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Jürgen Habermas zur Einführung [Taschenbuch]

Detlef Horster


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Kurzbeschreibung

September 2001
Seit den frühen Jahren der Bundesrepublik hat Jürgen Habermas (geb. 1929) als politischer Intellektueller eine breite Öffentlichkeit erreicht und zugleich gewaltige wissenschaftliche Stoffmassen verarbeitet. Die Gesamtanlage seines Werks ist nicht leicht zu überblicken. Diese Einführung legt ihren Schwerpunkt auf die Schriften der neunziger Jahre und zeigt, dass Habermas' Grundintention sich trotz aller An- und Umbauten in der Theoriearchitektur durchgehalten hat. In seinem Engagement geht es Habermas darum, die Diskrepanz zwischen Sein und Sollen sichtbar zu machen, in seiner Theorie um die Erschließung jenes normativen Horizonts, vor dem diese Diskrepanz erst ermittelt werden kann.

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Die rechtstheoretische Abhandlung ‚Faktizität und Geltung' (1992) sowie die moralphilosophischen Schriften ‚Erläuterungen zur Diskursethik" (1991) und die ‚Einbeziehung des Anderen' (1996) stehen im Mittelpunkt der Neufassung der Habermas-Einführung Horsters, der in derselben Reihe Jahre zuvor bereits eine Monographie zu Habermas' frühen Schriften verfasst hatte. Das Frühwerk wird in dieser Ausgabe mit Ausnahme der zentralen Schriften ‚Erkenntnis und Interesse' (1968) und dem epochemachenden Hauptwerk ‚Theorie des kommunikativen Handelns' nur kursorisch behandelt - die in ‚feuilletonistischer Form' referierten Schriften der sechziger und siebziger Jahre dienen insbesondere der Erläuterung zentraler Kategorien des Habermasschen Werks, die auch für die späteren Arbeiten: fundamental sind: Erkenntnisinteresse, Diskurs, Lebenswelt, Rationalität. Einen weiteren methodischen Schwerpunkt bildet die Kontrastierung des Habermasschen Standpunktes mit konkurrierenden Positionen. [...] Besonders lesenswert hat Horster die Kontroverse mit demjenigen Theoretiker dargestellt, der Habermas vielleicht am meisten gefordert hat: Niklas Luhmann. -- Zeitschrift für Politikwissenschaft, 4/99

Über den Autor

Detlef Horster ist Professor für Sozialphilosophie an der Universität Hannover.

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