Zum Inhalt:
Moskau, wie es im 13 Jhd. war. Wir reden nicht von einer Stadt, sondern von einem Staat. Das Buch beginnt weit vor Ivan dem Schrecklichen, nämlich bei dessen Vorfahren. Ich erachte dies als notwendig, da sich die späteren Konflikte Ivans mit dem Hochadel doch auch auf diese frühere Zeit bezieht. So bekommen wir einen Einblick in die frühe Gesellschaft Moskoviens und ihrer mitunter rauen Sitten.
Mit Ivan wird dann der Aufstieg Moskoviens zum geeinten Russland beschrieben, mit all seinen Kriegen, Bündnissen und politischen Entscheidungen. Hierbei kommt natürlich der Charakter Ivans nicht zu kurz. Meisterlich beschreibt der Auto von den reziproken Ereignissen im ganzen Land und in Ivans Familie.
Fazit: Ein Buch, dass eigentlich 2 Dinge bietet. Zum einen die Darstellung einer legendären Person, Ivan der Schreckliche, wobei immer auf authenzität geachtet wird, denn dieses Buch ist kein Märchen. Zum anderen sieht man die Entwicklung Russlands und auch Europas zu dieser Zeit aus russischer Sicht mit all seinen Facetten (auch den Brutalen). Die beiden Darstellungen sind dabei perfekt miteinadner Verknüpft.