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Jáchymov: Roman [Gebundene Ausgabe]

Josef Haslinger
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

5. August 2011
Sie begegnen sich zufällig: der Verleger und die Tänzerin. Er sucht Heilung im alten Kurhotel von Jáchymov und stößt dabei auf das Grauen dieses Ortes. Die Tänzerin beginnt ihm eine Geschichte zu erzählen, die sie ihr Leben lang begleitet hat. Es ist die Tragödie ihres Vaters. Als Torwart der tschechoslowakischen Eishockey-Nationalmannschaft seit den 1930er Jahren ein Star, konnten ihn seine Erfolge nicht vor der Willkürherrschaft des kommunistischen Regimes schützen. Dann wurde er verhaftet. Man deportierte ihn in die Arbeitslager von Jáchymov, einem Uranbergwerk in einem Tal des Erzgebirges. Nach fünf Jahren wird er amnestiert und als Todkranker entlassen. Seiner Familie bleibt nichts, als ihm beim langsamen Sterben zuzusehen. Die Tochter wird zur Chronistin einer ungewissen Erinnerung, der sie nicht mehr entkommen kann. Josef Haslinger erzählt in seinem neuen Roman eine Familiengeschichte, verstrickt in die Tragödien des 20. Jahrhunderts.

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Jáchymov: Roman + Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek/Die mittleren Jahre: Zwei Novellen + Das Vaterspiel: Roman
Preis für alle drei: EUR 38,85

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: S. Fischer Verlag; Auflage: 1 (5. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100300610
  • ISBN-13: 978-3100300614
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 155.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Josef Haslinger, 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren, lebt in Wien und Leipzig. Seit 1996 lehrt Haslinger als Professor für literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 1995 erschien sein Roman ›Opernball‹, 2000 ›Das Vaterspiel‹, 2006 ›Zugvögel‹, 2007 ›Phi Phi Island‹. Sein letztes Buch ›Jáchymov‹ erschien im Herbst 2011. Haslinger erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den Preis der Stadt Wien, den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels und den Rheingau Literaturpreis. 2010 war er Mainzer Stadtschreiber.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Sport-Star als Opfer politischer Willkür 24. August 2011
Von Wolfgang Stroebl TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wie schon für "Phi Phi Island" hat Josef Haslinger auch für sein neues Buch "Jáchymov" ein Sujet gefunden, das auf wahren Ereignissen beruht. Vor bereits vielen Jahren lernte Haslinger die Tochter des Bohumil Modrý kennen, die ihm die ungeheuerliche Lebensgeschichte ihres Vaters erzählte.

Modrý war Tormann der erfolgreichen tschechischen Eishockey-Nationalmannschaft der späten 1940er Jahre. Durch verschiedene Umstände verspielte die Mannschaft ihren guten Ruf innerhalb des politischen Regimes, worauf ein Exempel statuiert wurde. Beinahe alle Spieler wurden verhaftet und für Jahre weggesperrt, zum Teil unter Folter oder sonstigen unmenschlichen Bedingungen. Modrý musste im gefürchteten Uranbergwerk Jachýmov mit bloßen Händen mit dem radioaktiven Uranerz hantieren. Er wurde zwar vorzeitig freigelassen, aber seine Rehabilitierung erlebte er nicht mehr: er war schon bald seiner Strahlenkrankheit erlegen.

Auch im Roman "Jáchymov" wird dieses Drama seines Lebens sachlich erzählt, erweitert durch die offensichtlich eingehend recherchierte Erfolgsgeschichte des tschechischen Eishockeyteams. Das Ganze ist allerdings eingebettet in eine recht konstruierte, fast akademisch wirkende Rahmenhandlung, in der die Tochter Modrýs - hier eine Tänzerin - einem Verleger die Vatergeschichte erzählt. Durch diesen Kunstgriff schafft der Autor noch mehr Distanz zum Sujet, als diesem gut tut: der Verleger und die Tänzerin bleiben seltsam blutleere Figuren, die in Kontrast zu der grauenvollen Geschichte eines Einzelnen stehen, der von politischer Willkür zerbrochen wird.
Vielleicht fehlt in "Jáchymov" das Quäntchen Subjektivität und emotionaler Betroffenheit, das Haslingers "Phi Phi Island" so unvergesslich machte...? Dennoch: "Jáchymov" ruft auch in all seiner Nüchternheit schmerzhaft in Erinnerung, was Menschen anderen Menschen antun können.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jachymov 19. November 2011
Von book.seller TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Heute, genau wie in der Zeit der k&k-Monarchie, ist Jáchymov oder St. Joachimsthal, so der deutsche Name, ein Kurort, der wegen seiner gesundheitsfördernden Therme gut besucht ist. Aus diesem Grund weilt auch der Verleger Anselm Findeisen hier. Noch am Tage seiner Ankunft trifft er auf eine Frau, die, so stellt sich bald heraus, die Tochter von Bohumil Modry, ist, einem ehemaligen Weltklasse Eishockey-Torhüter. Nur sucht sie keine Erholung. Sie möchte den Ort sehen, an dem ihr Vater einst unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt war und schließlich daran zu Grunde ging.

Am Anfang etwas verwirrend erzählt Josef Haslinger die Geschichte von Modry, seiner Tochter und die von Jáchymov. Wenn man sich allerdings an Haslingers Art zu erzählen gewöhnt hat, liest man eine spannende Familiengeschichte mit höchst tragischem Ausgang.
Ich finde es erschreckend, wie willkürlich in diesem jungen kommunistischen Land Strafen verteilt wurden, teils ohne Beweise und faire Gerichtsverfahren. Einer hat etwas gehört, der es von einem gehört hat und schon sitzt man 20 Jahre oder länger im Gefängnis.

Packend lässt Haslinger ein Stück Nachkriegsgeschichte lebendig werden. Er wühlte sich durch Prozessakten und persönliche Aufzeichnungen, was das Buch authentisch macht, auch wenn es sich im Großen und Ganzen um einen Roman handelt. Und zwar um einen extrem gut lesbaren. Als störend könnten höchstens die zahlreichen Spielberichte von verschiedenen wichtigen Eishockeyspielen empfunden werden. Aber mal ehrlich, es geht hier um einen Eishockeytorwart, da wäre ich enttäuscht wenn das sportliche ganz wegfallen würde.

Ich habe 'Jáchymov' verschlungen und war sehr begeistert von diesem Buch. Sehr lesenswert!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von goldmarie
Format:Gebundene Ausgabe
Eine zufällige Begegnung im alten Kurhotel von Jáchymov bringt eine grausame Vergangenheit ans Licht: Blanka Modra, Tochter des Eishockeystars Bohumil Modry, erzählt dem Verleger Anselm Findeisen die Lebensgeschichte ihres Vaters.
In den 1950er Jahren holt der Torwart mit der tschechischen Eishockey-Nationalmannschaft zwei Weltmeistertitel und eine olympische Silbermedaille.
Wenige Jahre später wird er vom kommunistischen Regime verhaftet, des Hochverrats beschuldigt, verurteilt und ins Arbeitslager von Jáchymov gebracht, wo er zum Uranabbau in den Minen gezwungen wird.
Modry stirbt letztlich an den Folgen der Verstrahlung - nur wenige Jahre nachdem er schließlich zu seiner Frau und seinen Kindern zurückgekehrt ist.

"Jáchymov" erzählt von der Hilflosigkeit einer tschechischen Familie vor der politischen Willkür eines kommunistischen Regimes, von der Machtlosigkeit des Einzelnen, von Wut, Angst, Hoffnung und Verlust.
Josef Haslinger arbeitet in seinem neuen Roman eine wahre Begebenheit auf: die Geschichte einer Tochter, die das Schicksal ihres Vaters und die Erinnerung daran nicht loslassen.
Ein weiteres interessantes Thema, das in Jáchymov aufgearbeitet wird, ist die Erkrankung des Verlegers Findeisen: Morbus Bechterew, eine rheumatische Wirbelsäulenerkrankung, die den Bewegungsapparat stark einschränkt. Die Kur des Verlegers im ehemaligen Jáchymov ist ein guter und schlüssiger Ausgangspunkt für die Geschichte.
Der Roman ist interessant erzählt und weist trotz der berichtähnlichen, sachlichen Sprache keine Längen auf.
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