwood vergessen eine solide Geschichte zu erzählen und reiht stattdessen Ereignisse aneinander,
was auch Zeitsprünge beinhaltet die es nicht immer leicht machen den Überblick zu behalten.
Um wirklich zu fesseln ist der Film zu steril erzählt und hat zu viele Hänger
über die auch die Leistung von DiCaprio nicht hinwegtäuscht.

Das Bild der Blu-ray ist prima.
Selbst in dunklen Sequenzen blickt man auf ein klares und scharfes Bild.
Der Ton ist mit DD 5.1 zwar nicht das Bestmögliche,
weiss aber trotzdem zu gefallen und ist immer klar und verständlich.
Die Extras sind jedoch für eine Blu-ray definitiv zu schwach.
Ein Feature über das Leben des J. Edgar Hoover (zugegeben sehr interessant)
und der Trailer sind das Einzige was man dem Zuschauer gönnt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Erstklassige Darstellung
Dieser als Biografie aufgebaute Film hat zweifellos gewisse Längen und lässt einem gleichzeitig mit dem Gefühl zurück, hier nicht "die ganze Geschichte"... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Collector veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Besser gehts nicht
Wer sich für eine unterhaltsame Biographie über den FBI-Gründer Edgar Hoover interessiert, ist hier richtig. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Philipp Martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Leonardo hätte nen Oscar verdient!
Super Film...auch wenn ich hier einige Rezessionen bisher gelesen habe die weniger gut vom allgemeinen Film bzw der Umsetzung selbigen halten. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Alexander Rothe veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut erzählte Geschichte
Leider war der Film sehr düster gehalten, dennoch wurde die Geschichte des einstmals mächtigsten Mann Amerikas gut erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Christel Friemuth veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ...ein super film...
welchen ich mir "einfach" so gekauft habe.... nicht viel informiert oder darüber im vorfeld gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Diana Salker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein brillanter Film.
Ein brillanter Film, der mich emotional bewegte. Die Besetzung mit Leonardo DiCaprio ist genial und gibt dem Film das Besondere.
Vor 1 Monat von Kerezovic, Manfred veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen geht so - informativ
beginnt etwas mühsam, steigert sich dann aber. DiCaprio spielt ausgezeichnet, die Rolle passt.
Guter Einblick in die Welt der Überwachung.
Vor 1 Monat von W. Gertrude veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen einfach ein mensch
macht keinen spass, sich anzugucken, dass j.edgar einfach nur ein mensch war .... mit einer Mutter und einem Verhältnis zu ihr, mit einer sexualität, von der weder er... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Regina Reichel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nicht übel
und aufzeigend, das nicht alles vom grossen Bruder auf der anderen Seite des Teiches unterm Strich richtig und gut war. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Micha64 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen es stimmte nachdenklich und führte mich zur Ablehnung
Dieses Werk ist mit einem gigantischen Aufwand verwirklicht worden. Daher hat es seinen Platz. Schauspielerisch absolut Spitze. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Dieter Schimmelpfennig veröffentlicht
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