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Jägerin und Gejagte Gebundene Ausgabe – 5. Oktober 2009

3.8 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen ließ sie seither nicht mehr los.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe beide vorherigen Bücher von Sabine Kuegler gelesen. Das letzte an einem Abend. Der Blick in die Seele dieser Frau offenbart nicht nur die Problematik, mit der alle zu kämpfen haben, die plötzlich von einer Kultur in eine völlig andere wechseln müssen - das stand schon immer vielen Missionarsfamilien bevor - sondern vor allem das Alleingelassenwerden bei der Rückführung in die "Heimat". Es ist niemand da, der sie an die Hand nimmt und die kulturellen Welten durchschreiten hilft. Im Gegenteil, sie trifft auf die ganze Härte einer individualistischen westlichen Zivilisation, die ja schon jedem hier aufgewachsenen "Normalbürger" Schwierigkeiten bereitet. Der Wert des Buches liegt für mich darin, dass die Autorin den Leser Anteil nehmen lässt an ihrem seelischen Auf und Ab. Man entdeckt neu die Fallen unserer Gesellschaft, in die ein Ahnungsloser hineintappt, wenn er nicht vorbereitet wird (man wird an die Konfrontation der Ostdeutschen mit dem Wirtschaftssystem im Westen nach der Wende erinnert).
Schließlich hält uns Sabine Kuegler auch den Spiegel vor, wie wir selbst mit Menschen, die von anderer Kultur geprägt sind, umgehen. Dies ist angesichts der vielen Ausländer unter uns aktueller denn je.
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Format: Gebundene Ausgabe
Von den Fayu kennt sie vor allem die Zusammengehörigkeit zum Stamm. In der westlichen Welt dagegen zählt das Individuum. Sabine Kuegler hat es im Urwald nicht gelernt, sich gegenüber anderen Menschen abzuschotten und auch die Boshaftigkeit, mit der manche Menschen vorgehen, kann sie erst einmal nicht erkennen. Dadurch stürzt sie nach und nach in ein immer schwärzeres Loch.

Der Leser verfolgt in diesem Buch den schweren Kulturschock und den psychischen Absturz des einst so glücklichen Dschungelkindes. Während sie im Dschungel erwachsen wurde, ist die westliche Welt fremd für sie, und sie ist vergleichbar mit einem circa zwölfjährigen Mädchen aus dem Westen. Die Autorin erlernte ganz andere Werte und Fertigkeiten, die ihr jedoch in der Schweiz nichts nützen.

In der ersten Hälfte des Buches begleitet man die Autorin auf einer Spirale in den psychischen Zusammenbruch. Dabei lässt sie den Leser in die menschlichen Abgründe der westlichen Zivilisation blicken und hält der Gesellschaft den Spiegel vor. Man erschrickt an vielen Stellen vor dem Unverständnis und der Bosheit einzelner Menschen. Umso befreiender ist dann die zweite Hälfte des Buches, in der Sabine Kuegler beschreibt, wie sie sich langsam, aber stetig aus dem Loch herauszieht und schließlich ihr erstes Buch Dschungelkind schreibt.

Das Buch erzählt die beeindruckende Geschichte einer starken Frau, die lernt, sich in der westlichen Kultur zurechtzufinden. Dabei schreibt sie sehr ansprechend und zieht den Leser in ihren Bann. Durch viele Details wird die Geschichte lebendig, ohne dass man sie selbst erlebt hat. So kann man mit der Autorin weinen und lachen. Auf diesem Wege schafft Sabine Kuegler es auch, dem Leser einen Spiegel vorzuhalten, so dass man anfängt zu überlegen, wie man selbst in vielen Situationen reagiert hätte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist das erste, das ich von Sabine Kuegler gelesen habe, nachdem ich sie bereits zweimal im Fernsehen erlebte. Was nur wenigen Büchern gelingt, war bei diesem der Fall. Es fesselte mich von der ersten Seite und ich hatte es nach zwei Tagen durch. Dass ich weder ihr Erstlingswerk, den Bestseller Dschungelkind", noch den Titel Ruf des Dschungels" bisher gelesen hatte, die in Bezug auf den autobiografischen Zusammenhang vor bzw nach ihrem neuesten Buch anzusiedeln sind, spielte dabei keine Rolle.

Warum es dieser inzwischen 37 Jahre alten Frau schwer fiel, der Forderung nachzukommen, die Lücke in ihrem Lebenslauf zu schließen, dürfte schnell klar werden.
Es erfordert schon sehr viel Mut, sich seinen traumatischen Erlebnissen zu stellen und den Schutzwall des Verdrängens zu durchbrechen. Wie viel mehr Mut es kostet, seine Erfahrungen auch noch öffentlich zu machen und damit endgültig den Mythos der heilen Welt zu zerstören, sich zudem verletzbar und angreifbar zu machen, kann ich nur erahnen. Aber ich bewundere Frau Kuegler sehr für ihren Mut.

Wie der Titel schon andeutet, lernen wir hier das Dschungelkind" als Jägerin und Gejagte kennen. Dies jedoch nicht mehr im Dschungel West-Papuas, sondern in der so genannten zivilisierten Welt Deutschlands und der Schweiz, bzw in weiteren Ländern (Japan, Nepal, Kanada.).
Gejagt wird sie von Menschen, die ihre Unerfahrenheit, Naivität und Gutgläubigkeit ausnutzen, um sich in Lügen und Intrigen die eigene Macht zu beweisen. Nachdem die so Gejagte durch alle nur erdenkbaren Höllen vom Verlust der eigenen Kinder bis zum Leben in der Psychiatrie gegangen ist, schafft sie es, die Lager zu wechseln.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wenn man "Dschungelkind" von Sabine Kuegler und die "Dschungeljahre" von ihrer Mutter Doris gelesen hat, interessiert einen, wie es weiterging. Natürlich beantwortet das Buch einem die diesbezüglichen Fragen. Man ist schockiert, wie weit der Kulturschock des Dschungelkindes und ihre völlige Hilflosigkeit in unserer Welt ging. An vielen Stellen des Buches fragt man sich allerdings, ob diese tiefgreifende Lebensbeichte wirklich an die Öffentlichkeit gehört. Z.B. hätte es doch gereicht, zu erwähnen, dass sie neben zahllosen One-Night-Stands mit Männern auch einen mit einer Frau hatte - ohne diesen in allen Details zu schildern. Das Buch hinterlässt insgesamt einen recht fahlen Nachgeschmack (was beabsichtigt sein könnte?) Auch wenn die Autorin ihren Eltern ganz ausdrücklich keinen Vorwurf macht findet man sich nach abgeschlossener Lektüre in der Überlegung: was hätten die besser machen sollen und müssen, um ihrem Kind einen solchen Kulturschock zu ersparen oder zumindest zu erleichtern, um ihr Kind in der westlichen Welt lebensfähig zu machen?
Fazit: Das Buch ist nichts, was man gelesen haben muss.
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