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Ivanhoe: Roman (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Walter Scott , Leonhard Tafel
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

25. März 1984 3458324518 978-3458324515 8
Ivanhoe - der bedeutendste Ritterroman der Weltliteratur. Ein buntes pralles Epos um Richard Löwenherz und seine Widersacher, den Räuberhauptmann Locksley alias Robin Hood und eine aufopferungsvolle Liebe.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 616 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 8 (25. März 1984)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458324518
  • ISBN-13: 978-3458324515
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,1 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 903.681 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Während Englands König Richard Löwenherz den Dritten Kreuzzug ins Heilige Land führt, liegen in England Recht und Gesetz danieder. Drei normannische Ritter haben es auf den sächsischen Edelmann Cedric sowie dessen Besitz und Ziehtochter Rowena abgesehen. Gerade rechtzeitig kehrt Cedrics Sohn, Wilfred von Ivanhoe, vom Kreuzzug zurück, um die Ehre seines Vaters verteidigen zu können. Mit ihm im Gefolge: ein geheimnisvoller schwarzer Ritter … Walter Scotts Klassiker der Weltliteratur in einer für Jugendliche neu bearbeiteten Ausgabe. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sir Walter Scott wurde 1771 geboren. Er gilt als Begründer des historischen Romans. 1820 wurde er zum Baron ernannt und baute 1812 das gotische Schloss Abbersford. Scott starb 1832.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen glänzendes Gesellschaftsporträt 6. Oktober 2007
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Auch diese Erzählung des großen Schotten Scott, nach Expertenmeinung nicht seine beste, wird häufig als Jugendroman missverstanden. Dabei ist es weitaus mehr als das.
Was Scott gelungen ist, ist ein - naturgemäß aus Sicht des 19. Jahrhunderts - exzellentes und tiefschichtiges Porträt des Mittelalters, genauer gesagt der Zeit, in der Normannen und Angelsachsen um die Macht im Land kämpfen.
An der testosterongetränkten Rittergeschichte des Sir Ivanhoe aufgehängt porträtiert Scott ein geographisch und sprachlich zerrissenes England, beherrscht von degenerierten Ritterorden, wollüstigen Kirchendienern und adligen Großgrundbesitzern, die skrupellos und machtgierig und häufig hoch verschuldet bei jüdischen Wucherern ihre Untertanen bis aufs Blut schikanieren und sie aus Langeweile oder Geltungssucht in blutige Schlachten verwickeln.
Intrigen, Folter, Verrat und Mord aus blankem Eigennutz sind an der Tagesordnung. Scott fundiert aber das Streben noch der größten Schurken psychologisch so präzis, dass man sie durchaus verstehen lernt.
Die Rittergeschichte mag der eigentliche Aufhänger sein, aber der Hintergrund dieser Erzählung ist eine weit bedeutendere soziale und politische Analyse. Vor der Kulisse des mörderischen Schlachtens während der Kreuzzüge schildert Scott - offenbar exzellent anhand alter Quellen recherchiert - Ritterturniere in allen Details, porträtiert den tief verwurzelten Judenhass in Adel und den niederen Rängen und zugleich die durch Juden finanzierte Verschwendungssucht des Adels bis zum Vertreter des Königs Löwenherz, seinem schurkischen Bruder Johann.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Altbekannt und trotzdem nicht uninteressant 31. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ritterromane sind wieder in (auch, wenn sie oft in "aktuellerer Kleidung", z.B. als phantastische Abenteuerromane oder SCF, präsentiert werden. Grund genug, den Roman "Ivanhoe", einen Klassiker des Genres, wieder auf den Markt zu bringen. Dabei ist der Roman wesentlich besser als viele seiner Ableger, darunter eine schlechte, wenn auch aufwendige Verfilmung aus den 50er Jahren, und keineswegs nur eine Verherrlichung alter Zeiten als tapfere Helden mit bösen Schurken um schöne Frauen kämpften, Burgen belagert wurden etc. Das Ausgang des Romans stimmt sogar nachdenklich. Zwar kriegt der Held seine Lady Rowena, die war für ihn allerdings nicht wirklich gefährdet und eine Überwindung von pseudohistorischen Gegensätzen (Normannen - Sachsen) kann stattfinden. Für tatsächliche Außenseiter/innen aber findet sich kein Platz in dieser Welt, die sind entweder Schurken und werden vernichtet oder gehen in ein fremdes Land. Manches ist etwas langatmig, einiges vorhersehbar, aber die spannenden, auch die ironischen und komödiantischen Momente setzen sich durch. Sicher, viele Ingredienzen wirken für heutige Leser/innen vertraut (u.a. auch durch die gegenwärtige Bücherszene). Freilich ist zu berücksichtigen, dass dieser Roman ein Bestseller aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts ist, und vieles, was uns heute so typisch vorkommt (z.B. das Normannen-Sachsen-Thema), war damals originell. Für Motivforscher/innen ist dieser Roman zudem ein wahres Sammelsurium. Es empfiehlt sich außerdem die Geschichte wenigstens teilweise gegen den Strich zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Full of humour, a joy for language lovers 6. Juni 2011
Format:Taschenbuch
I particularly like the detailed descriptions of the characters, the use of ancient language - e.g. "Thou shalt have" - and the humour the book is full of. Very funny is the dialogue between Wamba and Gurth, when they talk about the words "swine" and "pork." "Why, how call you the those grunting brutes running about on their four legs?" (Swine, in Saxon) "... but how call you the sow when she is flayed, and drawn, and quartered, and hung up by the heels, like a traitor?" (Pork, in Norman-French). "And so, when the brute lives, and is in the charge of a Saxon slave, she goes by her Saxon name; but becomes a Norman, and is called pork, when she is carried to the Castle-hall to feast among the nobles."
I recommend this book, together with Robin Hood, both edited by Wordsworth.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ritter ohne Ritterlichkeit 22. Juli 2010
Format:Taschenbuch
Scott verfasst mit seinem historischen Epos 'Ivanhoe' ein detailliertes Portraet und Sittengemaelde Englands des Mittelalters. England ist zu dem damaligen Zeitpunkt gespalten, dabei, in kleine Herrscherparzellen zu zerfallen, politisch aufgerieben im Kampf der Normanen und Angelsachsen, deren erbitterten Kaempfe das Land laehmen und zugleich ruinieren. Kirche, Ritter , Adelige versuchen sich in diesem Umfeld zu bereichern, natuerlich auf Kosten des ordinaeren Volkes, das gepresst wird und immer hoehere Steuern zu entrichten haben. Zumindest im gemeinsamen Hass auf Juden sind Adel und Armut geeint. Moral, Ethik, gar Ehre haben in diesem Umfeld keine Berechtigung und es sind nur wenige Edelmaenner, Ritter wie Ivanhoe oder Richard Loewenherz, deren Handeln moralisch integer einem hoeheren Ziele, dem des geeinten englischen Koenigreiches, dient.
Scott laesst die Zeit des 12. Jahrhunderts lebendig werden und beschreibt detailgetreu und spannend eine Handlung, die den Leser trotz der gewoehnungsbeduerftigen Sprache in den Bann zieht.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Tolle Ritter-Saga
Walter Scott kann schreiben! Seine gepflegte Sprache entführt uns in die Welt des engl. Mittelalters. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von V. Rems veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen spannender Klassiker
weil ich gerade nichts zu lesen hatte, habe ich mir den Ivanhoe angeschaut und in ein paar Tagen durch gehabt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Familienmensch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Äußerst unterhaltsam
Sir Walter Scott, ein schottischer Schriftsteller, der als der Vater des historischen Abenteuerromans gilt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2010 von Detlef Knut
5.0 von 5 Sternen Lebendiges Mittelalter
Als Sir Walter Scotts Roman Ivanhoe 1820 erschien, war das Mittelalter schon seit einiger Zeit schwer in Mode. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2010 von Rolf Dobelli
4.0 von 5 Sternen Ritterroman mit historischem Hintergrund
Die neu bearbeitete Übersetzung dieses Klassikers hat mich dazu bewogen mir diesen im doppelten Sinne historischen Roman endlich zu Gemüte zu führen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von Imperator Rex
3.0 von 5 Sternen Gut zum Nachschlagen
Ivanhoe dient mir vorrangig als Nachschlagewerk fuer Walter Scotts Stil und Darstellung der schottischen Geschichte. Das Buch erfuellt voll seinen Zweck.
Veröffentlicht am 12. März 2009 von Doris Finley
5.0 von 5 Sternen Weltliteratur
Ein großartiger Roman und trotz des Prädikats Weltliteratur recht flüssig zu lesen. Viel Witz und Finesse in den Dialogen über die man auch "heute" noch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Januar 2009 von Hagen
5.0 von 5 Sternen So gut nachvollzogen!
Eigentlich beschreibt Ivanhoe ja die Robin- Hood - Legende.

Dennoch sind die historischen Fakten sehr gut nach vollzogen und Scott beschreibt die Situation im Umbruch,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2007 von bean sidhe
5.0 von 5 Sternen Ritter, Ritter, Ritter
Ich habe den Film in meiner Kindheit geliebt.
Jetzt endlich habe ich das Buch gelesen und bin begeistert.
Ein prächtige Geschichte grandios erzählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2007 von Michael Kahnt
3.0 von 5 Sternen Nur für Mittelalterfans
"Ivanhoe" spielt in England zur Zeit des Königs Richard Löwenherz, der gerade den dritten Kreuzzug anführt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2007 von Leseratte
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