Es ist schon erstaunlich, dass Buchheim-Gegner dem Autor Kriegsverherrlichung und Nazipropaganda vorwerfen.
Es gibt kaum einen anderen Autor, der die damaligen Ereignisse kritischer hinterfragt.
Selbst Jäger der Weltmeere, obwohl in der Kriegszeit entstanden, ist ein Tatsachenbericht über den "Alltag" im Leben der U-Bootfahrer ohne jegliche Glorifizierung der U-Bootwaffe, geschweige denn ihrer Befehlshaber.
Dazu muss gesagt werden, dass trotz der strengen Zensur in diesen dunklen Jahren schon damals zwei Auflagen entstanden sind, die allerdings durch die Kriegsereignisse vernichtet wurden.
Lothar-Günther Buchheim versteht es, auch der Nachkriegsgeneration, wo ich mich zuzähle, die Wirklichkeit des Kriegsalltages verständlich und ohne Schonung darzustellen.
Wer Buchheims Bücher mag, der wird dieses Buch mit Begeisterung lesen, und auch Buchheim-Kritiker werden feststellen müssen, dass die kritische Haltung des Autors gegenüber den damaligen Befehlshabern nicht erst in der Nachkriegszeit entstanden ist.