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J. Edgar
 
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J. Edgar

Leonardo DiCaprio , Armie Hammer , Clint Eastwood    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Leonardo DiCaprio, Armie Hammer, Naomi Watts, Judi Dench, Geoff Pierson
  • Regisseur(e): Clint Eastwood
  • Format: Farbe, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Spanisch, Portugiesisch, Isländisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Mai 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 131 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0074H0I2M
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

J. Edgar Hoover ist ein schwieriger Mensch, der in seiner 50 Jahre dauernden Karriere einerseits als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität gilt, anderseits kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch ist. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresste. Sein Assistenzdirektor Clyde Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen.

J. Edgar
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J. Edgar Hoover, Gründer und enigmatischer Chef des FBI, ist ein schwieriger Charakter: In seiner 50 Jahre währenden Karriere gilt er als Musterbild für Gesetzessinn und Moralität, ist aber auch kontrollsüchtig, egozentrisch, erpresserisch und rassistisch. Er revolutioniert die kriminalistische Spurensicherung, sammelt zugleich ein geheimes Aktenarsenal an, mit dem er die mächtigsten Politiker erpresst. Sein Assistenzdirektor Clyde Tolson ist ihm tief ergeben, doch Hoover unterdrückt seine homosexuellen Neigungen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Clint Eastwood ist mit diesem Film aus meiner Sicht ein Meisterwerk gelungen. Er erzählt von 1919 bis Anfang der 70er Jahre die Geschichte des einst mächtigsten Mannes der USA, der mehr als vier Jahrzehnte der Chef des FBI war. Die Erzählweise Eastwoods über J.Edgar Hoover ist nie verurteilend, läßt Spielraum für eigene Interpretionen und zeigt vielleicht eher die Gründe auf, warum in der amerikanischen Gesellschaft Urteile auf die ein oder andere Weise gefällt werden.

Er zeigt den Protagonisten als vielschichtigen Charakter, rücksichtslos und rassistisch, fortschrittlich und weitblickend, dem Wahn verfallen, alles (wohl nicht nur vor dem Kommunismus) beschützen zu müssen und gleichzeitig innerlich zerbrechlich, fast panikerfüllt vor der eigenen Idendität. In einer Zeit, in der man das Wort Homosexualität nicht mal aussprechen durfte, sich zum männlichen Geschlecht hingezogen fühlend, mit einer dominanten Mutter(großartig gespielt von Judi Dench), die dem Sohn klar macht, was sie von ihm erwartet und dass sie Homosexualität verachtet, scheint er keine Chance zu haben, einen Ausweg aus dem inneren Chaos zu finden.
Um so mehr ordnet er die äußeren Strukturen akribisch.

Natürlich kommen neben dem Aufbau der Behörde, des FBI durch J. Edgar Hoover all die bekannten politischen Irrungen und Wirrungen dieser Zeit im Film vor, wie etwa die Entführung des Charles Lindbergh Sohnes, die diversen Affairen der Präsidenten oder deren Gattinen, die er alle ausspionieren ließ und sein Wissen nutzte. Ebenso sind der bis heute geheimnisumwitterte Mord an Kennedy sowie J. Edgars Vorgehensweise gegen Martin Luther King Thema. Erst in Richard Nixon und noch während des Vietnam Krieges findet er in dem 8. Präsidenten, den er erlebt, seinen Meister. Inzwischen alt und krank, hat er diesem nichts mehr entgegezusetzen.

Besonders berührend und großer Teil des Films ist, trotz der schwierigen Umstände und den Urteilen der eigenen Mutter wie der Gesellschaft zu dieser Zeit, die lebenslang dauernde Liebesgeschichte zwischen J. Edgar und seinem Berater Clyde Tolsden. Sie läßt zwar einige Schlüsse offen und Raum für Fantasie (da der letztliche Beweis ja immer fehlte), aber sie wird von Clint Eastwood doch deutlich und in wunderbaren Bildern inszeniert. Obwohl J. Edgar Angst vor seinen Gefühlen und denen seines Freundes hat, kommen diese in einer Hotelszene zwischen ihm und Clyde(wunderbar gespielt von Armie Hammer) schließlich zum Ausbruch und werden über den gesamten Film in vielen weiteren kleinen und doch so bewegenden Szenen, in denen die beiden sich bis ins hohe Alter umeinander sorgen, beschrieben.

Der Abschluss des Films ist dann nocheinmal überraschend, sehr gelungen und berührend. Ausgerechnet von Clyde wird J.Edgar in einer entscheidenden Nacht sein Leben gespiegelt. Auch hier geht es um all die großen politischen Ereignisse wie J Edgar sie sieht (und man begreift mal wieder, dass man doch selbst so oft einen Film nur durch die Augen des Protagonisten sieht...um dann den Aha-Effekt zu bekommen), vor allem aber um die Liebe zueinander und sich gegenseitig endgültig nichts mehr vorzumachen.

Leider ist der Film in den deutschen Kinos bis dato gefloppt. Unverständlich und doch wieder verständlich, da es kein Film für jedermann ist. Keine seichte Twilight Unterhaltung (nichts gegen Twilight ;-)), sondern anspruchsvolles Kino, vielleicht eher nicht für die ganz junge Generation. Ich kann nur empfehlen, sich diesen Film, solange er noch im Kino läuft oder auf DVD anzusehen. Er ist etwas über zwei Stunden lang, aber nie langweilig. Die Farben, Eastwood typisch gedämpft, die Erzählweise wunderbar respektvoll.
Ganz besonders hervorzuheben ist aber die Leistung nicht nur Clint Eastwoods, sondern die aller Schauspieler: Armie Hammer als J.Edgars großer Liebe, Berater und Freund, Judi Dench als Mutter, ebenso wie Naomi Watts als seine ewig, bis zu seinem Tode treue Sekretärin und Bewahrerin aller Geheimnisse. Allen voran aber ein Leonardo di Caprio, der sich wie schon in so vielen Filmen zuvor mit einer Intensität in die Rolle hineinversetzt, dass es einen schaudert. Dieser Mann hat seit Titanic eine schauspielerische Entwicklung durchgemacht, die ihresgleichen sucht. Schon für Aviator, Blood Diamond, Departed, Shutter Island und Inception wäre ein Oscar mehr als verdient gewesen. Als J.Edgar zeigt er erneut, dass das schwierige und facettenreiche im Menschen darzustellen, seine Leidenschaft ist. Allein die Szene, als J.Edgars Mutter im Film stirbt und er sein Outing nur für sich vor dem Spiegel erlebt, das gleichzeitig die Liebe zur Mutter und die Furcht vor ihr, wie seine eigene Identität zeigt, die ihn schließlich zusammenbrechen läßt, ist so authentisch und keineswegs übertrieben gespielt, dass einem deutlich wird, wie überfällig der Oscar längst ist.

Unbedingt ansehen!

An Clint Eastwood und Leonardo: Danke für dieses Meisterwerk und diese wunderbare Kino-Unterhaltung!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wächst mit der Zeit 13. März 2012
Format:Blu-ray
Ich nenne die US-Blu-ray seit ein paar Wochen mein Eigen und hatte daher die Gelegenheit den Film bereits 3-mal zu sehen.
Meiner Meinung nach ist das auch notwendig, da zumindestens ich beim ersten Mal einige Probleme mit der Struktur des Films hatte und beim Abspann etwas enttäuscht war. Da ich mich sehr für US-Geschichte, besonders von 1960-1968 interessiere, war natürlich auch "J.Edgar" Pflicht für mich.
Nachdem ich dann den Film zum 3.Mal gesehen hatte, war dann auch die anfängliche Enttäuschung wie weggeblasen und ich konnte den Film als das geniessen, was er ist: Den Versuch einer Annäherung an einen komplexen Mann in einer komplexen Zeit. Natürlich ist der Film mit seinen 140 min. viel zu "kurz" um halbwegs alle wichtigen Ereignisse in den rund 50 Jahren Dienstherrschaft Hoover's abzudecken, aber ich finde Clint Eastwood und Drehbuchautor Dustin Lance Black (hat auch "Milk" geschrieben) haben einen super Job abgeliefert und das wichtigste aus Hoover's Leben, nämlich sein Verhältnis zu seiner dominanten Mutter, seine unterdrückte (Homo-)Sexualität und sein Wille zur Macht hervorragend herausgefiltert. Mehr war nicht drin. Der Film reicht auch sicher bei weiten nicht an das meiner Meinung nach beste Biopic, nämlich "Nixon" von Oliver Stone heran. Trotzdem wären weniger als 5 Punkte nicht ganz fair.
Noch etwas zu den schauspielerischen Leistungen. Leo di Caprio hätte hier wenigstens eine Oscar-Nominierung verdient gehabt, ich finde seine Vorstellung (wie mittlerweile nicht anders von ihm gewohnt) ganz hervorragend. Aber auch Armie Hammer, den ich vorher nicht kannte, liefert eine tolle Leistung ab. Leider ist das Alters-Make-up nur bei di Caprio richtig gelungen, bei Naomi Watts immerhin noch gut, nur bei Armie Hammer nicht wirklich gut. Allerdings sind das IMO Kleinigkeiten, über die man hinwegsehen kann.

Noch etwas zur Blu-ray. Leider, und hier enttäuscht die Scheibe, ist "J.Edgar-The most powerful Man in the World" das einzige Extra und mit ca. 18 min. auch leider viel zu kurz. Hier hätte man wirklich mehr bringen MÜSSEN, da das Thema des Films geradezu nach einer abendfüllenden Doku schreit. Hier hat Warner am falschen Ende gespart und damit die Chance verpasst, eine wertvolle Ergänzung zum Film zu bieten. Ansonsten bietet die Blu-ray ein gutes, aber nicht hervorragendes Bild 4/5 und sehr guten Ton 5/5.
Insgesamt trotz der mageren Extras lohnenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Thriller ! 26. Mai 2012
Von Robert
Format:Blu-ray
Sehr gute Regiearbeit und bemerkenswert gute Schauspieler. Leonardo gefiel mir in seiner Anfangszeit überhaupt nicht aber die letzten Jahre bin ich ein richtiger Fan von ihm geworden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Vorbestellung teurer als normale Bestellung
Generell sind die Vorbestellungen 3 Euro teurer, als wenn ich die Ware bestelle, wenn sie direkt geliefert werden kann. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Stunden von Hanne Bambel veröffentlicht
ein stück amerikanische zeitgeschichte.
gezeigt wird das leben und handeln des wohl umstrittensten amerikaners seiner zeit: j.edgar hoover, dem gründer und direktor des f.b.i. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Frank Linden veröffentlicht
Langatmig erzählte Story über einen der mächtigsten...
Und ich dachte schon er würde nie Enden.
So war in etwa mein Empfinden nach den rund 140 teilweise endlos erscheinenden Minuten mit Leo DiCaprio in der Hauptrolle. >>J. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Dr. Movie veröffentlicht
Sorry
Sorry, aber entgegen der anderen Rezensionen, muss ich doch einen anderen Film gesehen haben
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ihn nicht 3mal und mehr gesehen habe... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von DrHeiss veröffentlicht
Rundum gelungen
Leonardo di Caprio als J Edgar Hoover?

Da hätten wohl nur die wenigsten gedacht, dass das gut gehen kann, sieht man in ihm doch immer noch den aufmüpfigen... Lesen Sie weiter...
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Knallharter Film
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